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Oke, heute hab ich etwas getan, was für die meisten unglaublich erscheint. Ich hab mich aus StudiVZ gelöscht, und direkt danach aus Facebook gelöscht. Naja, war keine Spontanaktion, sondern schon was länger überlegt.
Die Frage war irgendwann, was tut man eigentlich in Sozialen Netzwerken? Die einfache Antwort ist: Mit Freunden in Kontakt bleiben, mitteilen, was sich im Leben tut, Geburtstagskalender, und vor allem Gemeinsamkeiten finden. Naja, und Stalken wer die süße Freundin von dem Kumpel war.
Naja. Reduzieren wir das mal auf die Grundfragen:
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Mit Freunden in Kontakt bleiben.
Zählt mal ehrlich auf, welche eurer Freunde nicht eure Handynummer haben. Und mit wem aus eurer Liste ihr einen Trinken gehen würdet. Die Überschneidung wird gewaltig sein. Das heißt, die Leute, mit denen man in Kontakt bleiben will, mit denen bleibt man in Kontakt. Der Rest verkommt zu Karteileichen. Und die Leute, die weit weg wohnen? Die ruft man am Besten an, wenn man ihnen was zu sagen hat, oder schickt Fotos per Post. Wesentlich symphathischer und ehrlicher.
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Mitteilen, was sich im Leben tut.
Naja, ist es nicht ehrlich gesagt mehr Selbstdarstellung als wirkliches Mitteilungsbedürfnis? Das Meiste, was mitgeteilt wird, soll irgendwem etwas mitteilen, oder es ist aus Langeweile. Die meisten Informationen die man von sich gibt, kann man am Besten den Betreffenden bei nem Bier weitergeben. Kein Problem sich mal eben auf ein Bier zu treffen.
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Geburtstagkalender.
Heute ist mir aufgefallen, dass es eigentlich am Besten ist, die Leute selber nach ihrem Geburtstag zu fragen, weils einen sonst selten nur interessiert. Ehrlichkeit sollte da gefragt sein.
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Gemeinsamkeiten finden.
Man zieht los, und guckt ob eine Person Übereinstimmungen zu einem hat. Und ist nicht mal sicher welchen Stellenwert diese haben. Am Besten nachfragen. Und an sonsten einfach Freunde fragen. Es ist wesentlich leichter, Freunden sich helfen zu lassen.
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Naja. Mal ganz ehrlich, wer braucht des? Stories erzählt man besser brühwarm am Stammtisch, und Bilder sind immer noch am Besten, wenn man die Stories dazu kennt. Sonst wird das alles ziemlich uninteressant. Darum, überdenkt mal ob Social Networking sich lohnt, oder ob es nicht besser wieder zum Social kommen sollte.
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Revisionismus vom ToTo.
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Bild von OndraSoukup
1 Kommentar | In: kultur, privat | tags: facebook, Networking, social, studivz. | #