Autor: Tobiaaatch

Einfach mal den Mund halten


Stimme in .

Auch wenn ich sonst immer fitter bin als junger Son Gohan zu seinen besten Zeiten und ich als vorbildlicher Arbeitnehmer noch nie im Leben krank gefeiert habe, hat mich am Wochenende die leichte Erkältung nach 1,5 Wochen doch etwas schwerer getroffen.
Sprich – ich habe das komplette Wochenende mit Eric und SNES auf der Couch verbracht und hatte montagmorgens keine Stimme mehr.

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Was natürlich absolut… witzig war. Ich bin mit einem Stapel Papier und einem dicken Filzstift zur Arbeit gefahren und habe meine Botschaften schriftlich verkündet. „Guten Morgen :-)“, „Ja“, „Nein“, „Sorry“, „Vielleicht“, „Ich kann nicht an Telefon gehen“ waren die gängigsten Schilder. Exotischer wurde es mit „Danke, es war sehr lecker“ (nach dem Kuchen essen), „Die Datei ist ein Gigabyte groß“ oder „Alles Vektoren“. Meine Kolleginnen haben ziemlich unterschiedlich reagiert. Die einen haben mich ausgelacht, die anderen mich bemitleidet. Manche haben sich nur noch mit cleveren Ja-und-Nein Fragen an mich gewendet und wieder andere hatten Spaß an der Sache und sind direkt in meinen analogen Chat eingestiegen. Ein paar haben sogar aus Reflex auch angefangen mit Händen und Füßen zu gestikulieren und zwei Sekunden lachend begriffen, dass ich nicht taubstumm bin. Es war großartig.

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Und was wollte ich euch mit dieser netten Geschichte klar machen? Mediendesigner können nicht nur (als eine der Wenigen) ihren Berufe jeder Zeit betrunken effektiv ausüben, sondern auch gleichzeitig noch schweigend und Podcast hörend. Die mega faule E-Mail zum Tisch-Kollegen von Gegenüber gehört mittlerweile zum guten Ton. Man will ja bloß nicht den Mund aufmachen.



Autor: Tobiaaatch

Von Aachen bis Berlin


Melbeatz-520x390 in .

Total verschwitzte Shirts danach, eine fehlende Stimme am Tag darauf, eine Überdosis Adrenalin am Ort des Geschehens und unvergessliche Erinnerungen für den Rest seines Lebens sind meist die Konsequenzen eines Live-Konzerts. Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, bezahlt oft gerne wieder für eine Live-Show. Man tourt Musikern hinter her und feiert die persönlichen Lieblingslieder meist nur wenige Meter vor der Bühne bis zum Herzversagen ab. Nebenbei lernt man viele neue Menschen kennen und kommt noch dabei ein bisschen in der Welt herum. Aber wirklich nur „ein bisschen“ im direkten Vergleich mit Kool Savas. Im neusten Musik-Video „Rhythmus meines Lebens“ erzählt der geborene Aachener nämlich ganz genau, wo er schon überall live die Hütte abgerissen hat. Von Aachen bis Berlin. Von Kiel bis Wien. Doch allein der Track ist schon wegen dem Cover-Beat und dem Refrain hörenswert, welcher jeder von uns 80er Kindern aus der eigenen Kindheit kennt: Corona’s „The Rhythm Of The Night“ von 1993. Eine Zeit, als Klein-Tobi auf einer wilden Feierlichkeit sein Wasserglas mit einem Wodkaglas verwechselt hat und kurz darauf schlafend unterm Buffet-Tisch gefunden wurde.

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Genau so unvergesslich war für mich die Optik Takeover Tour 2006 in Düsseldorf. Mit Lorre (Foto links) hab en wir uns in der ersten Reihe nicht nur die Seele aus dem Leib geschrien („Nina MC, Reen, Fettes Brot sind alle tot“), sondern sind auch meiner Journalismus-Schiene nachgegangen sind und haben dabei die komplette Optik-Family kennengelernt.
Savas
, Melbeatz (Foto rechts), Ercandize, Kaas, Franky und den Verrücktesten der Verrückten: Lakmann von Creutzfeld Jakob. Hachja. Nostalgie Pur.

