Autor: Tobiaaatch

Erfolgreiche und sexuell befriedigte Piratenbräute


Katzenjammer

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Nachdem ich das den Bandnamen „Katzenjammer“ zum ersten Mal in Netz gelesen habe, wusste ich – auch nur ohne eine Sekunde der dazugehörigen Musik zu lauschen – was mich jetzt erwartet. Im Kopf schwirrte ein Mashup aus dem Aristocats Soundtrack, peppiger Tanzmusik und frechen Weibsvolk. Das erste Lied was ich darauf erwischte, trug den sehr sympathischen Namen „A Bar in Amsterdam“ und bestätigte meine kurze Namens-Analyse: Es klingt nämlich wie eine Handvoll erfolgreicher und sexuell befriedigter Piratenbräuten mit einem eigenen Schiff, einem großen Vorrat an Rum und einer positiv schwungvollen Lebensart . Gegen meine Musik-Gewohnheit findet man kein einzigen elektronischen Ton im Lied und wird stattdessen mit verschiedensten bürgerlichen Musikinstrumenten beschallt – was trotzdem irgendwie sehr sehr spannend und gut ist.
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Tante Wiki klärte mich dann mal wieder auf: Katzenjammer, eine norwegische Band, bestehend aus vier gesangsstarken Damen. Ihre Musik kann man grob als „Folk-Rock-Balkan-Pop“ einordnen und ihr Debüt-Album „Le Pop“ erschien vor ein-zwei Jahren oder so.
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Weitere Pflicht-Anspielbefehle sind Demon Kitty Rag und Tea with Cinnamon.

Hebt die Humpen und schwingt das Tanzbein: Katzenjammer macht müde Männer munter.
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Foto via nrk.no/lydverket



Autor: Tobiaaatch

Meine Lena-Prognose / Raab-Kritik


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Lena hier, Lena dort. Und ich weiß, es nervt euch.
Doch bevor am 18.Februar (auf Das Erste) Lenas finaler Song für den „Euro Vision Song Contest“ ausgesucht wird, wollte ich noch meine Prognose abliefern, kurz neue Album rezensieren, Raab kritisieren und die Show kommentieren.

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„Good News“ ist bekanntlicherweise der Titel zum zweiten Lena Meyer-Landrut Album. 12 Tracks, worunter sich 4 Kracher befinden. Außer 1-2 weiteren netten Nummern auf dem Album kann man den Rest getrost in die tiefen Schluchten der grausamen, langweiligen und zuckersüßen Soft-Pop-Musik runter werfen. Dabei rede ich nicht von Lenas engelsgleicher Stimme, sondern nur von den Songs, den Songtexten und den Songmelodien selber. Die guten Tracks stelle ich euch aber gerne vor:

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A Million And One (ab 3:45) fängt mit Kate-Nash-ähnlichen Sprechgesang an, und switcht dann zur einem Kate-Nash-ähnlichen piepsig gesungenen Refrain. Und Kate Nash kann Lena am besten.

Taken By A Stranger (ab 3:25) macht alles anders und präsentiert Lena geheimnisvoll und ein wenig verrucht. Die Melodie ist der düster, doch trotzdem gut anzuhören. Das Publikum ist trotz den die komischen Tänzerinnen ausgeflippt. Ich ahne welcher Track gewinnen wird.

Maybe(ab 3:05) repräsentiert die gute Sorte von Radio-Pop-Musik. Schnell und sehr eingängig. Papa gefällt das.

Push Forward (ab 3:40) ist sicher nicht der beste Song für den Remmie Demmie Euro Vision Song Contest – doch für einsame Stunde im Glücksbärchen-Schlafanzug mit einer Kanne Früchte-Tee und einem voll geheulten Kissen genau das Richtige.

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Zusammengefasst wird meiner Meinung nach „Taken By A Stranger“ das Rennen machen. Der Track grenzt sich so stark von dem Rest ab und zeigt den Leuten eine neue Lena. Es wäre ein mutiger Schritt. Doch wer nichts wagt, der nicht gewinnt, gel.
Interessant finde ich auch die Vorstellung der Produzenten und deren Arbeitsweisen vor jeder Liedvorstellung. Die kommen immer viel zu kurz.

