Autor: Tobiaaatch

Mein Konzert-Jahr 2010


Von hart bis zart

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Lang versprochen und nun endlich online: Meine zusammengefassten Konzert-Impressionen des vergangenen Jahres. Wiedermal war ich viel unterwegs, bin viel gereist und habe versucht möglichst viele Musikrichtungen live abzudecken, was leider oft aber nicht möglich. Zu jeden Artist habe ich Live-Videos verlinkt. Legen wir einfach los.
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Stimmgewaltig, heiß und einfach fantastisch. Drei Attribute welche nicht nur “Marina and the Diamonds” selbst beschreiben, sondern auch ihren Auftritt in Köln. Besser als von Platte – lest besser meinen ausführlichen Konzert-Bericht.
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Waaaaaaaaaaarp! “The Bloody Beetroots” lieferten im Loonyland eine Show der Superlative ab. Die Elektro-Italiener mit den schwarzen Spider-Man-Masken fetzten mit einer bombastischen Lichtshow, knallharte Elektro-Beats und rockigen Gitarrenriffs die Fan-Meute weg. Die “The Bloody Beetroots”-Nachfrage war so gigantisch, dass sie zwei Monate später nochmal gebucht wurden. One, two – Woop Woop!
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Beim Spring Break 2010 in Florida habe ich in Badehose (und nem verbotenen Cocktail) an der Pool-Anlage des wohl größten Clubs in Panama City (La Vela), den Ami-Rapper “Dorrough” erlebt. Er selbst performte von einer kleinen Insel im Pool, während die Fellaz und die Bikini-Ladys drum herum am Poolrand standen. Ein Typ, der nur über die Lackierung und Reinigung seiner Karre rappt. Legendär.
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„Boys Noize“ habe ich mir direkt zwei Mal dieses Jahr rein gepfiffen, was jedes Mal einen grenzwertigen Exzess zur Folge hatte. Deutschlands-Aushängeschild in Sachen maximaler Elektro-Musik. Mein Video und meine Aschenputtel-Story sind ein MUSST-SEE und MUSST-READ. Oi oi oi!
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In Oberhausen gab Deichkind ein Charity-Konzert für die Familie des verstorbenen vierten Deichkindes. Trotzdem ging jeder bis ans Limit und feierte wieder nie zu vor (wirklich bis ans Limit – keine Luft – kein Atem). “Das scheiss Pferd soll singen!“. Mit Secutiry-Austrixen und Heulattacken. Der legendäre Abend hatte einfach alles. Überraschenderweise ist ein neues Deichkind-Album zurzeit in Arbeit. Man darf gespannt sein. Und achja – Fettes Brot war Vorband. Fand ich sie gut? Jain.
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Autor: Tobiaaatch

Katy B


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Eben noch im Radio, jetzt auf dem Blog. Doch vorerst sollte ich mich besser bei meinen

(jetzt wohl ehemaligen) treuen Lesern für die langen Wartezeiten zwischen den letzten Blog-Einträgen entschuldige. Das wirkliche Leben holt einen doch manchmal schneller ein als erhofft und gedacht. So war ich um es besser auszudrücken die Tage immer lange unterwegs und habe beispielsweise meine letzten Abende einer Kollegin gewidmet und bei der Fertigstellung ihrer Diplom-Arbeit geholfen. Selbstlos, aufopferungsvoll und ohne Bier. Während der Rückfahrt (der besagten heutigen Heldentat) lief bei unserem Lieblings-Radiosender – 1live – (im „Plan B“ Abendprogramm) ein sehr interessanter Track, welchen ich euch nicht verheimlichen möchte: „Louder“. Singen-machen-tun-schreiben wurde der Song von der jungen Songwriterin (jung ist immer relativ) „Katy B“, welche aus der wohl (für mich) interessantesten Stadt Europas… namens London… kommt.

