Autor: Tobiaaatch

Audiovisuell. Eins bis fünf.


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Lang ists leider her, dass hier auf dem Blog etwas passiert ist. Gebündelt gab es viel Stress, viel Drama und viel Arbeit. In der übrig gebliebenen Freizeit habe ich mich in die brutal-grausam-kranken und gleichzeitig bezaubernde Welt des neuen (Schnetzel-Metzel-) Spiels „Alice: Madness Returns“ zurückgezogen und alles um mich herum vergessen. Tim Burtons Version ist Winnie Puh im Vergleich.

 

Doch der Juli lässt einen bequemen Neustart zu. Alles neu und alles auf Anfang: Rheinkultur, Casper Album Release, Paris Urlaub, Juicy Beats Festival and much more. Und alles auf meinem Blog. Irgendwann.

 

Bis dahin biete ich beste audiovisuelle Unterhaltung. Von eins bis fünf:

 

1. Justice und das „Civilization“ Musik-Video. Generation Gott ist tot. Pure epic- und awesomeness.

 

2. Zwei Videos zum im Juli erscheinenden dritten ‚Jennifer Rostock‘ Album „Mit Haut und Haar“.
Es war nicht alles schlecht“ featuring Nico (von ‚War from a Harlots Mouth‘) und „Mein Mikrofon“ inklusive Jenny halb-nackt. Grr Grr.

 

3. Punk-Rock-Band ‚Zebrahead‘ ihrem neuen Track „Ricky Bobby“. Nur einmal 24 Stunden ein richtiger Skater sein… noch immer mein aller aller aller größter Traum. Wirklich.

 

4. ‚Ed Banger‘ Artist ‚SebastiAn‘ hat nach einigen Mixtapes endlich sein richtiges Solo-Album veröffentlicht – mit „Embody“ könnt ihr euch von seinen Qualitäten überzeugen. Smoothe Elektro-Musik.

 

5. „Urlaub fürs Gehirn“ von den Kannibalen in Zivil (‚K.I.Z‘). Kein „Hurensohn“, aber dennoch catchy ;-)

 

Tobi over and out.

Foto von facebook.com/jenniferrostock


Autor: Tobiaaatch

The Death of Karneval


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Es ist irgendwie seltsam. Ohne wirklich selbst mit zubekommen, bröckelt die Liebe und Leidenschaft für die fünfte Jahreszeit einfach so dahin. Nachdem letztes Jahr wegen Zivildienst und anderen Geschehnissen mein Karneval sehr minimalistisch war und der fast schon größte Spaß die Jecken Krankenschwestern waren, war schon früh die Vorfreude aufs kommende Karneval ein wenig gedrückt. So habe ich mich recht einfach überreden lassen, die rheinländische Heimat über die jecken Tage zu verlassen und mal wieder eine Stadt zu erkunden und erleben. Kein 4-tägiges dauer Delirium, keine Cosplay-Verkleidungen mit 3 Wochen Vorbereitungsaufwand, keine verrückten Aktionen, bei denen man sich nochmal einmal im Jahr wie ein naiver Halbstarker fühlt und benimmt. Und keine heißen Polizistinnen-Kostüme. Basta.
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Wohin ich hinfahre-schwimme-fliege, bleibt erst mal wie so vieles hier geheim. Ihr könnte euch auf jeden Fall schon mal auf viele spannende Storys und Bilder freuen. Denn alles was ich tu ist ja irgendwie kool. Ihr wisst schon.
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Bis in einer Woche, Sportsfreunde.

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Foto via weheartit.com



Autor: Tobiaaatch

Blog 3.0


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Vieles wird anders. Vieles bleibt gleich. Vieles wird neu . Die Weiterentwicklung des Blogs auf Versions-Nummer 3.0 wurde gestern in meinem Kopf beim Tobi-Komitee eingereicht, welches derzeit mit geschulten Tobi-Sacharbeitern die Wirtschaftlichkeit und die Umsetzung prüft und hoffentlich auch bald frei gibt.