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Und jetzt zu König Lustig, Stefan Raab. Ich habe noch nie etwas am Raab kritisiert und als Halbstarker auch immer die Maxi-CD seiner Fun-Songs (wie „Wir kiffen“) brav gekauft. Doch so länger ich seine ernsten Musikproduktionen verfolge, schlich sich mehr und mehr eine musikalische Eintönigkeit ein. Ich mein, jeder zweite Song von Lena könnte auch glatt von Max Mutzke gesunden werden. Die „musikalische Vielfalt und Bandbreite“, welche Raab in den letzten zwei Wochen immer wieder betonte, war irgendwie nicht vorhanden. Ein Piepser im Song macht es zu Elektro-Musik, ein softes Bouncen ordnet den Track in die HipHop-Sparte ein. Mutige Experimente sucht man vergeblich. Kein Wunder, dass die komplette Menschheit dann ausflippt, wenn mit „Taken by a stranger“ erstmalig eine etwas andere Richtung eingeschlagen wird. Alle haben genug von Big-Bands und Träller-Musik. Spannend dagegen fand ich dann, dass die die helfende Jury auch so richtig ausgeteilt hat. Anke Engelke, Joy Denalane und das Schnitzel von Silbermond haben ihre Meinungen offen kund getan. Dabei wurde nicht Lenas Gesang oder Auftritt kritisiert, sondern einfach nur die langweiligen und nicht passenden Songs mit dem Klischeehaften Lyrics bemängelt. „Sowas könnte ich mir in 10 Jahren bei Lena gut vorstellen, aber nicht jetzt“ meinte Anke Engelke. Danke Anke, Mittelfinger hoch, so seh ich das auch. 2011 muss Lena auf die Kacke hauen – und keine Hintergrund-Musik für die Muttis beim Kochen machen. Was nichts gegen meine Mutter ist. Meine Mutter ist kool. Sie hört Katy Perry, Black Eyed Peas und so.

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Foto von Facebook.com /lenameyerlandrut



Autor: Tobiaaatch

Cocos Maske crasht im Sekundenschlaf alles auf Anfang


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„Das Lied“ soll ja angeblich die größte Errungenschaft unserer Kultur sein. Hab ich gehört.
Dies kann eigentlich auch nur nickend zustimmen, weshalb es wieder einen musikalischen Rundumschlag gibt. Voll in die Fessel.
Den Anfang macht die Elektro-Synth-Punk Band „Deine Jugend“ mit dem verträumen Song „Deine Maske“. Sehr schön und so. Gefällt.
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Bei „Wir sind Helden“ geht dagegen richtig die Post ab. Da ich das letzte Helden-Album rauf und runter hörte, habe ich mir nichts anderes, als ein Video zu „Alles auf Anfang“ gewünscht – was ich nun letztlich auch bekommen habe. Gott ist groß.
Schwingt das Tanzbein zum geilen Italo-Western-Video. Fünf vor zwölf, alles auf Anfang.
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Beim nächsten Video näher wir uns einen waschechten Radio-Dauerschleifen-Song. Erst nach dem Musik-Video zu „Self Machine” von „I Blame Coco“ habe ich gecheckt, dass der Song nicht von einem Typen mit hoher Stimme gesungen wird, sondern von einer Frau. Darauf habe ich dann gecheckt, dass diese „Frau” noch ein Mädchen ist. Darauf erfuhr ich dann, dass es sich dabei um die Tochter von Sänger „Sting“ handelt. Verrückte Welt. Mal schauen ob Coco musikalisch noch mehr drauf hat. Ich berichte.
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Herr von und zu Marteria beglückt direkt mit zwei Videos. „Auf zwanzig folgt dreißig, auf dreißig das was dir Sorgen macht“ heißt es in „Sekundenschlaf“. Marteria thematisiert mit Hilfe von Peter Fox das Thema Zeit, „alt werden“ und „zu schnell leben“. Schönes Video.
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Crash deinen Sound“ – featuring Deichkind (!) – ist dagegen schon etwas älter und von Marterias verdorbenen Schizo-Charakter „Marsimoto“. Elektro-Rap-Trash.
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Und zu guter Letzt fängt auch noch meine Jugendliebe mit einer Sprechgesang-Karriere an. Gestern hat sie in „Black Swan“ die ganze Kino-Welt begeistert. Heute geht sie aggressiv-aggro auf motherfucking Battle-Rap ab: Natalie Portman. Sie ist so toll.
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Foto von Katja Hentschel



Autor: Tobiaaatch

Foto of the Moment #234


Was macht eigentlich... Jennifer Rostock?

