Autor: Tobiaaatch

Wenn ich ‘A’ drücke!


Rockstah 3 in

 

Springt! – Wenn ich ‘B’ drücke: Klatscht!
Der ausführliche Rockstah Artikel wird noch kommen, vorerst aber das neuste Musik-Video des Nerd-Rappers. Der größte Newcomer der Szene. Da geht die Post ab.

 

Rockstah – ‘A-Taste

Foto von Rockstah


Autor: Tobiaaatch

Micky Maus als Amphetamin-Zombie: Deadmau5


Deadmau5 in

 

Lang hab ich mich nicht mehr über einen Spiele-Soundtrack so erfreut, wie über den O.S.T. der „Need For Speed: Hot Pursuit“ Neuauflage. The Klaxons, M.I.A., Plan B, Weezer, Travie McCoy, White Lies, Chiddy Bang, Bad Religion, Hadouken!, 30 Seconds To Mars. Viele Perlen, für jeden etwas dabei. Ein Artist passt jedoch bei virtuellen HD Landschafts-Sightseeing-Tour wie der Drift zu rutschigen engen Kurven: Deadmau5. Der Kanadier ist wohl einer der bekanntesten Progressive House und Electro House DJs und Musikproduzenten, sein Maus-Logo hat wohl jeder schon mal irgendwo gesehen.
Bei „Need for Speed“ Soundtrack ist er mit seinem Hit „Sofi needs a ladder“ vertreten.

Featuring das “Mau5trap”-Label-Signing „Sofi“. Weitere Anspieltipps sind „Ghosts ‘n’ Stuff“, „Some Words“ und „Raise your weapon“

 

Verbloggt gehört zusätzlich noch die Entstehungsgeschichte seines Künstlernames auf Wikipedia:
„I once smelled a bad smell in my room, and when looking into my PC I found a dead mouse skeleton in it. From that moment on, my friends called me “dead mouse”.

But in IRC your nickname can only be eight digits long, so I called myself “deadmau5″, while the 5 means a S. And I just kept it.“

 

Ich wünsche einen guten Wochenstart. Nur die Harten kommn in den Garten.

 

Foto von GuestofaGuest


Autor: Tobiaaatch

Wir alle lieben Japan


Gameheartjapan-520x289 in
 

Zeit ist ins Land gestrichen. Die Party im Lenaland ist vorbei, das Playstation Network läuft wieder so halbwegs, Obama spielt Osama-Selbstjustiz, Klausuren und Prüfungen sind im Anmarsch und der heiß erwartete Sommer steht vor der Tür. Doch eine Sache wurde irgendwie ganz ordenlich verdrängt: In Japan ist immer noch die Hölle los, die Atomhölle, was meiner Meinung nach nicht wie viele andere Katastrophen und Verbrechen einfach in Vergessenheit geraten darf. Frei nach dem Motto: Aus den Medien – aus dem Sinn.
 

Aus genau diesem Grunde möchte ich euch zwei wahnsinnig gute Dokus an Herz legen, welche extrem daran erinnern, dass wir alle mindestens unserer halbes Leben mit japanischen Zeichentrick (Animes) und japanischen Videospielen verbracht haben. Immer und überall. Sei es mit Heidi, Wickie und die starken Männer und Biene Maja im Free-TV – oder mit Pacman, Space Invaders, allen Nintendo Sachen, der Playstation, Resident Evil und Sonic an der Konsole.
 

Was die Meilensteine vom Anfang bis heute waren, was japanische Spiele und Serien so besonders macht, auszeichnet und von allen anderen unterscheidet und was prominente, kompetente und positiv-euphorische Menschen im Interview dazu sagen, könnt ihr euch zusammengerechnet in fast zwei Stunden im Netz angucken. Tobi empfiehlt. …Ich sollte mal ein Qualitätssiegel einführen…

 
Anime – Faszination des Fremden“ (ZDF, 45 Min.)

 
Gamers Heart Japan“ (60 Min.)
 