Mit ihren Single “Katy On a Mission” und „Lights On“ hat Kathleen 2010 schon die UK-Charts übernommen und wird sicher nach ihren wohl bald erscheinen Debüt-Album auch in Deutschland Gehör finden. Musiktechnisch gehen ihre bisherigen Tracks (mal mehr, mal weniger) in die House-, R&B- oder Dubstep-Ecke. Check it out, Ladys und Fellaz.
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Bild aus dem Video „Louder“



Autor: Tobiaaatch

Vorsicht: Gute Musik.


Dragonette in

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Und wieder präsentiere ich euch einige neue Musik-Videos mit obendrauf kleinen feinen Fakten und Hintergrund-Infos zum besserwissen und schlaumeiern. Die Auswahl ist heute sehr Exquisite und wirklich wirklich gut. Nehmt euch also Zeit. Bitte.
Los geht’s.

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Die Gorillaz haben mit dem dritten Album ihr Gorillaz-Musik-Projekt eigentlich abgeschlossen. Doch irgendwie konnten sich die britischen Jungs doch nicht so schnell von ihren Comic-Charakteren und der musikalischen Freiheit trennen, sodass sie einfach nochmal eine neue Single veröffentlicht haben. Diesmal aber ein NON-ALBUM-Track – ein Song, welcher auf keinem Album zu finden ist. „Doncamatic” nennt sich das schöne Stück und featured den britischen Sänger „Daley“. Gorillaz-Frontsänger „2D“ hält sich diesmal nur bedacht im Hintergrund des Refrains. Catchy!

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Kontrast-Programm bietet ein elektronischer Newcomer namens „Mille“. Sein Debüt-Track „Crysteena“ feiert der schwedische Produzent mit einem Video der Extraklasse. Bunte abstrakte Projektionen auf weibliche Schaufensterpuppen im Dunkeln. Wenn sich das nicht interessant anhört, kann ich auch nicht weiterhelfen. Mehr Musik von Mille gibt’s auf seiner Myspace-Seite, inklusive einen schönen „Marina and the Diamonds“ Remix.

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Rap-technisch zaubert mal wieder Prinz Pi mit wunderschönen Metaphern und den passenden Worten mehr als nur eine Gänsehaut herbei und verpackt das Thema

„Die Eine Frau und sonst keine“ nahezu episch. Bildlich ist alles in einem Video verpackt, welches genau meinem Stilempfinden und Geschmack entspricht und trifft: Kreativ, melancholisch, effektvoll und abwechslungsreich. Anschauen und träumen: „Du bist“.
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Daft Punk sind zurück. Wer die Beatles der elektronischen Musik nicht kennt und mag, quält meiner Meinung auch kleine Hundewelpen. Mit „Around the World, „One more time“,

„Harder, Better, Faster, Stronger” haben sie zeitlose Elektro-Funk Klassiker produziert.
Dieses Jahr haben Daft Punk den Soundtrack zum neuen „TRON“ Kino-Film beigesteuert. Passend zur Retro-Bewegung der letzten Jahren. „Derezzed“ ist dazugehörige

Video-Auskopplung. „Shall we play a game?
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Fröhlich weiter geht es mit einer interessanten und flotten Kombo. Denn mit „Hello“ haben „Martin Solveig“ und „Dragonette“, eine Elektropopband aus Kanada, einen wahren Hit geschaffen. Der französische House Produzent, Martin Solveig, hat es jetzt auch endlich mit seinem sechsten Album in Deutschen Charts geschafft.

Dragonette (inklusive toller Front-Frau) sind hierzulande noch herrlich Underground und von meiner Seite aus ein echter Geheimtipp.

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Der nächste Geheimtipp folgt direkt darauf und nennt sich „Bag Raiders“, was wahrscheinlich auch den wenigsten etwas sagen wird. Es handelt sich bei „Bag Raiders“ um ein House-Duo aus Sidney, welches jetzt im Oktober das erste Album auf den Markt geschmissen hat.

Die Single dazu trägt den Titel „Sunlight“. Ihr Video beinhaltet ein süßes Jessica Alber Double und ein Aufreißer-Affe. Muss ich mehr sagen?