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Der Blog wird sich geheimnisvoll kurz gesagt meinem derzeitigen Lebensstil anpassen, um zu erleben. Wegweisende Stichworte sind dabei “schnelles Leben 2011″, “die Freude über die kleinen Dinge”, Abschied und Veränderung, die Vergangenheit vergessen, ignorieren, Neustart, Nullpunkt. Kurzum kann ich eigentlich wieder von einem neuen Kapitel reden. Freizeit, Arbeit, Hobby, Interessen, Empfinden, Wahrnehmung, Erwartungen, Toleranz. Das gesamte Leben. Alles ist stetig im massiven Wandel, was jeden jederzeit in all diesen Dingen verändert und formt. Man formt sich sozusagen gegenseitig. Mit den Erlebnissen die man gemeinsam verbringt und den Unterschieden die man dabei zwischen sich und anderen feststellt. Dies geschieht oft sehr schleichend und ohne dass man es man es sofort bemerkt. Es ist dann einfach nur ein neuer Teil deiner Persönlichkeit. Für diese Zeit, diesen Augenblick.
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Und genau solch eine Entwicklung wird sich auch im modifizierten Blog wieder spiegeln.
Was sich ändert und wie das neue Konzept aussehen wird, bleibt erst mal eine Überraschung.
Seid einfach offen für neues und stagniert nicht so langweilig vor euch hin. Das ist langweilig.

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Tobi over and out. Amen.



Autor: Fuzzi

Fuzzi lyrics Part 11


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“Ausbruch verhindert”

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Wenn ich gehen könnte,

würd ich gehen,

wenn ich fliehen könnte,

würd ich fliehen,

doch ich komm einfach nicht raus

aus meiner Haut

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Wenn ich weinen könnte,

würd ich weinen,

wenn ich schreien könnte,

würd ich schreien,

aber irgendwas tief in mir drin

hält mich auf

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Verstehst Du was ich meine?
Kannst Du in meine Seele sehen?
Kannst Du in meinen Worten lesen,

was mich die ganze Zeit so quält?

. # Hier weiterlesen



Autor: Tobiaaatch

Brief gegen E-Mail. Eine objektive Gegenüberstellung.


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Schlampig, chaotisch, unorganisiert, abweisend, minimalistisch und ehrfürchtig.

So oder so ähnlich würde ich meine Beziehung zu Briefen und der Post beschreiben (Paketdienste ausgenommen).
Denn ich hasse Briefe. Ich hasse Briefe zu bekommen und ich hasse es Briefe zu öffnen. Ich hasse es sie zu lesen. Ja – ich habe angst vor Briefen. Sehr große angst sogar. Briefe heißen nämlich selten was Gutes. Alles was man schriftlich per Post zugeschickt bekommt, ist

(nicht übertrieben) die Ausgeburt des Bösen: Rechnungen, Mahnungen, Mahnungen von unbezahlten Rechnungen, böse Anwälte, Abmahnungen von bösen Anwälten, Werbung, Werbung von guten und bösen Anwälten, Warnungen, Ankündigen (Stromabschaltung, Wasserabschaltung, Internetabschaltung, Straße-Umbauarbeiten), Versicherungen, GEZ, GEMA, Strafzettel, Steuern, der Staat, der Bund, die Stadt, das Ordnungsamt, die Polizei, die Gemeinde, der Nachbar. Alle wollen etwas von mir – meistens mein Geld. Keine Liebesbriefe, keine Groupie-Fotos, keine (seriösen) Gewinnmitteilungen, keine Konzertkarten (kommen jetzt alle nur noch digital), keine Partyeinladungen und fast keine Postkarten mehr. Ein trauriges Gewerbe mit unzufriedenen Postboten, welche nur kommen wenn es gerade nicht schneit und dabei gleichzeitig gewaltsam mit MP’s die 20-Stunden fordern.

Kann es eigentlich noch schlimmer werden?

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Ganz anders sieht es jedoch beim digitalen Pondon aus: Der E-Mail.

Sie ist nicht nur die schnellste Möglichkeit, seriöses Mitteilungen zu übermitteln, sondern auch die bequemste. Auch wenn viele (wie du zum Beispiel), ihr Mail-Postfach vielleicht einmal alle paar Wochen kontrollieren, ist bei mir die E-Mail Kontrolle das A und O. Ich bin süchtig danach. Anders als beim Brief, der SMS und Telefon-Anrufe, kann eine E-Mail von jedermann sein, um jede Tageszeit kommen, jedes Thema beinhalten und jeden Anhang mitbringen. Und meistens ist eine E-Mail (anders als die SMS oder ICQ-Nachricht) mit Liebe und einem höheren Anspruch geschrieben. Für mich ist es ist die Wundertüte die 21ten Jahrhunderts – wenn man gelernt hat, die Viagra-Spam-Mails automatisch zu verdrängen.
Alle paar Tage erwartet man eine unerwartete Überraschung:

‚Ein alter Bekannter oder Arbeitskollege hat dich übers Netz gefunden‘-Mails, ‚Ein verlockendes Job-Angebot schneit rein‘-Mails, ‚Ein Team will dich für unglaubliches Team‘-Mails, ‚Man ist Höchstbietender bei Ebay‘-Mails, ‚Newsletter deiner Lieblingsseiten‘-Mails, ‚Schnäppchen und Angebote bei den verschiedensten Shops‘-Mails, ‚Es wurden wieder T-Shirts von mir bestellt‘-Mails, ‚Wo ist Party am Wochenende‘-Mails, Blog-Kommentare-Mails, Twitter-Mails, Soziale-Netzwerke-Mails, Feedback-Mails, Statistiken-Mails, Antwort-Mails, Foto-Mails, Kumpel-Mails und Prominente-Mails.

Die Liste ist schier unendlich. Jede Mail, macht mich für eine kurze Zeit ein wenig glücklicher. Es ist wie Schokolade essen: Öffnen, erfreuen und morgen vielleicht nochmal anpacken.
Wenn ihr also mich glücklich machen wollt – schreibt mir einfach ne Mail.

Briefe öffne ich ja nicht. Aus Prinzip.

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mail [at] Buntkariert-Blog.de

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Foto von Julia Rachel



Autor: Tobiaaatch

Pornoröse Messeführung – die Zweite


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2009 war es Maxim von K.I.Z, 2010 durfte jetzt Casper – der beste Mensch der Welt –, die gute Leonie Saint auf der Venus begleiten. Bei allen Jungs wird’s natürlich direkt geklingelt haben, denn die Venus in Berlin ist bekanntlicherweise die weltweit größte Erotikfachmesse. Neben den vielseitigen Messeständen im „Adult-Entertainment“ Bereich, wird auch jährlich der heißbegehrte „Venus-Award“ verliehen – in sage und schreibe 48 Kategorien, welche ich aber nicht weiter im Einzelnen detaillieren möchte. Leonie Saint (ehemalige „Erotik“-Film Darstellerin) und Rapper Casper sind das perfekte Entertaining-Duo und geben euch ein exotische Messerführung mit tiefgründigen und philosophisch-angehauchten Gesprächen und Themen.

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Für alle 18-jährigen Pflicht-Trash. Gehosted von 16bars.de.

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Bild von 16bars.de



Autor: Tobiaaatch

2010 – Mein Rückblick


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2011 – Es kann nur besser werden.
Genau das war meine Leitfloskel in der Silvesternacht. Doch mal ehrlich: War 2010 wirklich so schlimm? Nach einem gedanklichen Jahres-Rückblick zieht man trotz vieler Rückschläge und einigen Tränen doch meistens einen positiven Schlussstrich. Wie auch dieses Jahr. Sortiert und geordnet kann „2010“ gepflegt zu den Akten gelegt, vergessen und verdrängt werden. Vorerst aber meine persönlichen Highlights aus dem Jahre zwei-zehn.

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Angefangen hat das Jahr mit meinen längst gelöschten letzten vier Zivi-Monaten, dem Tod meiner Karnevalsfreude, dem legendären Deichkind-Kostüm und den dazugehörigen Bastelstunde. Darauf folgte die Hardcore-Bastelstunden der riesen Hello Kitty (Gott schütze den Konsumwahnsinn) und die Film-Premiere der Parodie „Ach, der Restauranttester“, welche Jens und ich zusammen produziert haben.
Ich habe dann als festangestellter Mediendesigner angefangen und so die kuriosesten Kollegen und Kolleginnen kennen gelernt und alte wiedergetroffen, samt Seifenoper und Drama.
Ich bin mit Benny durch drei amerikanische Staaten geheizt, um am Ballungspunkt (Panama City in Florida), der feierwütigsten College-Studenten, durchzudrehen und den American Dream hautnah mit zu erleben: Spring Break 2010. Wir haben Beer-Pong von Übersee hier geholt und gefühlt den halben Sommer (welcher leider ziemlich kurz war) nichts anderes gespielt. „For some people it’s just a game… some people play to win… i play for the feeling.” In Badehose am Pool, mit Shirt im Keller oder mit Winterjacken im Schnee.
Beim Rheinkultur-Festival war ich bis auf die Unterwäsche nass, die Fußball-Weltmeisterschaft hat mir einen Wacka-Wacka Vuvuzela Tinnitus ins Ohr gezaubert und im Sommer habe ich Rom zu Fuß erobert und den Papst live gesehen. Ich war spontan zwei Tage in Amsterdam und habe auf der Photokina in Köln verdient eine LOMO-Cam gesponsert bekommen. Die Gamescom dieses Jahr war an kurioses Zeug, heißen Messehostessen und perversen Freaks nicht zu überbieten. Wir haben bis in Morgen im Loonyland, am Blausteinsee mit knallender Sonne und in anderen Elektro-Schuppen gefeiert und „Liebemachen“ hat sich dieses Jahr fast zu meiner Lieblings-Partyreihe herauskristallisiert.
Eric Enrico Sanchez (aka Flat Eric) ist plötzlich mit seinen Nike Air Force One Schuhen in mein Leben gestolpert und hat alles auf den Kopf gestellt, Weiber betört, mit seinem Lächeln verzaubert und mir überraschenderweise gezeigt, dass doch ziemlich viele Menschen den Sinn für Humor und ihre kindliche Seite nicht verloren haben.

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# Hier weiterlesen



Autor: Tobiaaatch

Der verschneite Mittelweg


Darthwader in

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Und schon sind wir fast schon wieder am Zenit der Besinnung, der Geschenke, der Kekse, des Zimt-Aromas, des Glühweins, der Weihnachtsfeiern, der Christmas-TV-Specials und der Ööcher-Printen angelangt. Alles was nicht niet- und nagelfest ist, wird herzallerliebst gegrüßt, Orgien-mäßig umarmt und nur das aller beste und tollste für die ach so heiligen Tage gewünscht. Laut noch lebenden Trümmerfrauen mit einer hierzulande um die Jahreszeit noch fast nie da gewesener weißer Weihnachtslandschaft. Das allerletzte Törchen des geschenkt bekommenen selbstgemachten Weihnachtskalender wird aufgemacht und jede auch noch so kleinste Geste ist an diesen Tagen irgendwie etwas ganz besonderes und hat einen ganz speziellen Charme.

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So oder so ähnlich, hat man mir über die Jahre gesagt und ab und zu auch mitbekommen.
Am Ende des Tages bleibt es jedem selbst überlassen, wie weit man sich auf die ganze Sache einlässt. Ich denke die gesunde Mischung und der Mittelweg aus Christmas-Wahnsinn und genügend Abstand ist eine ganz gute Schiene auf dem mehrgleisigen Winter-Express.

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Im diesen schmierigen Sinne wünsche ich allen frohe, inspirierende und visionäre Weihnachten, Haul out Happy Holiday, einen tollen Weihnachtswäg und angenehme Weihnachtstage.

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Nein, ich nicht betrunken. Fast nicht.

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Bild von powerpig



Autor: Tobiaaatch

Mein audiovisueller Vlog Podcast


Das Jubiläums-Special

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Voilá. Nach etlichen (schönen) Arbeitsstunden und einer Woche Verspätung ist die größte Peinlichkeit meines Lebens endlich vollkommen. Sie ist aus reiner Liebe zum Thema, der Motivation etwas neues zu probieren und ein weiteres Medium zu erobern entstanden. Inspiriert von den großen Freidenkern unserer Zeit – ThatGuywiththeGlasses, James Rolfe und die GameOne-Redaktion – musste ich irgendwann erbittert feststellen: Es ist verdammt schwierig als Anti-Wortakrobat gegen die Wand zu reden und gleichzeitig die ganze Show irgendwie interessant zu halten. Dabei heraus gekommen ist ein 15 minütiger audiovisueller Vlog (*Video-Blog) Podcast zu meinem aktuellen super duper Lieblings-Thema: **** ******. Ob sich das Anschauen lohnt oder es 15 gestohlene Leben-Minuten sind – kann man im Allgemeinen nicht sagen. Auf jeden Fall habe ich die ganze Schose so gestaltet, wie ich sie selber am liebsten präsentiert haben würden. Gründlich recherchierte Hintergrund-Fakten, bildliche Impressionen, viel Musik, dummer Humor und ein paar schöne Frauen.
Unwissende können sich überzeugen lassen und Fans können 15 Minuten nur begeisternd und zustimmend nicken.
Da ich sehr selbstkritisch bin und bei solchen Sachen oft zur groben Perfektion neige, hoffe ich doch auf ein paar gute Resonanzen und bin langfristig auf die Video-Besucheranzahl gespannt. Die eine Woche Verspätung habe ich dem schwarzen Rand des Youtube-Videos zu verdanken, welcher sich nicht von mir beheben ließ und ich jetzt einfach damit leben muss.

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Und achja: Ich bin einige Sekunden live vor der Kamera zu sehen. Nackt.
Kein – Spaß.



Autor: Benny

Adios, Tacos – Die tödliche Jumbostory…


Tacos in

Nachdem ich so langsam die Trauer überwältigt und mich mit der Schließung unserer Lieblingsbar in der Pontstraße, das Tacos, abgefunden habe, möchte ich noch einmal rückblickend meine persönlichen Erinnerungen und Highlights zusammenfassen und das Tacos-Kapitel endgültig schließen.

Als vor circa einem Monat das Tacos von heute auf morgen aufgrund von vermeindlichen Renovierungsarbeiten VORÜBERGEHEND geschlossen wurde, war dies bereits ein herber Schlag – gab es doch so viele ungeklärte Fragen: Wann machen sie wieder auf? Wie soll der Laden noch verschönert werden? Wo sollen wir nun trinken und essen???
Die Ernüchterung kam am Tag der OMIGOD-Party! Als wir vier wieder durch die Pontstraße und über den Markt irrten um nach einer Bar zu suchen, welche dem Tacos nur annähernd das Wasser reichen könnte, landeten wir im ebenfalls auf mexikanisch getrimmten Tijuana – ein netter Laden welcher sich aber maßgeblich von den Preisen, der Lautstärke und Menschendichte vom Tacos unterscheidet. Während der Tischsuche lief ein bekanntes Gesicht an mir vorbei, eine der Tacos Bedienungen, die ich natürlich sofort zur Rede stellen musste – ein Fehler und Stimmungskiller wie sich im Nachhinein herausstellte. Bankrott lautete das Wort mit dem ich als letztes gerechnet hatte…

Unvorstellbar, dass die beliebte Bar mit der Toplage und den meiner Meinung nach besten und günstigsten Cocktails pleite war. Aber scheinbar waren genau dies die Gründe hierfür. Wo sonst bekam man für 5,80€ Jumbococktails, vor allem wenn man bedenkt, dass die Happy Hour zum Happy Day gemacht wurde, sprich supergünstige Jumbos den ganzen Tag über. Dann die einzigartig dekorierten Räumlichkeiten, in denen man nie das Gefühl hatte, die Gäste würden sich alle auf der Pelle hocken. Vom fantastischen Essen möchte ich gar nicht erst anfangen ;) Mir würden noch viele andere Argumente einfallen, but you get my point…

Egal ob chilliger Abend mit Freunden, Rudelgucken mit der Belegschaft oder einfach nur eine schöne Location für Dates, das Tacos war für jeden Anlass zu gebrauchen! Was bleibt sind die Erinnerungen an unzählige lustige Abende und Situationen: Die Terrasse aka der Bretter-Aussichtspunkt, Jumbo-Marathons und damit verbundene Abstürze, “sorry, aber die Limo wartet”, Strawberry Tequila Shots für uns Stammkunden und noch viel mehr…

Wenn ich das Geld hätte, würde ich den Laden reanimieren, so viel sei gesagt. Letztlich müssen wir lernen ohne das Tacos klar zu kommen und eine würdige Alternative finden, sicher ist nur eines, es werden in Zukunft kostspieligere Nächte in Aachen werden.

R.I.P.



Autor: Tobiaaatch

Was? Der Blog wird ein Jahr alt?


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Warte warte warte – Ist es jetzt schon soweit? Einfach so? Ohne Vorwarnung, groß Tramm Tramm, langweiligen Gewinnspielen, Pac-Man Brownies, einem super tollen animierten Irgendwas und einer exklusiven und selbstfotografierten Bilder-Galerie von komplett nackten Emo-Mädels inklusive eines „Video-Reports“ vom dem was danach zur später Stunde in einem ominösen Abschleppwagen geschah? Wirklich Tobi? WIRKLICH???

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Jain. Ich kann es gar nicht so recht sagen und vor allem auch nicht so ganz glauben. Es ist einfach so passiert – ja fast schon an mir vorbei gezogen… das Einjährige.
Das… Einjährige ? Ja verdammt! BUNTKARIERT wird heute ein Jahr alt! :)
Knall. Boom. Peng.

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Unfassbar wie die Zeit vergangen ist. Es kommt mir wie gestern vor, als ich mit Fabian auf einem relativ bekannten lokalen Braunkohleberg stand, ich dabei meine Hand auf seine Schulter legte und in einer ausschweifenden und epischen Ansprache ein neues Zeitalter für jeden und jede aus meinem Umkreis ausrief. Ob sie wollten oder nicht. Ich spämme sie zu – mit vermeintlich belanglosen Blog-Themen und fast schon anzüglichen “Fotos of the Day”.
Im Hinterkopf immer die Phrasen meiner großen Vorbildern – Etienne Gardé, Marcel Winatschek, Qui Gon Jinn, Robbie Rob, Casper, Ash Ketchum und dieser Typ von “Art Attack” – zu denen ich immer wieder wie zu einem großen Bruder auf sah, welchen ich nie hatte… Ich sprach zu Fabian: Wir können was verändern. Wir müssen was verändern. Wir sind buntkariert. Wir müssen langsam nach Hause. Ja wir sind… eine neue Hoffnung… Eine neue Hoffnung der Generation Y…

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So oder so ähnlich oder ganz anders hat es sich vor gut einem Jahr zugetragen. Mir müsste es nochmal jemand vorlesen, damit ich sagen kann, ob irgendetwas davon stimmt.
Ich habe etwas den Faden verloren. Wir waren glaub ich beim Blog-Geburtstag.
Ob es eine Party gibt? Eine Geburtstag-Party? Mit Alkohol und so? – Äääähhhm… bisher nicht.

Natürlich lässt sich dies durch rege Anfragen gerne ändern. Das bis dato Einstige geplante, ist eine unerbitterte „Super Probotector/Contra3“ Nacht mit zwei knallharten Kumpels (no homo) und einem Six-Pack Radler – wenn ich nicht fahren muss. BÄMM.

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Doch gehen wir das Thema jetzt etwas ernster an. Das erste Jahr als Blogger hat mir unheimlich viel Spaß gemacht und mir persönlich viele neue Türen geöffnet und neue Wege ermöglicht. In diesem Zuge danke ich meiner Blog-Family (welche sich zurzeit im Winterschlaf befindet, höhö), den Gast-Bloggern, den Supportern, Kommentarschreiber, Eric, den Lesern und natürlich den allseits beliebten Groupies. Leider kann ich dank der deutschen Politik – und dessen Neufassung des Jugendmediendienste-Staatsvertrags (kurz: JMStV) – nicht sagen, wie lange und in welcher Form der Blog das Jahr 2011 durchleben wird, wenn ich Existenzgefährdend verklagt werde oder gar irgendwann mal doch studieren werde.

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Neben dem versprochenen großen-tollen und super peinlichen Special (welches doch mehr Zeit als geplant kostet hat, aber sicher morgen oder übermorgen erscheinen wird), gibt jetzt schon fünf (!) neue Header-Bilder, die “I like”-Facebook Funktion und die neue tolle „Letzte Kommentare“-Übersicht.

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Ich danke für die Treue und wünschen allen einen weiteren schönen Aufenthalt mit der trashigen-nerdigen-nakten Tobi-Airline.

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Ihr Captain hat gesprochen.



Autor: Tobiaaatch

Seit dem Tag als „die nackten Kanone“ starb.


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So möchte man nicht in die Woche starten. Leslie Nielsen ist am Sonntag, mit 84 Jahren in Florida, an seiner Lungenentzündung gestorben. Nachdem mich die Nachricht eiskalt erwischt hat, war ich ziemlich durch den Wind. Mir war ein wenig schlecht (ich habe angemerkt an dem morgen noch nichts gegessen) und leicht schwummrig: Ich habe gemerkt, dass in diesen Moment ein Stück Kindheit in mir gestorben ist.

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Jedem ist klar, dass irgendwann jeder einmal von dannen zieht. Durch TV und Gesellschaft ist man fast restlos abgestumpft und stets im „Alles-Egal-ichlassnichtsanmichran“-Modus. Sei es fernöstliche Kriege oder lokale Mordopfer. Doch alles ändert sich blitzschnell wenn zur gestorbenen Person eine persönlichen Beziehungen und Verbindung gegeben hat, mit welchem man Erinnerungen teilte oder vielleicht sogar irgendwie in seiner Schuld stand. Sei es der richtige Freund mit den richtigen Worten zur richtigen Zeit in einer nicht so positiven Zeit, das stets vergöttertete Vorbild, der Sänger mit dem einen – ganz speziellen – Song… oder einfach nur der Schauspieler, welcher dich von klein auf begleitet, begeistert und zum Lachen gebracht hat.
Es wäre übertrieben zu sagen, dass Leslie Nielson genau DER lustige Schauspieler war, welcher mich Jahr für Jahr durch schwere Zeiten geboxt hat. Nein. Leslie Nieslon war halt… Leslie Nieslon verdammt.

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In meiner Kindheit haben mich jegliche „Nicht-Cartoon“-Filme und -Serien gelangweilt und null-Komma-nichts interessiert. Nur einer hat es geschafft und mich mit seinen Film seit Tag Eins unterhalte können: Leslie Nielson. Der (fast) einzige Mensch mit der Lizenz für Slapstick, der König der Parodien und Meister der amüsanten Kommentare in jeglicher Situation.
In meinem Geburtsjahr schaffte er mit „Die nackte Kanone“ den internationalen Durchbruch und war bis 2009 noch in der Film-Branche aktiv. Ich denke jeder hat sich „Superhero Movie“ nur wegen Nielsens Gastauftritt angeschaut.
Ein großartiger Mensch und ein großartiger Comedian. Meine Kinder werden wohl nicht an der „Die nackte Kanone“ Trilogie vorbei kommen. Darauf schwöre ich – seit dem Tag als „die nackten Kanone“ starb.

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Artikel-Bild von DanCoogan.com