Wen Japan im Allgemeinen interessiert, sollte unbedingt am Japan-Tag und in der Japan-Woche in Düsseldorf vorbei schauen. Die Japan-Woche findet wie gehabt von 21. bis zum 28. Mai statt. Wegen den aktuellen Ereignissen in Japan selber wird das große Programm des Japan-Tages „am 15. Oktober in vollem Umfang stattfinden“. „Das heißt mit allen Bestandteilen des Kultur- und Begegnungsfestes sowie einem Feuerwerk.“

 
www.Japantag-Duesseldorf-NRW.de

Bilder von (1) Square Enix, (2) Dragonball, (3) New Type Magazine


Autor: Tobiaaatch

Eine Tüte Gemischtes


Autor: Tobiaaatch

Der Tod des Antipiraterieabkommens


Danbull in

 

Mal wieder hat mich Herr vonundzu ‘Dan Bull’ geflasht, britischer Nerd und Internet-Rapper. Im seinem ziemlich neuen Musik-Video geht’s um das ACTA, das Anti-Counterfeiting Trade Agreement. “Das Antipiraterieabkommen ACTA ist als Antwort auf den zunehmenden Handel mit gefälschten Produkten und Waren geplant. Die Verhandlungen zu dem Handelsabkommen werden seit 2007 im Geheimen geführt.” (Quelle und Infos). Was Dan Bull von diesem Abkommen hält und wie dieses unsere vielfältige Musikkultur zerstört, bringt er uns mit “Death of ACTA” näher. Makelloser Royal-Rap mit rebellischer Piraten-Message klatschenden Rock-Beat. Excellent.

 

Einige von euch könnten Dan Bull noch durch seine epische Game-Hymne

Generation Gaming” kennen, welche ich noch immer regelmäßig pumpe ;-)
Auch der ‘The King’s Speech’-Rap, “The King Spits“, ist sehr gut gemacht und für Fans des Films und britischer Historie empfehlenswert.



Autor: Tobiaaatch

Linux für Dummies


...mich und euch.

 

Linux in

 

The Story of Linux. Interessantes und bündiges Video über die Geschichte des Linux Imperiums. Meine Hausaufgaben für euch, ihr Apple-verwöhnten Gören.

Foto von petezpan


Autor: Tobiaaatch

Die Videografie des Elektro-Gurus


Autor: Tobiaaatch

Up up follow Lykke Li


Lykke-li in

An Lykke Li kommt die Welt momentan nicht drum rum …was sehr sehr gut ist.

Lykke Li – I Follow Rivers

Foto von Peter Farago


Autor: Tobiaaatch

Erfolgreiche und sexuell befriedigte Piratenbräute


Katzenjammer

.

Katzenjammer-520x379 in

.
Nachdem ich das den Bandnamen „Katzenjammer“ zum ersten Mal in Netz gelesen habe, wusste ich – auch nur ohne eine Sekunde der dazugehörigen Musik zu lauschen – was mich jetzt erwartet. Im Kopf schwirrte ein Mashup aus dem Aristocats Soundtrack, peppiger Tanzmusik und frechen Weibsvolk. Das erste Lied was ich darauf erwischte, trug den sehr sympathischen Namen „A Bar in Amsterdam“ und bestätigte meine kurze Namens-Analyse: Es klingt nämlich wie eine Handvoll erfolgreicher und sexuell befriedigter Piratenbräuten mit einem eigenen Schiff, einem großen Vorrat an Rum und einer positiv schwungvollen Lebensart . Gegen meine Musik-Gewohnheit findet man kein einzigen elektronischen Ton im Lied und wird stattdessen mit verschiedensten bürgerlichen Musikinstrumenten beschallt – was trotzdem irgendwie sehr sehr spannend und gut ist.
.
Tante Wiki klärte mich dann mal wieder auf: Katzenjammer, eine norwegische Band, bestehend aus vier gesangsstarken Damen. Ihre Musik kann man grob als „Folk-Rock-Balkan-Pop“ einordnen und ihr Debüt-Album „Le Pop“ erschien vor ein-zwei Jahren oder so.
.

Weitere Pflicht-Anspielbefehle sind Demon Kitty Rag und Tea with Cinnamon.