Gute Laune zum Jahresende – Unbedingt reinhören!

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SDP, das lustige Berliner Playmobil-Barbie-Singstar-Fleischwolf-Duo, haben neben einem neuen Album auch ein neues Video am Start. „Ne Leiche“ zwingt dir und jedem anderen wohl unvermeidlich den unausweichlichen MEGA-OHRWURM in den Kopf und belustigt dich gleichzeitig mit einem Klasse Comic-Musik-Video. Nur das Sido-Feature finde ich ein fehl am Platz. Er hatte mal bessere Zeiten.

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Den runden Abschluss bilden die Klaxons mit ihren sehr sehr strangen Video zum Song

Twin Flames“. Ich würde kein Baguette während des Anschauens essen. Nicht nochmal.

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Foto von Dragonette / last.fm



Autor: Tobiaaatch

Eine halbe Stunde Balsam für die Seele


Chromeo in .

Heydiho Sportsfreunde und Freunde des guten Geschmacks. In letzter Zeit wurden wieder einige neue Musik-Videos produziert, welche ich – als großer Musik-Video-Fan – euch natürlich kurz und knapp vorstellen möchte. Eine halbe Stunde gute Unterhaltung. Auf geht’s – Sportsfreunde.
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  • I Love U So” von Cassius heißt der neuste Ohrwurm-Streich aus dem Hause „Ed Banger Records“. Tolles Lied und witziges App für das iPhone.
  • Alternativ rockig geht es mit “My Chemical Romance” und “Na Na Na“ weiter. Das Musik-Video zum Track ist eine sehr schöne Hommage an die alten Mad Max / Endzeit Filme. Klasse.
  • Bevor Asher Roth sein zweites Album, „The Spaghetti Tree“, raushaut, erscheint morgen erst noch die RAWTH EP mit seinem Kollegen „Nottz“. „My Neighbor“ heißt das Video zur EP und bringt für drei Minuten den leider viel zu kurzen Sommer wieder zurück. Ja, Asher. Ich will dein Neighbor sein. Und dein bester Freund. Und dein Dubel. Bitte…
  • Funky-Disco Sound – inklusive heißen und nassen Polizistinnen – spendieren euch „Chromeo” im aktuellen Video „Hot Mess (Atlantic)“. Einige werden das Electro-Funk-Duo sicher aus dem „Barbra Streisand“-Video kennen, was kein Zufall ist. Chromeo-Mitglied Macklovitch ist der Bruder von A-Trak – die eine Hälfte von „Duck Sauce“.
  • Schon etwas länger ist das kreative digitale und gleichzeitig analoge Video zu
    Double Vision“ von die Party-Amis „3OH!3“ auf dem Markt. Wie gewohnt – ein Hit.
  • Ruhigere Töne schlägt MGMT mit „Congratulations” an. Nicht jedermanns Sache, doch mir gefällt’s.
  • Flotter geht’s mit dem Gesang-Titan „Cee-Lo Green“ voran. Sein Radio-Hit „Fuck You“ sorgt für die gute Laune im Herbst.
  • Und Katy Perry schießt in „Fireworks“, ähnlich wie bei „California Gurls“, wieder mit ihrem Hupen herum. Was ne Schweinerei.
  • Last but not Least mein Kommentarloser-Geheimtipp: Metric mit „Black Sheep“. Nerd-Amen.

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Foto von Angela Boatwright / Chromeo



Autor: Tobiaaatch

Leider zum Glück


The Return of the Ausländers

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TorpedoBoyz in

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Als ich den Link zum folgenden Video zufällig vor einigen Monaten per Twitter vernahm,

habe ich die in ersten 5 Sekunden gedacht: „Och nööö“. Als dann nach weiteren 10 Sekunden der Beat einsetzte dachte ich: „Och jaaaa“. Und als denn nach insgesamt 45 Sekunden der Refrain einsetzte, hatte ich es schon als Handy-Klingelton.