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Wer jetzt Lust auf HipHop-Konzerte bekommen hat, ist diesen Herbst gut bedient:
Marteria Tour
Casper und Kraftklub Tour
Olli Banjo Tour
MF Doom Tour

K.I.Z Tour
Dendemann Tour
Prinz Pi Tour

Kollegah und Favorite Tour



Autor: ToTo and the REAL world

Raus aus dem Social Networking! Ein Pladoyer.


Socialnetworks1-520x343 in .

Oke, heute hab ich etwas getan, was für die meisten unglaublich erscheint. Ich hab mich aus StudiVZ gelöscht, und direkt danach aus Facebook gelöscht. Naja, war keine Spontanaktion, sondern schon was länger überlegt.

Die Frage war irgendwann, was tut man eigentlich in Sozialen Netzwerken? Die einfache Antwort ist: Mit Freunden in Kontakt bleiben, mitteilen, was sich im Leben tut, Geburtstagskalender, und vor allem Gemeinsamkeiten finden. Naja, und Stalken wer die süße Freundin von dem Kumpel war.
Naja. Reduzieren wir das mal auf die Grundfragen:
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Mit Freunden in Kontakt bleiben.
Zählt mal ehrlich auf, welche eurer Freunde nicht eure Handynummer haben. Und mit wem aus eurer Liste ihr einen Trinken gehen würdet. Die Überschneidung wird gewaltig sein. Das heißt, die Leute, mit denen man in Kontakt bleiben will, mit denen bleibt man in Kontakt. Der Rest verkommt zu Karteileichen. Und die Leute, die weit weg wohnen? Die ruft man am Besten an, wenn man ihnen was zu sagen hat, oder schickt Fotos per Post. Wesentlich symphathischer und ehrlicher.
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Mitteilen, was sich im Leben tut.
Naja, ist es nicht ehrlich gesagt mehr Selbstdarstellung als wirkliches Mitteilungsbedürfnis? Das Meiste, was mitgeteilt wird, soll irgendwem etwas mitteilen, oder es ist aus Langeweile. Die meisten Informationen die man von sich gibt, kann man am Besten den Betreffenden bei nem Bier weitergeben. Kein Problem sich mal eben auf ein Bier zu treffen.

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Geburtstagkalender.
Heute ist mir aufgefallen, dass es eigentlich am Besten ist, die Leute selber nach ihrem Geburtstag zu fragen, weils einen sonst selten nur interessiert. Ehrlichkeit sollte da gefragt sein.

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Gemeinsamkeiten finden.
Man zieht los, und guckt ob eine Person Übereinstimmungen zu einem hat. Und ist nicht mal sicher welchen Stellenwert diese haben. Am Besten nachfragen. Und an sonsten einfach Freunde fragen. Es ist wesentlich leichter, Freunden sich helfen zu lassen.

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Naja. Mal ganz ehrlich, wer braucht des? Stories erzählt man besser brühwarm am Stammtisch, und Bilder sind immer noch am Besten, wenn man die Stories dazu kennt. Sonst wird das alles ziemlich uninteressant. Darum, überdenkt mal ob Social Networking sich lohnt, oder ob es nicht besser wieder zum Social kommen sollte.

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Revisionismus vom ToTo.

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Bild von OndraSoukup



Autor: J.R., who walks the Line

Im Urlaub von der Außenwelt abgeschnitten


Endlich. Der ganze Unistress ist vorbei und ich habe mich in den Flieger gesetzt und bin ins Land unserer Lieblingsmigranten geflogen. Da hab ich mir zur Entspannung mein Netbook eingepackt. um mir am Pool, neben diversen Serien, das Beste vom Besten aus Hollywood anzuschauen.
Ich lag also entspannt auf der Liege und alles hat soweit funktioniert, als dann plötzlich dann aber das kostenlose W-Lan Angebot vom Hotel entdeckt habe. Wunderbar. Ein wenig rumsurfen, billige Pornos reinziehen und bei Myvideo.de neue Musikvideos anschauen. Alles hat wieder soweit funktioniert, als Youtube aufgesucht habe und dann… die erschütterne Nachricht (im besten Englisch) lesen musste:
“Aufgrund des Beschlusses vom… ist diese Seite zum Schutz der Bevölkerung gesperrt”.
Ich konnte es nicht wahrhaben, habe es bei Google eingegeben und zack kam es wieder: ”Aufgrund des Beschlusses vom… ist diese Seite zum Schutz der Bevölkerung gesperrt”. Hilfe! Danach googlen ist auch gesperrt, zensiert und verboten. Ich bin von meinem normalen Leben abgeschnitten. Kurz und gut: Pech gehabt.
Wenn ihr also täglich und dringend das Internet benötigt, fahrt besser nicht in die Türkei. Dieser Zensurstaat. Wir reden hier nicht vom Iran oder von anderen Diktaturen, sondern von einem Staat der in die EU will und das Internet zensiert. Wieder mal ein Grund warum  die Türkei, so schön das Land ist und so nett die Menschen hier vor Ort sind, nicht in die demokratische freie EU gehört – zumindest meiner Meinung nach.