Hebt die Humpen und schwingt das Tanzbein: Katzenjammer macht müde Männer munter.
.
Foto via nrk.no/lydverket



Autor: Tobiaaatch

Druff Druff Druff, verpeilt gemalt und verschallert. 3 Tage wach.


.
Ja, wir haben alle lang drauf gewartet. Auch die, die eigentlich nichts davon wussten. Wirklich alle eben. Die geballte Power von 100GB Nicht-HD-Videomaterial und einem schnieken Lied macht die  Endlich fertig, endlich online und wirklich wirklich wirklich gut geworden. Ohne Scheiß.
Ich will es eigentlich komplett unkommentiert lassen und euch so einen unvoreingenommene Betrachtungswinkel erlauben. Es gibt viel zu gucken ;-).
.
Falls jemand fragen sollte: Ja, wir haben es Lützchenkirchen-Style 3 Tage wach am Stück durch-gemalt.Weitere Hard-Facts:
Bild-Vorlage von mir. Chill-Zimmer von René. Unsere Motivation: Eine Schnapsidee.
.
Druff Druff Druff, alle verballert. Bunte Pillen Fete. 3 Tage Wach.



Autor: Tobiaaatch

Meine Lena-Prognose / Raab-Kritik


Lena2011 2 in

.
Lena hier, Lena dort. Und ich weiß, es nervt euch.
Doch bevor am 18.Februar (auf Das Erste) Lenas finaler Song für den „Euro Vision Song Contest“ ausgesucht wird, wollte ich noch meine Prognose abliefern, kurz neue Album rezensieren, Raab kritisieren und die Show kommentieren.

.

„Good News“ ist bekanntlicherweise der Titel zum zweiten Lena Meyer-Landrut Album. 12 Tracks, worunter sich 4 Kracher befinden. Außer 1-2 weiteren netten Nummern auf dem Album kann man den Rest getrost in die tiefen Schluchten der grausamen, langweiligen und zuckersüßen Soft-Pop-Musik runter werfen. Dabei rede ich nicht von Lenas engelsgleicher Stimme, sondern nur von den Songs, den Songtexten und den Songmelodien selber. Die guten Tracks stelle ich euch aber gerne vor:

.
A Million And One (ab 3:45) fängt mit Kate-Nash-ähnlichen Sprechgesang an, und switcht dann zur einem Kate-Nash-ähnlichen piepsig gesungenen Refrain. Und Kate Nash kann Lena am besten.

Taken By A Stranger (ab 3:25) macht alles anders und präsentiert Lena geheimnisvoll und ein wenig verrucht. Die Melodie ist der düster, doch trotzdem gut anzuhören. Das Publikum ist trotz den die komischen Tänzerinnen ausgeflippt. Ich ahne welcher Track gewinnen wird.

Maybe(ab 3:05) repräsentiert die gute Sorte von Radio-Pop-Musik. Schnell und sehr eingängig. Papa gefällt das.

Push Forward (ab 3:40) ist sicher nicht der beste Song für den Remmie Demmie Euro Vision Song Contest – doch für einsame Stunde im Glücksbärchen-Schlafanzug mit einer Kanne Früchte-Tee und einem voll geheulten Kissen genau das Richtige.

.

Zusammengefasst wird meiner Meinung nach „Taken By A Stranger“ das Rennen machen. Der Track grenzt sich so stark von dem Rest ab und zeigt den Leuten eine neue Lena. Es wäre ein mutiger Schritt. Doch wer nichts wagt, der nicht gewinnt, gel.
Interessant finde ich auch die Vorstellung der Produzenten und deren Arbeitsweisen vor jeder Liedvorstellung. Die kommen immer viel zu kurz.

.

.

Und jetzt zu König Lustig, Stefan Raab. Ich habe noch nie etwas am Raab kritisiert und als Halbstarker auch immer die Maxi-CD seiner Fun-Songs (wie „Wir kiffen“) brav gekauft. Doch so länger ich seine ernsten Musikproduktionen verfolge, schlich sich mehr und mehr eine musikalische Eintönigkeit ein. Ich mein, jeder zweite Song von Lena könnte auch glatt von Max Mutzke gesunden werden. Die „musikalische Vielfalt und Bandbreite“, welche Raab in den letzten zwei Wochen immer wieder betonte, war irgendwie nicht vorhanden. Ein Piepser im Song macht es zu Elektro-Musik, ein softes Bouncen ordnet den Track in die HipHop-Sparte ein. Mutige Experimente sucht man vergeblich. Kein Wunder, dass die komplette Menschheit dann ausflippt, wenn mit „Taken by a stranger“ erstmalig eine etwas andere Richtung eingeschlagen wird. Alle haben genug von Big-Bands und Träller-Musik. Spannend dagegen fand ich dann, dass die die helfende Jury auch so richtig ausgeteilt hat. Anke Engelke, Joy Denalane und das Schnitzel von Silbermond haben ihre Meinungen offen kund getan. Dabei wurde nicht Lenas Gesang oder Auftritt kritisiert, sondern einfach nur die langweiligen und nicht passenden Songs mit dem Klischeehaften Lyrics bemängelt. „Sowas könnte ich mir in 10 Jahren bei Lena gut vorstellen, aber nicht jetzt“ meinte Anke Engelke. Danke Anke, Mittelfinger hoch, so seh ich das auch. 2011 muss Lena auf die Kacke hauen – und keine Hintergrund-Musik für die Muttis beim Kochen machen. Was nichts gegen meine Mutter ist. Meine Mutter ist kool. Sie hört Katy Perry, Black Eyed Peas und so.

.

Foto von Facebook.com /lenameyerlandrut



Autor: Tobiaaatch

Cocos Maske crasht im Sekundenschlaf alles auf Anfang


Deinejugend in

.
„Das Lied“ soll ja angeblich die größte Errungenschaft unserer Kultur sein. Hab ich gehört.
Dies kann eigentlich auch nur nickend zustimmen, weshalb es wieder einen musikalischen Rundumschlag gibt. Voll in die Fessel.
Den Anfang macht die Elektro-Synth-Punk Band „Deine Jugend“ mit dem verträumen Song „Deine Maske“. Sehr schön und so. Gefällt.
.
Bei „Wir sind Helden“ geht dagegen richtig die Post ab. Da ich das letzte Helden-Album rauf und runter hörte, habe ich mir nichts anderes, als ein Video zu „Alles auf Anfang“ gewünscht – was ich nun letztlich auch bekommen habe. Gott ist groß.
Schwingt das Tanzbein zum geilen Italo-Western-Video. Fünf vor zwölf, alles auf Anfang.
.

Beim nächsten Video näher wir uns einen waschechten Radio-Dauerschleifen-Song. Erst nach dem Musik-Video zu „Self Machine” von „I Blame Coco“ habe ich gecheckt, dass der Song nicht von einem Typen mit hoher Stimme gesungen wird, sondern von einer Frau. Darauf habe ich dann gecheckt, dass diese „Frau” noch ein Mädchen ist. Darauf erfuhr ich dann, dass es sich dabei um die Tochter von Sänger „Sting“ handelt. Verrückte Welt. Mal schauen ob Coco musikalisch noch mehr drauf hat. Ich berichte.
.
Herr von und zu Marteria beglückt direkt mit zwei Videos. „Auf zwanzig folgt dreißig, auf dreißig das was dir Sorgen macht“ heißt es in „Sekundenschlaf“. Marteria thematisiert mit Hilfe von Peter Fox das Thema Zeit, „alt werden“ und „zu schnell leben“. Schönes Video.
.
Crash deinen Sound“ – featuring Deichkind (!) – ist dagegen schon etwas älter und von Marterias verdorbenen Schizo-Charakter „Marsimoto“. Elektro-Rap-Trash.
.
Und zu guter Letzt fängt auch noch meine Jugendliebe mit einer Sprechgesang-Karriere an. Gestern hat sie in „Black Swan“ die ganze Kino-Welt begeistert. Heute geht sie aggressiv-aggro auf motherfucking Battle-Rap ab: Natalie Portman. Sie ist so toll.
.
Foto von Katja Hentschel