Ich bin Ausländer – leider zum Glück.

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So heißt das kuriose Lied der kuriosen und trashigen Band „Torpedo Boyz“,

welche mit ihrem Mash-Up aus Dance-Funk-Breakbeat-Pop die ganze Welt zum tanzen bringt.

Und das mein ich Wortwörtlich. Denn nach ihrem Erfolg als Gewinner des amerikanischen Independent Music Award in der Kategorie „Best Dance/Electronica Album“, schoss ihre Kariere mit „100% Torpedo-Style“ nach oben. Sie tourten durch China, Japan, Korea, Russland, Europa, die USA und den Rest der Welt. Auch wenn ab und zu spartanisch ein wenig auf deutsch, englisch und japanisch gerappt und gesungen wird, stehen die funky, groovigen und schön elektronischen Beats im Vordergrund.

Jetzt ist Mitte 2010 das dritte Album der Berliner, „Return of the Ausländers“, erschienen.
Meine Anspiel-Tipps sind: „That Is So Beautiful“ und „The Disco Song“. Mehr gibt’s auf der Torpedo Boyz Myspace-Seite.

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Also Sportsfreunde: Scheisst auf das „voll Laser abgehen“ – jetzt ist der nur noch 100% Torpedo Style angesagt. Leider zum Glück.

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Foto von Lastfm.de



Autor: Tobiaaatch

Weltpremiere: Tanzmob2000 Musik-Video


Das Armageddon - Seid dabei!

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Nach einem geschrottenden Tape voller toller Aufnahmen und einer zwei jährigen Wartezeit habe ich nun endlich genügend Videos zusammen kratzen können. Auch wenn niemand mehr daran geglaubt hat, ist es jetzt endlich fix und fertig. Ein wilder buntkarierter Mashup aus alles zerberstenden Live-Aufnahmen und den besten Filmschnipsel einer goldenen Ära.
So präsentiere ich voller Stolz die neue 3t-Production – mit den größten Stars aus einer fast längst vergessenen Zeit: The King of the Monsters “Godzilla”, der Chuck Norris der Schildkröten “Gamera”, der Koloss von Konga „King Kong“, „King Ghidorah“, „Megalon“, „Gigan“, „Jet Jaguar“ und die komische Motte die irgendwie keiner wirklich mag namens „Mothra“ sind allesamt von der Partie.
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In den Hauptrollen: Nick Dangerous, Lukante, Maxxer und Philthy One als eure Lieblings Formation „Tanzmob2000“. Ladys and Gentlemen. Die Weltpremiere. Die exklusive Weltpremiere. Das erste offizielle Tanzmob Musik-Video. Seid dabei.
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Zelebriert den Anfang vom Ende. Feier das…
Armageddon.

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Mehr Tanzmob2000:

Palü 2007 und Palü2 – Exklusive Song zum Download

Der Tanzmob WM-Song

Debüt Album ‘Übermenschen in Unterhemden” zum Download



Autor: Tobiaaatch

Das Vermöglichbare


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Bei meinem letzten Musik-Video News-Flash „Drei Sängerinnen und ein Emo“ habe ich euch erzählt, dass ich noch über ein weiteres Musik-Video ganz explizit und ausführlich berichten wollte. „Wollte“. Die Betonung liegt auf „wollte“.  Denn es st für mich einfach unmöglich umsetzbar, wenn ununterbrochen neue Musik-Videos veröffentlicht werden oder ich neue Perlen zufällig entdecke. Aus diesem Grunde versuche ich heute das Unmögliche mit dem Möglichen zu verbinden und so das… „Vermöglichbare“ zu erschaffen. In diesem Fall die vermöglichenbaren Musik-Videos. Also Sportsfreunde: Bequem und breitbeinig mit nem Tee und mit einer warmen Decke irgendwo eingekuschelt? Es gibt jetzt viel zu lesen, zu gucken und zu hören.

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Angefangen wird wie versprochen mit dem Highlights der Highlights. Es ist so neu und hört sich so frisch wie kein anderes Lied an. Es läuft in Tanzschuppen und begeistert die Menge. Es wird abends auf 1Live gespielt und entzückt die Nachtschwärmer. Und es heißt
Barbra Streisand“ und ist vom  neuen Mega-Zusammenschluss „Duck Sauce“. Armand Van Helden und A-Trak (zwei sehr erfolgreiche Elektro- und Hiphop Produzenten/DJs von Übersee) haben sich zusammen getan, um gemeinsam das Genre „Disco House“ neu zu beleben und zu perfektionieren. „Barbra Streisand“ macht nicht nur super gute Laune, sondern weckt  mit dem wilden New-York-Traumleben-Musik-Video versteckte Wünsche und Triebe, welche mir vorher nicht einmal bewusst waren. Ihr anderes Video, „aNYway“, ist auch äußerst empfehlenswert. Duck Sauce Bumaye.

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Weiter geht’s mit der Indie-Band aus Wien namens „Deckchair Orange“, welche mit
Dance With The Geeks“ und dem beeindruckenden emotionalen Video dazu meiner Meinung nach erfolgreich ihr zweites Album anteasen. Drama pur.

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Marteria überzeugt wie gewohnt mit höchst kreativen Musik-Video zur neuen Single
Marteria Girl“. Eine junge Dame, gefühlte 100 komplett verschiedene „Outfits“ und entzückende Marteria Wortspiele machen des Gesamtpaket perfekt: „Du bist Eis am Stil, (…) ich glaub dir alles, deine Lügen haben lange Beine, (…) hast Feuchtgebiete nie gelesen, denn du bist schön, (…) nimmst beim Fahrstuhlfahren ab, du bist mein Marteria Girl“. Ein wunderschönes Lied und Video, welches die „in Zeitlupe mit Hotpants und  Indianerfederschmuck Rodeo reiten“ Szene  zu meiner neusten Lieblings-Erotik-Fantasien gemacht hat. Dankeschön Marten.

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„Deine Jugend“, eine ziemlich neue Elektro-Synthi-Punk Band aus… Deutschland, haben genau heute ihr erstes Album veröffentlichen und gehen momentan mir ihrer Single
Mama geht jetzt steil“ richtig steil. Anhören und abfeiern.
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Zum Schluss gibt es noch ein Video, welches zwar schon ein paar Monate auf dem Buckel hat, ich aber erst vor kurzem zum ersten Mal gesehen habe: „Take it off“ von unserer Lieblings-Redneck-Bitch Ke$ha. Sehenswert wird das Video erst ab der Hälfte, wenn nämlich Ke$ha und sämtliche Tänzer in einem leeren Pool voller farbigen Staub tanzen und so vorbildlich ihre Gesichter, Haare und alle restlichen Körperstellen buntkariert einreiben und einfärben. Es sieht fast so schön aus wie beim Geburtstagsgeschenk von Fuzzi und Bine. Fast aber nur.

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Bild von Four Music



Autor: Tobiaaatch

Gut durch den September kommen


Beat!Beat!Beat!, Asher Roth, Juli & Goulding

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Wenn man akzeptiert, dass sich der Sommer mit dem September endgültig für dieses Jahr verabschiedet hat, ist der September doch irgendwie sehr schön und angenehm zu verleben. Passend zum Monat der schönen Menschen ist viel mitsing und tanzbare melancholisch-angehauchte gute Laune Musik erschienen oder und in meine Arme gefallen.
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Den Anfang mach ich mit dem brandneuen und vor allem ersten Musik-Video der vier Indie-Schönlingen Beat!Beat!Beat!. Das besagte Lied “We are Waves” befand sich auch schon auf ihrer - im letzten Jahr erschienen – EP “Stars” und soll jetzt das erste Album der jungen Viersener in alle Munde bringen. “Lightsmares” erscheint genau in einer Woche, während gleichzeitig die große Oktober-Tour los geht. Inklusive ihren Hit „Fireworks“.

Ich suche deshalb noch schöne Menschen, welche Beat!Beat!Beat! mit mir live sehen möchten. Alle Dates und Infos findet man auf ihrer Myspace-Seite.

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Als nächstes beglückt uns mein amerikanischer Doppelgänger Asher Roth mit einem Musik-Video zum wunderschönen Track “G.R.I.N.D. (Get Ready It’s A New Day)” – zum mit klatschen, tanzen und singen. Sein zweites Album, “The Spaghetti Tree”, soll noch dieses Jahr erscheinen und featured The Game, Peedi Crakk, Swizz Beatz und Pharrell.

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Weiter geht’s mit der Band Juli und ihrer aktuellen Single “Elektrisches Gefühl“, welche jeder sicher aus dem Volksempfänger ihres Vertrauen kennt. Ein schönes Lied – auch wenn ich sonst nicht der große Juli-Hörer bin.

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Und zum Schluss gibt es noch ein kleines musikalisches Fundstück von der britischen Sänger Ellie Goulding, welche mit Marina and the Diamonds zu den Newcomern 2010 gehört. Auf Youtube gibt es jetzt seit längerer Zeit ein kleines süßes Video zum bisher unveröffentlichten Track „Swimming Pool“. Wer auf Indie/Elektro-Pop steht, sollte sich unbedingt ihr Debüt-Album auf Simfy.de zu Gemüte führen. Erste Sahne!

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Foto von Myspace.com/beatbeatbeatband



Autor: Tobiaaatch

Kunst, Hände, Barbie


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Mit “We Started Nothing” haben Indie-Barbie Katie White und Jules De Martino 2008 die Messlatte in Sachen Indie-Pop und New Wave selber unerreichbar hoch gehängt.
Ihr Debüt-Album besteht nämlich ausschließlich aus Hits und Radio-Dauerbrenner und ist noch heute in der Fanta-Werbung zu hören. Selbst dem Lala-Träller-Lied, “Traffic Light”, kann man irgendwie auch was Gutes abgewinnen.
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Um dieser Messlatte gerecht zu werden, startete das britische Duo erst in Paris und sperrte sich dann in Berlin ein. In Namen der Kunst. Und so trägt das zweite Album nicht ganz willkürlich den deutschen Titel “Kunst”.
Eigentlich sollte es jedem schon klar sein. The Ting Tings sind endlich zurück. Die Album-Veröffentlichung liegt noch in den Sternen Berlins und hockt in den Startlöchern. Ihre erste Single (plus Video) gibt es aber jetzt schon straight in your Face. Ich habe mich sehr sehr sehr kritisch herangetastet, doch musste schnell feststellen: „Hands“ ist wieder ein neuer Hit.
The Ting Tings haben es geschafft, ihrer bekannten Linie treu zu bleiben und trotzdem was ganz neues zu kreieren. Genau so sieht‘s auch mit dem Musik-Video aus. Alles neu, doch irgendwie typisch Ting Tings, welche mit ihren Effekt-reichen und kreativen Videos mein „Designer“-Herz flattern lassen. Besonders Katies Frisur finde ich diesmal interessant und spannend. Ich glaub, ich steh auf Blondinen.
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Alle weiteren Infos, ihre Musik-Videos und viele Bilder
findet ihr in meinem “The Ting Tings”-Künstlerprofil.
Einen sehr schönen „Hands“ Remix gibt es übrigends
für Facebook-Nutzer auf ihrer Facebook-Seite zu hören und runterladen.
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Foto von Tim Cochrane



Autor: Tobiaaatch

Alles verboten


Diddl in .

Leidenschaftlich Tofu essen, Opel-Treffen, Ed Hardy-Stand auf Modemessen. Diddl-Tassen, Kordhosen, Rollkragen, Böhse Onkelz Aufkleber auf’m Volkswagen. Tupack sagen, Wu-Tang tragen, Handytaschen, zur Hälfte Deutsch, zur Hälfte Englisch quatschen. Fahrradhelm, Sattel Leopardenfell, kleine gelbe Smilies, ILD HDL. Allein in der Kneipe trinken, Laptop im Café, die Simpsons scheiße finden. Eis-baden, bei Bruce Willis einschlafen, so tun als würde man Ahnung von Wein haben. Hawaiihemden, Flip-Flops mit weißen Socken, Karaokebars, im Zoo an die Scheibe klopfen. Gartenzwerge im Teich voller Koikarpfen, Bob Marley Poster, Feuerzeug in Reggae Farben. Schule schwänzen für die Tattooconvention, mit Blumenkränzen bei Grufties dazu zu setzen. Batterien stehlen aus Alarmanlagen, Festivalbändchen von vor Jahren an den Armen tragen. Im Kino laut reden, Zeitungen aufheben, aus vollem Lauf auf Sandburgen drauf treten. Sich vor Mutti Pimmel zu jucken und trotzdem Zeitreisenquatsch “Lost” noch immer zu gucken. Außerdem Kragen hoch, Polo tragen, Ärger für Promo starten, Anglizismen nutzen, “No-Homo” sagen. Gerüchte zu streuen, politisches Gespräch in der WG-Küche zu neunt. Generell WGs, Hippietum, neon-farbene Kappen und Hello Kitty Uhren. Emo-Kids und Indie-Beats, Möchtegern-Rapper-Deppen und Skinny Jeans.
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Alles verboten, trotzdem machen. Das alles ist verboten, man du musst es einfach machen.
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Auch wenn die obigen Zeilen sich fast wie meine erste „In & Out“-Liste lesen, sind sie diesmal nicht von mir. Kurz um gesagt ist es ein kompletter Songtext vom trendsettenden Mr. Marteria, welcher jetzt mit seinem neuen Album auf Platz 7 (!) der Deutschen Album Charts eingestiegen ist. Im besagten Song „Alles verboten“ werden unzählige beispielhafte „No-Go’s“ aufgezählt, wovon einige einem aus der Seele sprechen und einige mit einem Augenzwinkern zu betrachten sind. Im Refrain „Das alles ist verboten, man du musst es einfach machen“ wird dann wiederum lustiger weise aufgefordert, es einfach zu tun wenn du tu willst was du tun willst. Und genau für diesen Track wurde jetzt auf Tape.tv ein kooles halb-Live-Video von „Alles verboten“ veröffentlicht – inklusive dem Feature-Gast auf diesen Track: Mein aller aller aller Lieblings-Emo-Indie-Punk-Rapper Casper. Das geilste an der ganzen Sachen: Kurz vor dem zweiten Part wechselt der Beat und Casper rappt wie Schmitzs-Katz auf dem brutalen Instrumental von Rage Against the Machine’s „Killing in the Name“. Eine hundertprozentige Live-Granate. So voll Rock am Ring äi.



Autor: Tobiaaatch

Glitzernde Druckbetankung und glamouröses Frustsaufen


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Jaaaaaaaaaaaaaa dieses beschämende und gleichzeitig neidisch-machenden Foto mit den “Oh No!”-Brillen. Nachts jagen Eric und ich mit den Brillen Verbrecher und böse Ganoven und tagsüber… nehmen wir an längst abgelaufenen Foto-Contests teil. Wie bei dem von Marina and the Diamonds: “Oh No!”-Brillen ausschneiden, basteln und lustige Fotos machen. So waren die Anweisungen zum „Oh No!“ Wettbewerb der letzten gleichnamigen Single.
Das ist aber alles Schnee von vorgestern, da gestern das Video zu einer wieder neuen Single erschienen ist. Ja. Fast das komplette “The Family Jewels” Album wurde mittlerweile als einzelne Maxi-CDs veröffentlicht und mit Musik-Videos bestückt – was mich aber nicht wirklich verwundert: Es ist eben verdammt-dammt gut. Wer gibt mir ein Teufel-Yeah und ein Marina-High-Five? …Keiner? