Autor: ToTo and the REAL world

DVD! – Soul Kitchen!


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So langsam muss ich dann doch mal schlafen, den ganzen Tag Longboarden schlägt auf die Kondition! Aber einer fehlt noch!
Soul Kitchen! Drei Gute Filme in drei Tagen! Das is schon was Wert.
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Aber zu Soul Kitchen: Ein nicht sonderlich gut laufendes Restaurant, dessen Spezialität langweiliger Fraß ist – und der Besitzer kommt noch in weitere Schwierigkeiten…

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Wer Fatih Akin, der Schreiber und Regisseur noch nicht kennt, der hat sowieso schonmal was verpasst. Der Film lebt von seinem Humor, von den Überzeichneten Charakteren, und von den Einfällen des Regisseurs. Auch sind die Orte schön gewählt, es kommt Atmosphäre auf! Nur Moritz Bleibtreu fand ich nicht sooo eine gute Besetzung für den Bruder des Protagonisten. Viel kann man aber nicht darüber sagen, da es keine sooo tiefgründige, aber dafür kurzweilige Unterhaltung, ist!

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So, jetzt kennt ihr ein bisschen Beschäftigung für die nächsten Tage!

ToTo

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Bild von Soul-kitchen-film.com



Autor: ToTo and the REAL world

DVD! – It might get loud!


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Fleißig war ich die Tage… Gut für euch! Und darum gehts weiter mit der Vorstellung eines weiteren Kunstwerks. “It might get loud”, Jimmy Page, Jack White und The Edge in einem Raum.

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Worum gehts? Musik. Gitarren. GITARREN! Die drei werden zusammengesteckt, und ihre Individuellen Geschichten werden erzählt, wie sie anfingen, was sie über die Gitarre denken, was sie spielen, allgemein was es überhaupt bedeutet Gitarre zu spielen. Und jeder der es tut, weiß, dass es mehr als ein Instrument ist!

Und damit beginnt die Problematik: Ich behaupte, dass diesen Film nur Leute richtig geil finden können, die selber auch Gitarre spielen. Ich bin mir sogar sicher. Der Film lebt davon, dass die Gitarre im Fokus ist, und große Darsteller sie präsentieren, dem Publikum klarmachen, was es wirklich bedeutet Gitarre zu spielen, nämlich, wie Jack White mit einer Flasche, Draht und einem Humbucker klarmacht, nichtmal notwendig ist wirklich eine Gitarre zu benutzen, um Gitarrist zu sein. Der Film selber hat ansonsten wenig Handlung, alles Geschichten sind schön präsentiert, man merkt den Kontrast, dass nicht die Töne den Unterschied im Spiel machen, sondern dass der einzige Unterschied ist, wer spielt, wie er spielt, und das die Zukunft der Gitarre einfach nur darin liegt, dass andere Menschen andere Ideen produzieren. Musikalisch ist der Film auch schön unterlegt, die Songauswahl ist gut und treffend, vor allem auch gut positioniert.

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Also, ein schönes Stück Unterhaltung,

und meiner Meinung nach für jeden Gitarristen sehenswert!

Und noch eine fehlt, dann seid ihr auf meinem Filmniveau!

ToTo

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Bild von Arsenalfilm



Autor: ToTo and the REAL world

DVD! – A Single Man!


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Heute stell ich euch mal ein weiteres Prachtstück vor, auch wenn ich wegen Uni und Longboarding im letzten Monat nicht die Zeit gefunden habe, um viel zu schreiben.
Der Film diesmal heißt “A Single Man” und die Kategorie nicht Kino, sondern DVD, weil dieser diesmal bereits ein halbes Jahr alt ist. Hat dem Film aber nix gemacht.

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Worum gehts? George ist ein schwuler Professor zu einer Zeit, in der Schwule nicht wirklich anerkannt sind. Genauer, zur Zeit der Kubakrise. Sein Leben ist nicht das angenehmste in dieser Position. Er leidet an Depressionen, und der nächste Schicksalsschlag schmeißt ihn in eine Tiefe Krise.

Klingt alles ziemlich düster. Im Prinzip ist es das auch, es ist immer eine leichte Fatalität spürbar. Aber es gibt viele Momente, in denen das Thema immer wieder ad absurdum geführt wird, kleine Gags, Hoffnungsmomente. Es ist kein depressiver, sondern ein nachdenklicher Film. Und auch wenn im Film eine sehr kurze Zeit nur erzählt wird, ist es ein äußerst kurzweiliges Erlebnis. Ich war verblüfft, wie schnell zwei Stunden vorbeigehen können. Das wird auch durch die Auswahl schöner Bilder, guter Perspektiven, und auch wirklich guter Nahaufnahmen bewerkstelligt. Es ist eine Art Kunst, die durch diesen Film erzeugt wird. Und es ist zudem auch alles sehr authentisch dargestellt.
Auch viele kleine subtile Anspielungen lassen sich über den ganzen Film entdecken, aber diese zu finden überlass ich dem Zuschauer.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass es wirklich schwer ist über diesen Film etwas zu erzählen. Man muss ihn gesehen haben, damit man sich ein eigenes Bild machen muss – weshalb man ihn eben gesehen haben sollte!

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ToTo

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Bild von Asingleman.senator.de



Autor: ToTo and the REAL world

Musik! – The Cat Empire!


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So, bevor ich in der Sonne mit meinem Hackbrett Dauertest weitermache (“Luft” hab ich jetzt auch gefahren, mörderspaß, und vor meinem Bett steht grad das “Anarchie”, das mir der Verkäufer aufgezwungen hat, weil’s einfach so geil is, dass man’s gefahren haben muss) tu ich weiter was für die Weltherrschaft des Bosses. Und ich muss oft genug “Love the way you lie” hören bevor ich überhaupt fähig bin meinen Arsch zu bewegen.

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Naja. Wer die Band kennt darf jetzt aufspringen und HIER! schreien. Ach, alle sitzen noch? Tja, dann wirds Zeit euch vom Hocker zu reißen. Cat Empire ist eine Australische “Schlag-Mich-ToT(o) [:-D bitte lachen!]-was-fürn-Stil”-Band. Also im Prinzip machen sie alles. Vom Grundprinzip darf man aber sagen, dass es leicht Reggaelastig ist, und sehr viele Jazzelemente, wie ewig die Improvisationen und der Offbeat mit ein gebracht werden. Auf Wikipedia steht mehr. Naja, wenn man das auf Wikipedia aber so liest, wird einem eindeutig der Gedanke kommen: Jazz, Reggae, Latin, Funk, Rock und Hip Hop? Mehr gibts doch kaum noch! Naja. Ich sags so, der Stil variiert, vor allem weil sich die beiden Sänger abwechseln, und während Felix Riebl ein klarer Reggaesänger ist, kann Ollie McGill auch zwischendurch mal gut Freestylen. Sehr geile Sache. Gemein ist den Lieder nur, dass sie Spaß machen, und eigentlich trotzdem so klingen als gäbe es doch eine Richtung mit der man diese Band beschreiben könnte. Eben ihre eigene. Vor allem aber isses nix für Emos und Heulsusen. Und wenn man auf ein Konzert von ihnen geht sollte man immer Oropax dabeihaben. Nicht weil die Band laut ist, oder McGill ein geiles Tonspektrum hat, sondern weil bereits beim ersten Ton alles ausflippt. Und nachdem der Sänger sich erdreistete zu sagen, dass das Konzert fast zu Ende ist, wurde er so gnadenlos ausgebuht, dass er sich kleinmachte und in den Hintergrund verziehen musste. Ein wirklich geiles Erlebnis, wer die Band mal in der Nähe hat (Die aktuelle Tour ist jetzt raus aus Deutschland) sollte sie sich umbedingt anhören.

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Und mein Anspieltipp ist eh, sich umbedingt dass “Live on Earth“-Album anzuhören bevor man die Studioalben hört. Eine der wenigen Bands, die Live definitiv mehr fetzt.

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Für die, die es interessiert: Auf Simfy könnt ihr reinhören! :)

Und sonst klickt euch mal durch, eigentlich haben die keine wirklich schlechten Lieder, manche sind nur keine Ohrwürmer ;-)

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Grüße
Euer ToTo



Autor: ToTo and the REAL world

Hackbretter!


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Ok, ok. Damit werden ihr jetzt erstmal nicht viel anfangen können. Is auch eher ein Schlagwort. Und der Mist steht auch nur hier, damit ihr mehr lesen müsst bevor ich auflese.

JA, es geht um Longboards aus der Freiburger Longboardschmiede Hackbrett. Ein Kumpel hat mich mim Longskaten infiziert nachdem er einen Surftripp an die Nordküste Spaniens hatte.
Und ja, es ist ein verdammt geiler Sport.

Für die, die es net so wirklich kennen: Ein Longboard ist dem Skateboard optisch ziemlich ähnlich, nur dass wir von größeren Längen sprechen, so ab 90 cm gehts los, und dann ist das Ende offen.

Was ist der Unterschied zwischen Longboard und Skateboard? Skateboards sind kurz, sehr Trickorientiert, und wer mal versucht hat sich schnell damit fortzubewegen weiß, dass es bessere Fortbewegungsmittel gibt. Das Longboard hingegen ist primär Fortbewegungsmittel und lebt von der Geschwindigkeit. Diese baut man auf, indem man einfach Standardmäßig wie beim Skateboard pusht – oder einfach nen Hügel runterbrettert. Und dann gehts zumindest noch für mich erstmal ans Carven, Surfähnliche Seitwärtsbewegungen, bei denen man die Breite des Weges möglichst ausnutzt.
Und wer geskillt genug ist darf dann auch noch Sliden und Dancen.

Im Prinzip sieht das dann so aus.

Zurück zu den Hackbrettern. Ist schon praktisch, wenn man die Stadteigene Longboardwerkstatt hat. Und wenn der Laden, der die Vertreibt die Teile günstig vermietet. Wir haben uns bisher mal der Essentials Serie der Hackbretter gewidmet, wobei aus interessensgründen (und auch, weil das Balance bisher immer vergriffen war!) das Wasser und das Erde genommen wurden (Das Anarchie einer anderen Serie sowie en Frauenboard von denen hatten wir auch, aber Mann auf Frauenboard is ziemlich uncool!). Beide unterschiedliche Konzepte, das Wasser ist Surfen, das Erde ist Downhill.
Mit 1,35m ist das Wasser das längste dort im Angebot, und man fühlt sich schon so als wärn das keine Rollen, sondern man würde direkt übern Belag gleiten, mit gut Flex, was die ganzen Unebenheiten ein wenig ausgleicht. Ein Riesenspaß zum Carven. Dumm ist nur, dass es durch die länge nicht sooo leicht zu manövrieren ist. Besonders bei etwas höheren Geschwindigkeiten. Aber super verarbeitet, sieht toll aus, und macht nen Mörderspaß. Danach haben wir noch das Erde mal ausprobiert… Hm. Geht ab. Is leicht zu lenken. Aber kein Flex. Ein Brett auf Rollen. Aber cooler Swoooosh Sound unter Brücken! :-D Nur en bisschen wackelig fürn Anfang, und eigentlich wirklich auf Geschwindigkeit ausgelegt. Von den anderen Brettern hatten wir bisher sonst noch das Anarchie (höhö, good vibrations auf jedem Belag!) und die Kurvenlady (Ziemlich feminin, trotzdem tolles Ding. Naja, Frauenboard. :-D)
Ich würd auf jedenfall jedem mal empfehlen so ein Teil in die Hand zu nehmen wenns nur irgendwie möglich ist. Am Anfang wackelts was, aber zumindest auf leichten Senkungen isses ein übelster Spaß. Und weil die Hackbretter mich wirklich überzeugen konnten, und ich auch ein bisschen lokalpatriotisch geworden bin, versucht mal an ein Wasser zu kommen und probierts aus, riesenspaß (Außerdem siehts unheimlich cool aus!)! :-) Auch für Balancemuffel geeignet. :-D

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So, das war mein Ausflug in die Welt des Sports! :-D

ToTo

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Foto von Alexander Koste



Autor: ToTo and the REAL world

Raus aus dem Social Networking! Ein Pladoyer.


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Oke, heute hab ich etwas getan, was für die meisten unglaublich erscheint. Ich hab mich aus StudiVZ gelöscht, und direkt danach aus Facebook gelöscht. Naja, war keine Spontanaktion, sondern schon was länger überlegt.

Die Frage war irgendwann, was tut man eigentlich in Sozialen Netzwerken? Die einfache Antwort ist: Mit Freunden in Kontakt bleiben, mitteilen, was sich im Leben tut, Geburtstagskalender, und vor allem Gemeinsamkeiten finden. Naja, und Stalken wer die süße Freundin von dem Kumpel war.
Naja. Reduzieren wir das mal auf die Grundfragen:
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Mit Freunden in Kontakt bleiben.
Zählt mal ehrlich auf, welche eurer Freunde nicht eure Handynummer haben. Und mit wem aus eurer Liste ihr einen Trinken gehen würdet. Die Überschneidung wird gewaltig sein. Das heißt, die Leute, mit denen man in Kontakt bleiben will, mit denen bleibt man in Kontakt. Der Rest verkommt zu Karteileichen. Und die Leute, die weit weg wohnen? Die ruft man am Besten an, wenn man ihnen was zu sagen hat, oder schickt Fotos per Post. Wesentlich symphathischer und ehrlicher.
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Mitteilen, was sich im Leben tut.
Naja, ist es nicht ehrlich gesagt mehr Selbstdarstellung als wirkliches Mitteilungsbedürfnis? Das Meiste, was mitgeteilt wird, soll irgendwem etwas mitteilen, oder es ist aus Langeweile. Die meisten Informationen die man von sich gibt, kann man am Besten den Betreffenden bei nem Bier weitergeben. Kein Problem sich mal eben auf ein Bier zu treffen.

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Geburtstagkalender.
Heute ist mir aufgefallen, dass es eigentlich am Besten ist, die Leute selber nach ihrem Geburtstag zu fragen, weils einen sonst selten nur interessiert. Ehrlichkeit sollte da gefragt sein.

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Gemeinsamkeiten finden.
Man zieht los, und guckt ob eine Person Übereinstimmungen zu einem hat. Und ist nicht mal sicher welchen Stellenwert diese haben. Am Besten nachfragen. Und an sonsten einfach Freunde fragen. Es ist wesentlich leichter, Freunden sich helfen zu lassen.

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Naja. Mal ganz ehrlich, wer braucht des? Stories erzählt man besser brühwarm am Stammtisch, und Bilder sind immer noch am Besten, wenn man die Stories dazu kennt. Sonst wird das alles ziemlich uninteressant. Darum, überdenkt mal ob Social Networking sich lohnt, oder ob es nicht besser wieder zum Social kommen sollte.

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Revisionismus vom ToTo.

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Bild von OndraSoukup



Autor: ToTo and the REAL world

Bal – Honig


Ein absolut belangloses Kunstwerk.

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Ok, ich hatte bisher ein wirklich glückliches Händchen und nur ausgewählte Filme im Kino gesehen. Und eigentlich nie was wirklich schlechtes vorgesetzt bekommen. Ich habe auch schon einiges über meinen Körper ergehen lassen… britischen Humor, spanische Verwaltungsangestellte…. Aber selten hatte ich so das Bedürfnis in der ersten Szene aufzustehen und zu gehen.

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Worum gehts? Ja, worum gehts. Eine dreiköpfige Familie, bestehend aus Vater, der Honigsammler ist, Mutter, die Hecken schneidet, und dem Sohn, der irgendwie unter Autismus oder etwas ähnlichem zu leiden scheint und eigentlich nur am Vater hängt.

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Die Rollen werden gut gespielt, die Schauspieler sind gut, vor allem der kleine Junge ist wirklich überzeugend, aber die Spannungskurve hält sich im Bereich einer geraden auf. Wer sich für den Film interessiert: der Trailer fasst den Film sehr gut zusammen. Mehr gibt es auch wirklich nicht zu sehen.

Das einzige wirklich nette sind die Bilder die präsentiert werden, und auch ein bisschen die Fatalität des ganzen – aber wie eine andere Kinobesucherin kommentierte: “Da haben sie den Bären an die große Depression verliehen”, womit sie definitiv den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Der Film ist durch und durch depressiv. Die Fatalität ist greifbar. Es ist, wie jemandem zuzuhören, der sich nur über sein Leben beschwert, ohne etwas zu machen. Man erreicht irgendwann den Punkt, an dem man keine Lust mehr hat dieser Person zuzuhören.

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Für Freunde von Kunstkino mag das definitiv ein Film sein, der sich lohnt irgendwann mal auf DVD zu gucken. Für alle anderen, die sich durch den Trailer zu dem Film hingezogen fühlen, geb ich die Empfehlung eine Nacht darüber zu schlafen.

Ich kann diesmal wirklich überhaupt keine Empfehlung aussprechen, dafür fehlte dem Film zuviel, was Kino ausmacht. Und vor allem kanns nicht sein, dass ein Film die Leute so bewusst langweilt.

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Oder wie ich sagen würde: “Ich geb doch keine Kohle aus um mich bewusst abfucken zu lassen!”

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In dem Sinne “Over and Out”

ToTo

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Bild von Bal-der-Film.de



Autor: ToTo and the REAL world

Kino! – Unmade Beds! (London Nights)


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Ok, weiter gehts im Programm… Trotz angeschlagener Gesundheit gings heute in “London Nights” (Trailer), einem Film über…. Naja, so wirklich eine Aussage, worüber dieser Film geht kann man nicht treffen. Es sind verschiedene Handlungsstreifen die parallel laufen, und als einzige Gemeinsamkeit das Nachleben Londons haben.

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Worum gehts? Die Hauptfigur Axl besitzt kein eigenes Bett und feiert die Nächte bis er irgendwo aufwacht. Wo das ist weiß er nie. Irgendwann trifft er Mike, einen Hausbesetzer und zieht bei ihm ein, wobei dieser ihm dann hilft seinen Vater zu suchen, der in Axls Jugend nach London abgehauen ist. Mike verstrickt sich nebenbei in eine Liebesgeschichte, bei der beide die Namen des anderen nicht kennen, und sich nach dem Prinzip “Du sagst wann, ich sage wo.” treffen.

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Pfuuuh… Einer von den einfachen Filmen is des jetzt nicht. Ich mein, es is nen schöner Film, für den man mal wieder seine Lady einpacken sollte. Es gibt teilweise echt schön inszenierte Momente und die Wahl der Kameraeinstellung ist auch nicht schlecht. Aber irgendwie vermisst man schon diesen Roten Faden, der sich durch die Handlung zieht, weil immer etwas begonnen wird, aber nie richtig zuende geführt werden kann. Das gibt dem Film seine eigene Romantik, aber bis auf bei der Romanze zwischen Mike und Vera zieht es nicht unbedingt die Aufmerksamkeit des Zuschauers mit.
Was aber wirklich gut gelungen ist, ist die musikalische Untermalung. Schöne unbekannte Stücke, und alle Live Bands in dem Film treten als sie selbst auf!

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Naja, also für nen netten Abend ganz in Ordnung, da er sich irgendwie richtig und auch ein bisschen vertraut anfühlt. Ich glaub schon, dass viele sich wiederfinden werden, aber der Megakracher ist es jetzt nicht.
Außer man hat geplant danach mit einer Affenmaske in einem fremden Bett aufzuwachen!

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Und in dem Sinne bis denne

ToTo

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Bild von Vimooz.com



Autor: ToTo and the REAL world

Kino! – MICMACS – UNS GEHÖRT PARIS!


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So, jetzt bin ich wieder da, und weiter gehts mim Indiekino, hab ja noch fünf Tage Zeit um zumindest alle Guten dieses Monats aufzuholen! Gestern gabs die Entscheidung zwischen Renn wenn du kannst! und MICMACS, und weil letzterer durchaus lockerer klingt gabs dann diesen.
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Worum gehts in dem Film? Die Hauptfigur, Basil verliert durch eine Landmine erst seinen Vater, und dann seine Mutter an Depressionen. Dreißig Jahre später findet man ihn in Paris wieder, wo er zuerst eine Kugel in den Kopf kriegt und sich dann den MICMACS, einer Gruppe mehr oder weniger Obdachlosen, anschließt. Anschließend versucht die Waffenkonzerne, die ihm das angetan haben, gegeneinander auszuspielen.
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Naja, der Film ist durchaus zweischneidig. Wer mit allzuvielen Realitätsansprüchen an die Sache rangeht wird leicht stutzig werden. Die Handlung wirkt teilweise schon konstruiert, aber davon lebt dieser Film nicht. Der Film lebt davon, dass sich herrlich bescheuerte Kreativköpfe hingesetzt haben und die bescheuertsten Ideen genommen, und in einen Topf geworfen haben. So gibt es mehr als eine total absurde Szene, und da bleibt dann irgendwann auch kein Auge mehr trocken!
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Also empfehlen kann ich den Film auf jeden Fall. Er ist eine schön lockere Unterhaltung mit ungewöhnlichen Ideen und macht durchaus Spaß. Nur sollte man nicht zuviel Tiefgang erwarten, der Film lebt eigentlich für sich selbst! Also wenn mal nix besseres Abends los is und man eigentlich auch keine Böcke hat irgendwas anstrengendes zu machen: Film holen oder besser ab ins Kino und angucken!
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Das wars dann auch schon wieder von mir
Grüße
ToTo
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Bild von Critic.de



Autor: ToTo and the REAL world

MUSIK! – Open Flair!


Bela B, Wir sind Helden, Papa Roach, NoFX, Fettes Brot, Jan Delay, Bad Religion, Madsen, Dendemann, Blumentopf uvm.

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So, ToTo war mal wieder unterwegs im Namen des Spaßes…. Und zwar aufm Open Flair. Darum gibts jetzt einen kompletten Überblick über die Bands, welche ich für Live weiterempfehle und vor allem was übelst fun macht. Leider ohne Fotos, da am Vorabend mein Ladegerät fürs Fotohandy im Arsch war. Total der Scheiß.

Den ganzen Rahmenscheiß spar ich mir, der is auf allen Festivals eh gleich :-D

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Angefangen hats Donnerstags mit dem Bonustag, der eigentlich nicht so ganz zum Festival gehört und nur eine nette dreingabe ist.
Die Eröffnung kam von Mr. Irish Basterd, eine deutsche Irish-Folk-Rock Band, gut tanzbar und macht ziemlichen Spaß. Und mit dem Logo “School of Drinking” haben sie auch schnell die Herzen der Besucher gewonnen. Macht Spaß, auf jedenfall!
Als nächste Band kam dann Mofa auf die Bühne, nichts wirklich erwähnenswertes, bis auf dass der Penis vom Drummer jetzt Festivalbekannt ist, nun ja, eine Band die man sich definitiv sparen kann. Spießig, langweilige Texte und so Showmäßig ging da auch nicht wirklich viel. Bin vorzeitig gegangen, und Dùnè konnt mich auch mal, nicht so meine Richtung! :-D
Darauf kam aber Sondaschule, eine Ska-Punk Band aus Deutschland, krass geile Texte und haben gut Stimmung gemacht, wer da nich tanzen musste bei dem war Hopfen und Malz verloren…. Und es gab noch Riesenluftballons fürs Publikum, die zumindest die Alkis ziemlich glücklich gestimmt haben! :-D
Als man dann dachte, dass da nix mehr geht, und die meisten anfingen zu gehen…. GROSSSTADTGEFLÜSTER! Wer sie nicht kennt, klicken! Is Elektro, macht aber übelst viel Spaß, mit geilen Texten und die Band hat auch übelst Spaß auf der Bühne. War zwar zu hart sowas nach Sondaschule zu bringen, aber en geiler Abschluss des ersten Abends!

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Autor: ToTo and the REAL world

Kino! – Le Concert! (Das Konzert)


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Ok, so langsam fühl ich mich schlecht, eigentlich geb ich pro Monat höchstens eine Kinoempfehlung ab, und dazu is auch noch eigentlich Simmerloch… Irgendwie glaub ich dass ich zu inflationär gute Filme lobpreise. Aber “Le Concert” (Das Konzert) hat mich definitiv vom Hocker gerissen… Eigentlich sollte der mir nur die Zeit vertreiben. Vor allem hat mich gelockt, dass die aus “Inglorious Basterds” bekannte Melanie Laurent (Die Filmvorführerin!) mitspielt… Und das es um Musik geht.

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Worum gehts eigentlich? Ein russisches Orchester, das Bolschoi-Orchester wird nach Paris eingeladen. Da dies aber inzwischen schlecht geworden ist, nachdem die hochkarätige Besetzung durch den KGB rausgeschmissen wurde, fängt der alte Dirigent die Einladung ab und zieht mit eben dieser alten Garde los. Diese haben aber nun meist schlechte Jobs angenommen und sich dementsprechend an die Gesellschaft angepasst. Die Wilden gehen nach Paris.

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Der ganze Film schafft es eine interessante Balance zu halten, so gibt es sehr viele überaus komische Passagen, die zu einem großen Teil aus der Klischeebeladung der Szenen hervorgehen… So wird unter anderem konsequent der Kommunismus verarscht, und auch die Juden werden oft thematisiert, da ebendiese auch unter dem Kommunismus leiden mussten.

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Und wiederum gibt es einige Szenen, die die Emotionalität der ganzen Geschichte sehr gut rüberbringen… Leider ist da auch der einzige Wehrmutstropfen der ganzen Sache auszumachen… Teilweise ist es schon deutlich überzeichnet worden, es gibt einige Passagen wo weniger mehr gewesen wäre…

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Aber ich rate trotzdem jedem, bei dem die Freundin mit Kino quängelt, selbige untern Arm zu klemmen und es sich einfach anzutun. Es ist ein wirklich gelungener Indie-Film, mit nem wirklich tollen klassischen Soundtrack!

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So, genug geredet für heute! :-D

ToTo

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Bild von Outnow.ch



Autor: ToTo and the REAL world

Kino! – Inception!


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So, ein Doppelpost von mir! Und das an einem Freitagabend! Nein, es ist nicht Weihnachten, sondern ich hab Kohle, Langweile und es regnet.

Nach vielen guten Kritiken zu Inception hab ich mir trotz der Tatsache, dass ich Leonardo DiCaprio eigentlich schon in Titanic gerne tot gesehen hätte mal Inception gegeben. Christopher Nolan ist ja nicht gerade bekannt dafür, dass der irgendwelchen Trash abdreht sondern richtig geiles Zeug. Und da konnte in meinen Augen selbst DiCaprio nicht viel kaputtmachen.
OK, spätestens nach diesem Film hat DiCaprio seine Daseinsberechtigung erhalten.

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Worum geht es in Inception? Für alle die, die ihn noch nicht gesehen haben: Es geht um Gedankendiebstahl, über bestimmte Chemikalien und Vernetzung können sogenannte Extracter in die Träume des Opfers einbrechen und damit wichtige Gedanken vor seinem Unterbewusstsein einfach stehlen. Das Prinzip ist leicht, aber dann sollen sie einem Opfer nicht einen Gedanken stehlen, sondern einpflanzen (“Inception”), was das ganze verkompliziert….

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Die Idee ist gut, die Umsetzung is genial, und wer Prestige kennt, der weiß, dass nicht alles immer so ist wie es scheint, und das gibt dem Film immer wieder frische Impulse, da nach und nach alles aufgeklärt wird, wobei am Ende eine Frage offen gelassen wird, aber ein konkretes Ende erwartet man auch glaub ich nicht von Nolan.

Das einzige, worüber man sich streiten kann ist die Storyline, da außerhalb der Action eigentlich primär die Idee steht, und die Hintergrundgeschichte auf wenige Seiten zusammengefasst werden könnte; der Film hätte noch gut ein paar Minuten extra vertragen können um ein paar Ideen weiter auszuführen, aber das, was man da auf der Leinwand für seine Kohle geboten bekommt ist echt abartig genial.

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Wer ihn noch nicht gesehen hat sollte ihn gucken, und für den lohnt es sich sogar die paar Euro im Kino auszugeben!

Mehr Infos auf IMDB.com.

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ToTo

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Foto von Stephen Vaughan