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Gruß aus der 36 Grad warmen Türkei, bei gutem Essen, Schwimmer, Tauchen…
sendet J.R, who walks the Line



Autor: Tobiaaatch

Meine Wunschliste


Blauesentchen in .

Da viele Menschen nicht besonders kreativ sind – oder denken sie seien nicht kreativ – habe ich mal eine bescheidene Geburtstags-Wunschliste zusammengestellt. Unrealistischen Dinge habe ich mal weggelassen. Los geht’s:

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Ich wünsche mir…

ein „Wo ist Walter“-Kostüm, silberne Männer Nike Sneaker, eine Emo-Girl-Stripperin, ein einstündiges Meet&Greet mit Lena, einen Battlefield Bad Company 2 Vietnam Beta Key, einen sehr kleinen asiatischen Grafik-Assistenten, Gitarren-Skills, eine schriftliche Aufnahmebestätigung von der Deichkind-Crew, einen riesigen Holz-Gameboy (gefüllt mit Unmengen alten Gameboys), ein Jennifer Rostock Musik-Video-Auftrag, eine eigene weibliche Jägermeister Party-Crew (inklusive Party-Bus), ein lebenslanger All-You-Can-Eat-Gutschein bei Subway, ein Blitzdings von „Man in Black“, einen echten Pokéball mit Porygon oder Quaputzi, eine Duschhose, die Kraftklub Scheibe, ein Spacemarine-Kostüm für Eric, eine kleine Nerd-Brille für Eric, weiße Nike-Sneaker für Eric, Zach Braff als Überraschungsgast an meinem Geburtstag, ein Foto mit Uffie und mir, meinen Blog in aller Munde, eine bessere Rechtschreibung, ein Betrunkenen-Tattoo, ein Batman-Scheinwerfer für Notfälle aufn Dach, The Ting Tings Konzert-Karten, Glitter everywhere, einen langen Urlaub in Tokio, eine Kasten Fritz-Cola, eine eigene räuberische Piraten-Manschafft, ein Piratschiff, ein Holzbein, ein Papagei-Schnabel für Eric, eine riesige italienische Espresso-Maschine, eine Wohnung in Amsterdam (über einer Bar), eine Wohnung in Köln (über einer Bar), “Heute-schönes-Wetter”-Gutscheine, die komplette Ed-Banger Discografie, Dragonball GT Uncut und auf Deutsch, italienische Salami, 100 leere Cocktail-2-Go Becher, ein Einhorn-Schlafanzug, ein funktionierendes Jet-Pack für Eric, ein funktionrendes Jet-Pack für mich, Unmengen Pfandfreies Dosenbier, Feuchtgebiete 2 als Hörbuch, einen Six-Flags Holland Ausflug am Pokémon-Day, einen längeren Six-Flags Washington Ausflug, Gummie-Spring-Boden, ein eigener Saloon mit Armdrücken und Black-Jack,  Rubber Kino-Tickets und eine Fax-Gerät Anleitung da ich keine Fax-Geräte bedienen kann.

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Amen



Autor: Tobiaaatch

Überraschende Arzt-Grüße


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Heute kam zu meiner Erquickung eine sehr unerwartete Postkarte an. Unerwartete Karten haben immer einem Überraschungseffekt und erfreuen mich überraschenderweise mehr als angekündigte, erfragte oder regelmäßige Postkarten.

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So ist heute eine von meinem amerikanischen Kumpel John (die meisten nennen ihn J.D.) hereingeflattert. Er macht gerade Urlaub in Europa – zurzeit in frankreichs Bretagne – und entflieht so momentan den Alltagsstress im Krankenhaus. Dank seiner Freundin Elliot kann J.D. auch etwas Deutsch ;-)

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Danke Sportsfreund, Ich hoffe du hattest im Urlaub auch einen „bomben Abschuss“. Besuch mich wenn du in der Nähe bist.

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Die nette Postkarte könnt ihr euch unter dem Beitrag anschauen ;-)

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Und wer nationalen oder internationalen HipHop hört, sollte unbedingt seinen Blog besuchen:
www.JDs-Rap-Blog.de

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Bananarama!

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Bild von www.uk.tv.ign.com



Autor: Tobiaaatch

Deutschlands neuer Nationalstolz


Eric beim Messdiener-Treffen in Rom

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Eric wollte nach Rom und Eric flog nach Rom – Und wir sind ihm gefolgt. Jan, René, Fabian und ich waren letzte Woche 5 Tage in Rom und wollten ein paar schöne Tage in Italiens Hauptstadt verbringen. Schön war es, da Rom wirklich schön ist. Wenn nicht sogar wunderschön. Es hat echt Spaß gemacht die Stadt größtenteils per Fußmarsch zu erkunden – wenn auch es immer über 30 Grad waren, uns die Suppe vom Kopf bis in die Po-Ritze lief und ich auf den Schultern dank meines Rucksackes und dem Schweiß einen dicken Pickelausschlag bekommen habe. Die Pubertät war ein Witz dagegen. Voll fies.

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Unser Hotel lag genau in China-Town von Roma. Wir haben sozusagen mit der chinesischen Bevölkerung Roms die Bürgersteige morgens aus- und abends wieder eingeklappt. Alles schien wunderbar – bis uns schon am ersten Tag eine Sache nicht ganz Koscher erschien:
Es liefen überdurchschnittlich viele Pfadfinder-Gruppen in der Stadt herum. Glaubten wir zumindist den kompletten ersten Tag. Am Zweiten wollten wir dann gemütlich in den Petersdom im Vatikanstaat. Daraus wurde natürlich nichts. Die Anstellschlange ging eine komplette Runde um den Petersplatz.  Wir dachten uns nur: Was war hier los?
Ich war vor vielen Jahren schon einmal in Rom und damals war es wie beim Sex. Schnell rein und schnell wieder raus. Ohne große Warterei. Kurz darauf sprach mich wegen meines
„GTA Aachen“-T-Shirts einer der angeblichen „Pfadfinder“ an. Ich fragte ganz plump:
„Seid ihr Pfadfinder?“

Hut, Halstuch, Flaggen. Alles deutete darauf hin. Etwas perplex antwortete der Junge: „Ääähmm hää? Wir sind Ministranten“. Etwas verdutzt guckten wir uns an und begriffen langsam was hier los war und warum alle „Minis“ (Abkürzung für Ministranten) und
„Rom CIM 2010“ auf dem Shirt stehen hatten. Genau in unserer Woche war die nur alle
4 Jahre stattfindende Ministrantenwallfahrt nach  Rom. Von groß bis klein – alle waren da. Aus ganz Europa. Die Stadt war maßlos überfüllt. Überall trafen wir Minis an. In Eisdielen, Restaurants, Kirchen, Busse, Züge, U-Bahnen und bei wirklich sämtlichen Plätzen, Piazzas und Sehenswürdigkeiten. Sie sangen, tanzten, feierten. Manchmal christlich im Chor. Manchmal auch mit bösen „Negger“-Lieder in der U-Bahn. Unser Messediener halt..

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# Hier weiterlesen



Autor: Tobiaaatch

Achtung Achtung Anwalt Action


Curse in

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Heute habe das Artikel selber fotografiert, komposistioniert und mit eigenen Zeichnungen verfeinert. Denn seit fast einem Jahr ich traue mich nicht mehr, irgendwas – sei es nur ein Foto – vom Herrn Kurth ins Internet hoch zuladen. Grund dafür war eine Abmahnwelle des diabolischen Major-Label-Dreiecks im letzten September, welche alle kleinen Blogs zu einer deftigen Geldstrafe verdonnert hat. Zusätzlich wollten die Musik-Vertriebe Menschen wie mich mit einer bösartigen Unterlassungsklage für immer aus dem Internet verbannen. Drauf folge binnen weniger Tage eine Nachrichten-Flut und ruck zuck war man mit den anderen abgemahnten Blogger-Kollegen auf der Start-Seite von N24. Anwalt-Action hin und her und 100 Euro hat mich die eine Verlinkung zu MTV.de gekostet, welche ich nicht mal selber eingerichtet habe. Und alles nur, weil ich umsonst Promo für u.a. einen Free-Track von Hernn Kurth gemacht habe. Danke liebe Major-Industrie. Kurth konnte aber selber nichts dafür.
Mittlerweile hat der gute Curse sich nach dem letzten perfekten Album (Freiheit), erst mal aus der HipHop-Landschaft zurückgezogen und probiert sich jetzt in anderen musikalischen Bereichen zu beweisen:

Unter dem neuen Namen „The Achtung Achtung“ wird innerhalb eines Jahres ein neues Album auf die Beine stellen. Kein HipHop, kein Rap. Es soll tanzbare Up-Tempo Krawall-Musik werden. Inspiriert von den frühen Punk-Sachen und mit viel Gitarre und so. Die erste Kostprobe gibt es auf www.theachtungachtung.de und heißt „Nicht heut Nacht“ . Finde ich persönlich schon mal sehr sehr gut und freue mich auf weitere Tracks. Unbedingt auschecken.

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Und achja. Kurth hat vor 10 Jahren sein erstes Album veröffentlicht. Unter dem Künstlernamen „Curse“. Der ist glaub ich ein wenig geläufiger als Sein richtiger Name.

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Quelle: Mixery Raw Deluxe



Autor: Fuzzi

Fuzzi lyrics Part 10


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“Was ist passiert?”

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Was ist passiert, nach all den langen Jahren,

dass wir hier stehn,

und uns nichts mehr zu sagen

haben?
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Du warst immer da,

warst mir so nah

wie niemals jemand

vor Dir

 .

Hab Dir vertraut,

hab Dir alles von

mir gegeben,

nur Dir

 .

Was ist passiert, nach all den langen Jahren,

dass wir hier stehn,

und uns nichts mehr zu sagen

haben?

 . # Hier weiterlesen



Autor: Tobiaaatch

Das Büro ist kein Ponyhof – aber ein Hühnerstall


Dasbuero in

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Fast seitdem ich denken kann, arbeite ich in dem einem und selben Büro. Ähm, also seit ich 16 bin. Vorher habe ich natürlich Praktika in vielen verschiedenen Betrieben und Firmen gemacht. In ganz kleinen 2-Mann Betrieben. In riesigen 200-Mann Firmen. In mehr handwerklich orientierten Unternehmen. Doch nichts ist so schön wie die 10 bis 20 Frau starke Design-Agentur mit welcher ich erwachsen geworden bin. Es gibt immer Action, Probleme, Drama, Spaß, Alkohol, einen Grund zu feiern, Ausflüge, Intrigen, Bastel-Spaß, Modellbau-Spaß, zu viele Überstunden, zu wenig zu tun, Eichhörnchen, plötzliche Überraschungen, Skandale, verrückte Videos, viele Fotos, edlen Nespresso-Kaffee und manchmal auch Unstimmigkeiten. Mit High-End Rechnern, 30 Zoll Monitoren, einem riesigen und drehbaren Grafiktablett, immer der neusten Software, ner Spiegelreflex und einer FULL-HD Kamera (mit 1200 FPS) ist das Büro ein Spielparadise für den kreativen Nerd. Wir haben sogar einen internen Blog.
Es ist einfach toll.

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Viele Leute kamen und gingen (vor allem studentische Aushilfen und Praktikanten), wovon einige aber wiederrum sehr lange blieben und ab und zu nochmal hereinschneien.
Eine kleine feine, Weiber-dominierende, Familie. Zeitweise und teilweise auch noch heute vergleichbar mit einem Hühnerstall: Ein Haufen gackernde Hühner und ein beliebter Hahn. Der Chef. Nicht ich. Ich aber habe irgendwie eine Sonderrolle – Beziehungsweise war ich der erste Azubi und noch immer sozusagen das allzeitgeschätzte Nesthäkchen im Stall. Mittlerweile ist der zweite Azubi schon zur Hälfte fertig und das Männer-Frauen-Verhältnis hat sich mit 1-zu-4 etwas verändert – Was aber nicht unbedingt besser ist.

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Und weil es bei uns sooo schön ist und alle sooo kreativ sind, haben sich ein paar lustige Hühner aus dem Hühnerstall ein nettes Büro-Gimmick überlegt: Agentur Top 10 Listen, welche jetzt auf Schränken, Wänden, Glaswänden, Tischen und auf der Empfangstheke kleben. Die Interessantesten habe abfotografiert und in der unteren Foto-Galerie zum durchlesen und schmunzeln hochgeladen. Vorweg möchte ich aber noch zwei Sachen klar stellen. Erstens: „Schnittchen von Mama“ war ein ewiges Gerücht und Vorurteil und wurde mir immer gerne fälschlicherweise zugeschrieben.  Zweitens: Ich kann mit Recht und Fug behaupten, dass ich die genausten Dateinamen maßgeblich geprägt habe.
Ein Applaus wäre also angebracht, liebe Sportsfreunde.

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Autor: Tobiaaatch

Gefühls-Revolution während Blog-Evolution


Tobi-dk1 in .

Ich weiß nicht wie bis wie lange ich geglaubt habe, das hier so durch zu halten zu können. Jeden Tag ein neuer Blog-Artikel. Jeden Tag ein neues ‚Foto of the day‘. Jeden Tag texten und bloggen. Zu meiner Zivi-Zeit ging das ja alles ohne Probleme, doch seit 3 Monaten bin ich ein festangestelltes Mädchen für alles und verdiene gutes Geld mit meinem nicht existierenden Beruf. Und jetzt kam die Zeit, in der nicht mehr konnte. Mein Blog-Konzept ging nicht mehr richtig auf. Der Damm ist gebrochen. Es gab einen Tag ohne einen täglichen buntkarierten Beitrag. Denn ich bin nun endgültig die kurzen und hin geklatschten Blog-Einträge von mir satt, welche oft einfach nur an einfache News-Schlagzeile erinnern – statt an einem richtigen Artikel mit persönlicher Note, Witz und vielleicht auch etwas Charme. Meine Motivation, täglich Texte zu schreiben, hat während der Hitzewelle der letzten Woche auch stark abgenommen. Ich bin nur noch ein nichts tuendes seelisches Wrack und lasse lieber kleine minderjährige Schulpraktikantinnen meine Texte schreiben, während ich ihnen gleichzeitig irgendwas von Gestaltungsleere erzähle. Mit Doppel E.
Aus diesem Grunde habe ich mir diverse Gedanken gemacht. Gedanken wie ich alles etwas umkrempeln könnte.
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Nach zwei Diskussionsrunden, drei Neu-Wahlen und vier Mindmaps und allen existenziellen Fragen des Lebens habe ich eine Antwort für mich gefunden:
Ich möchte schlicht und einfach mehr Zeit für durchdachtere und pfiffigere Blog-Einträge haben. Qualität statt Quantität. Top statt Flop. Ah statt oh. Klasse statt… ihr wisst denk ich worauf ich hinaus möchte. Kleine Beiträge wird es natürlich dennoch geben. Aber nur im unteren Blog-Aschnitt. Wichtige Artikel dagegen werden im oberen Teil des Blogs „fest gepinnt“ und hervorgehoben.
Damit auch ja keiner meine seltenen Text-Ergüsse verpasst. Und die Fotos der Tages verwandelt sich schwup die wup in ‚Foto of the Moment‘. Ganz unverbindlich.
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Vielleicht wird aber auch übermorgen wieder alles umgeschmissen und über-übermorgen nochmal komplett anders gemacht. In meinem Kopf schwebe ich nämlich momentan hoffnungslos in meiner zwiespältigen grauen Zwischenwelt herum. Zwischen HIMYM-Barney-Stinson-Attitüden und nagender Selbstzweifel mit abgenagten Fingernägeln. Zwischen verträumten Songtexten und Amatör-Pornos. Zwischen dem ‚American Pie‘-Lifestyle und Emo-Rap-Sucht. Zwischen spontanen Hangover-Nächten und dem leider zu geregelten Alltag.
Es sieht in meinem Kopf wie eine kranke Mischung von Morlockk Dilemma und MSTRKRFT aus. Einfach komplett zerrissen. Eine Gefühls-Achterbahn auf einer Achterbahn der Gefühle. Hilfe.
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Am Ende des Tages, liebe Freunde, sind all dies nur die kleinen belanglosen „Probleme“ der Reichen und Schönen. Reich und Schön. Wie ich und… du.



Autor: Fuzzi

Hingucker der Woche


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Am liebsten erinnern sich die Frauen an die Männer, mit denen sie lachen konnten.

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(Anton Tschechow, 17.01.1860 – 02.07.1904)
Bild von www.anicmania.de