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Was macht eigentlich Jennifer Rostock zurzeit? Ja, diese Frage brennt euch alle sicher auf den Herzen und die Antwort kommt direkt zugleich: Sie nehmen gerade in  New Jersey ihr neues Album auf. Und sie spielen jetzt auch Beerpong. Auf Teppichboden. Amis sind in solchen Sachen halt schmerzfrei ;-)

Was macht eigentlich… Jennifer Rostock?N


Autor: Tobiaaatch

Nur 60 Kilometer Luftlinie


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Sie sind wieder da. Die Ketten des kommerzgeilen Free-TV. Ohne eine Wahl und ohne eine Pause verbringt man die Hälfte seiner Freizeit straff festgebunden vor dem Fernseher. Mittwochs vier neue Folgen ‚How I Met Your Mother‘. Ab diesen Dienstag immer zwei neue Folgen ‚Scrubs‘. Und montags… Ja… da kommt sie wieder. Endlich.

Wie ein von Gott gesandeter Apostel mit riesigen weiß-strahlenden Federflügeln und einer größeren hypnotische Anziehungskraft als Medusa, Poison Ivy und die Meerjungfrauen von Peter Pan zusammen, landet sie nur 60km entfernt von hier, um Deutschland zu verteidigen. Lena Meyer-Landrut. Das neue Opel-Girl tritt nämlich bekanntlicherweise dieses Jahr wieder beim Euro-Vision-Song-Contest für uns an.

Diesmal nur direkt um die Ecke bei uns, in Düsseldorf.
Welchen Song sie singen soll entscheidet das Deutsche Volk in einer morgen Abend anlaufenden Show namens „Unser Song für Deutschland“. Ob das Format „Lena gegen Lena“ Anklang finden wird ist fraglich. Ich freue mich einfach nur auf eine Überdosis Lena, tolle neue Lieder, witzige Sprüche und kuriose Tanzeinlagen.

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Und auch wenn die ganze Schose als eine riesige Werbeplattform für das in einer Woche erscheinende zweite Lena-Album, ‚Goods News‘, missbraucht wird, kann ich ihr ihren Deal mit Teufel nicht übelnehmen. Das geht einfach nicht. Nicht bei solchen Rehscheinwerfern.

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Foto von Sandra Ludewig



Autor: Tobiaaatch

Mein Konzert-Jahr 2010


Von hart bis zart

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Lang versprochen und nun endlich online: Meine zusammengefassten Konzert-Impressionen des vergangenen Jahres. Wiedermal war ich viel unterwegs, bin viel gereist und habe versucht möglichst viele Musikrichtungen live abzudecken, was leider oft aber nicht möglich. Zu jeden Artist habe ich Live-Videos verlinkt. Legen wir einfach los.
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Stimmgewaltig, heiß und einfach fantastisch. Drei Attribute welche nicht nur “Marina and the Diamonds” selbst beschreiben, sondern auch ihren Auftritt in Köln. Besser als von Platte – lest besser meinen ausführlichen Konzert-Bericht.
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Waaaaaaaaaaarp! “The Bloody Beetroots” lieferten im Loonyland eine Show der Superlative ab. Die Elektro-Italiener mit den schwarzen Spider-Man-Masken fetzten mit einer bombastischen Lichtshow, knallharte Elektro-Beats und rockigen Gitarrenriffs die Fan-Meute weg. Die “The Bloody Beetroots”-Nachfrage war so gigantisch, dass sie zwei Monate später nochmal gebucht wurden. One, two – Woop Woop!
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Beim Spring Break 2010 in Florida habe ich in Badehose (und nem verbotenen Cocktail) an der Pool-Anlage des wohl größten Clubs in Panama City (La Vela), den Ami-Rapper “Dorrough” erlebt. Er selbst performte von einer kleinen Insel im Pool, während die Fellaz und die Bikini-Ladys drum herum am Poolrand standen. Ein Typ, der nur über die Lackierung und Reinigung seiner Karre rappt. Legendär.
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„Boys Noize“ habe ich mir direkt zwei Mal dieses Jahr rein gepfiffen, was jedes Mal einen grenzwertigen Exzess zur Folge hatte. Deutschlands-Aushängeschild in Sachen maximaler Elektro-Musik. Mein Video und meine Aschenputtel-Story sind ein MUSST-SEE und MUSST-READ. Oi oi oi!
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In Oberhausen gab Deichkind ein Charity-Konzert für die Familie des verstorbenen vierten Deichkindes. Trotzdem ging jeder bis ans Limit und feierte wieder nie zu vor (wirklich bis ans Limit – keine Luft – kein Atem). “Das scheiss Pferd soll singen!“. Mit Secutiry-Austrixen und Heulattacken. Der legendäre Abend hatte einfach alles. Überraschenderweise ist ein neues Deichkind-Album zurzeit in Arbeit. Man darf gespannt sein. Und achja – Fettes Brot war Vorband. Fand ich sie gut? Jain.
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# Hier weiterlesen



Autor: Tobiaaatch

Katy B


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Eben noch im Radio, jetzt auf dem Blog. Doch vorerst sollte ich mich besser bei meinen

(jetzt wohl ehemaligen) treuen Lesern für die langen Wartezeiten zwischen den letzten Blog-Einträgen entschuldige. Das wirkliche Leben holt einen doch manchmal schneller ein als erhofft und gedacht. So war ich um es besser auszudrücken die Tage immer lange unterwegs und habe beispielsweise meine letzten Abende einer Kollegin gewidmet und bei der Fertigstellung ihrer Diplom-Arbeit geholfen. Selbstlos, aufopferungsvoll und ohne Bier. Während der Rückfahrt (der besagten heutigen Heldentat) lief bei unserem Lieblings-Radiosender – 1live – (im „Plan B“ Abendprogramm) ein sehr interessanter Track, welchen ich euch nicht verheimlichen möchte: „Louder“. Singen-machen-tun-schreiben wurde der Song von der jungen Songwriterin (jung ist immer relativ) „Katy B“, welche aus der wohl (für mich) interessantesten Stadt Europas… namens London… kommt.

Mit ihren Single “Katy On a Mission” und „Lights On“ hat Kathleen 2010 schon die UK-Charts übernommen und wird sicher nach ihren wohl bald erscheinen Debüt-Album auch in Deutschland Gehör finden. Musiktechnisch gehen ihre bisherigen Tracks (mal mehr, mal weniger) in die House-, R&B- oder Dubstep-Ecke. Check it out, Ladys und Fellaz.
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Bild aus dem Video „Louder“



Autor: Tobiaaatch

Vorsicht: Gute Musik.


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Und wieder präsentiere ich euch einige neue Musik-Videos mit obendrauf kleinen feinen Fakten und Hintergrund-Infos zum besserwissen und schlaumeiern. Die Auswahl ist heute sehr Exquisite und wirklich wirklich gut. Nehmt euch also Zeit. Bitte.
Los geht’s.

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Die Gorillaz haben mit dem dritten Album ihr Gorillaz-Musik-Projekt eigentlich abgeschlossen. Doch irgendwie konnten sich die britischen Jungs doch nicht so schnell von ihren Comic-Charakteren und der musikalischen Freiheit trennen, sodass sie einfach nochmal eine neue Single veröffentlicht haben. Diesmal aber ein NON-ALBUM-Track – ein Song, welcher auf keinem Album zu finden ist. „Doncamatic” nennt sich das schöne Stück und featured den britischen Sänger „Daley“. Gorillaz-Frontsänger „2D“ hält sich diesmal nur bedacht im Hintergrund des Refrains. Catchy!

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Kontrast-Programm bietet ein elektronischer Newcomer namens „Mille“. Sein Debüt-Track „Crysteena“ feiert der schwedische Produzent mit einem Video der Extraklasse. Bunte abstrakte Projektionen auf weibliche Schaufensterpuppen im Dunkeln. Wenn sich das nicht interessant anhört, kann ich auch nicht weiterhelfen. Mehr Musik von Mille gibt’s auf seiner Myspace-Seite, inklusive einen schönen „Marina and the Diamonds“ Remix.

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Rap-technisch zaubert mal wieder Prinz Pi mit wunderschönen Metaphern und den passenden Worten mehr als nur eine Gänsehaut herbei und verpackt das Thema

„Die Eine Frau und sonst keine“ nahezu episch. Bildlich ist alles in einem Video verpackt, welches genau meinem Stilempfinden und Geschmack entspricht und trifft: Kreativ, melancholisch, effektvoll und abwechslungsreich. Anschauen und träumen: „Du bist“.
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Daft Punk sind zurück. Wer die Beatles der elektronischen Musik nicht kennt und mag, quält meiner Meinung auch kleine Hundewelpen. Mit „Around the World, „One more time“,

„Harder, Better, Faster, Stronger” haben sie zeitlose Elektro-Funk Klassiker produziert.
Dieses Jahr haben Daft Punk den Soundtrack zum neuen „TRON“ Kino-Film beigesteuert. Passend zur Retro-Bewegung der letzten Jahren. „Derezzed“ ist dazugehörige

Video-Auskopplung. „Shall we play a game?
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Fröhlich weiter geht es mit einer interessanten und flotten Kombo. Denn mit „Hello“ haben „Martin Solveig“ und „Dragonette“, eine Elektropopband aus Kanada, einen wahren Hit geschaffen. Der französische House Produzent, Martin Solveig, hat es jetzt auch endlich mit seinem sechsten Album in Deutschen Charts geschafft.

Dragonette (inklusive toller Front-Frau) sind hierzulande noch herrlich Underground und von meiner Seite aus ein echter Geheimtipp.

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Der nächste Geheimtipp folgt direkt darauf und nennt sich „Bag Raiders“, was wahrscheinlich auch den wenigsten etwas sagen wird. Es handelt sich bei „Bag Raiders“ um ein House-Duo aus Sidney, welches jetzt im Oktober das erste Album auf den Markt geschmissen hat.

Die Single dazu trägt den Titel „Sunlight“. Ihr Video beinhaltet ein süßes Jessica Alber Double und ein Aufreißer-Affe. Muss ich mehr sagen?

Gute Laune zum Jahresende – Unbedingt reinhören!

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SDP, das lustige Berliner Playmobil-Barbie-Singstar-Fleischwolf-Duo, haben neben einem neuen Album auch ein neues Video am Start. „Ne Leiche“ zwingt dir und jedem anderen wohl unvermeidlich den unausweichlichen MEGA-OHRWURM in den Kopf und belustigt dich gleichzeitig mit einem Klasse Comic-Musik-Video. Nur das Sido-Feature finde ich ein fehl am Platz. Er hatte mal bessere Zeiten.

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Den runden Abschluss bilden die Klaxons mit ihren sehr sehr strangen Video zum Song

Twin Flames“. Ich würde kein Baguette während des Anschauens essen. Nicht nochmal.

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Foto von Dragonette / last.fm



Autor: Tobiaaatch

Musik-Journalismus in Perfektion


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Nachdem man die Feiertage halbwegs heil überstanden und sich jetzt ausführlich mit den tollen Geschenken beschäftigt hat, geht jetzt wieder mit dem Ernst des Lebens weiter:

Das Bloggen.
Die aktuellen Musik-Videos, der Jahresrückblick, mein Konzerte-Jahr 2010, die Deichkind-Kostüm-Bastelanleitung, neues von der deutschen Porno-Messe und das mysteriöse King-Kong Video sind die nun folgenden heißen Themen für diesen eisigen Jahreswechsel.

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Vorher gibt’s aber noch Werbung in halb-eigennütziger Sache. JD’s-Rap-Blog.de hat ein neues Blog-Design von mir verpasst bekommen und feiert seit ein paar Stunden den erfreulichen Re-Launch. Im Grunde aber darf man die ganze Sache nicht wirklich Re-Launch nennen. Denn seit 1,5 Jahren führt mein geschätzter Kollege, Partner und Kumpel Fabian

(aka „J.D.“) durchgehend den äußert erfolgreichen HipHop-Blog und erreicht mit seiner Mischung aus SCRUBS-bezogenen Texten und News aus der nationalen und internationalen HipHop-Welt phänomenale Besucher-Zahlen.

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Neben aktuellen Neuigkeiten gibt es regelmäßig hochkarätige und Prominente Interviews, Newcomer-Projekte, Platten-Kritiken und Konzert-Berichte und Videos zum lesen, gucken, downloaden und erleben

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Zum Neustart der Seite hat J.D. es sich nicht nehmen lassen und den Großmeister – den Guru – das Orakel der HipHop-Szene – um ein Interview gebeten: Falk Schacht.

Langjähriger Musikjournalist und Moderator der VIVA Sendung „Supreme“ und „Mixery Raw Deluxe“ und Ehren-Autor beim JUICE-Magazine. Mit dem kompetenten Fachwissen, den interessantesten Fragen und den gewieftesten Gegenfragen belegt (nicht nur bei mir) Falk unangefochten den ersten Platz der Musik-Journalisten.

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Also Sportsfreunde: Unbedingt auschecken – nicht nur für HipHop-Heads!
Mehr Falk findet man auf www.mixeryrawdeluxe.tv.



Autor: Tobiaaatch

Foto of the Moment #231


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Elektro-DJ und -Produzent “Steve Aoki” musste vor seinem Auftritt in Dublin noch eine “schnelle” Runde Warhammer 40k spielen. Nerdwissen des Tages: Waaaaaarp ist neben dem Elektro-Hit im übrigen auch ein gängier 40k-Begriff. Woop Woop.

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Foto von twitter.com/steveaoki



Autor: Tobiaaatch

Sonic Boom Six


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Musik, Musik, Musik! Nach dem es eine Zeit on mass Musikvorstellungen von mir hier gab und im Anschluss wieder einige Woche nichts in der Richtung passiert ist, möchte ich jetzt einfach mal meine alte Kategorie und Blog-Serie „Musik von der Insel“ wiederbeleben.

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Angefangen wird mit der britischen Gruppe „Sonic Boom Six“, welche ich in erster Linie als Punk-Band einstufen würde. Ihr Musikstil ist jedoch ein gekonnter Mix aus Punk, Ska, Reggae und HipHop.
Was „Sonic Boom Six“ wohl auszeichnet, ist die piepsige und gleichzeitig mutige und polarisierende Stimme der kleinen Front-Frau Laila K. Beim ersten Hören könnte man ihre Musik glatt als J-Pop (Japan-Pop) verwechseln – worüber in nächster Zeit sicher auch ein Blog-Artikel schreiben werden. Es ist also auch nicht verwunderlich, dass Sonic Boom Six auch im Land der aufgehenden Sonne großen Anklang finden. 天皇陛下万歳!!!

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Anspieltipps von Sonic Boom Six sind meinerseits “Addicted to Bass“, “Road to Hell“,
Piggy In the Middle” und “Sound Of A Revolution“. Wer jetzt noch mehr möchte, kann sich auf Simfy.de fast mit der kompletten Diskographie zu dröhnen.

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Foto von Last.fm



Autor: Tobiaaatch

Eine halbe Stunde Balsam für die Seele


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Heydiho Sportsfreunde und Freunde des guten Geschmacks. In letzter Zeit wurden wieder einige neue Musik-Videos produziert, welche ich – als großer Musik-Video-Fan – euch natürlich kurz und knapp vorstellen möchte. Eine halbe Stunde gute Unterhaltung. Auf geht’s – Sportsfreunde.
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  • I Love U So” von Cassius heißt der neuste Ohrwurm-Streich aus dem Hause „Ed Banger Records“. Tolles Lied und witziges App für das iPhone.
  • Alternativ rockig geht es mit “My Chemical Romance” und “Na Na Na“ weiter. Das Musik-Video zum Track ist eine sehr schöne Hommage an die alten Mad Max / Endzeit Filme. Klasse.
  • Bevor Asher Roth sein zweites Album, „The Spaghetti Tree“, raushaut, erscheint morgen erst noch die RAWTH EP mit seinem Kollegen „Nottz“. „My Neighbor“ heißt das Video zur EP und bringt für drei Minuten den leider viel zu kurzen Sommer wieder zurück. Ja, Asher. Ich will dein Neighbor sein. Und dein bester Freund. Und dein Dubel. Bitte…
  • Funky-Disco Sound – inklusive heißen und nassen Polizistinnen – spendieren euch „Chromeo” im aktuellen Video „Hot Mess (Atlantic)“. Einige werden das Electro-Funk-Duo sicher aus dem „Barbra Streisand“-Video kennen, was kein Zufall ist. Chromeo-Mitglied Macklovitch ist der Bruder von A-Trak – die eine Hälfte von „Duck Sauce“.
  • Schon etwas länger ist das kreative digitale und gleichzeitig analoge Video zu
    Double Vision“ von die Party-Amis „3OH!3“ auf dem Markt. Wie gewohnt – ein Hit.
  • Ruhigere Töne schlägt MGMT mit „Congratulations” an. Nicht jedermanns Sache, doch mir gefällt’s.
  • Flotter geht’s mit dem Gesang-Titan „Cee-Lo Green“ voran. Sein Radio-Hit „Fuck You“ sorgt für die gute Laune im Herbst.
  • Und Katy Perry schießt in „Fireworks“, ähnlich wie bei „California Gurls“, wieder mit ihrem Hupen herum. Was ne Schweinerei.
  • Last but not Least mein Kommentarloser-Geheimtipp: Metric mit „Black Sheep“. Nerd-Amen.

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Foto von Angela Boatwright / Chromeo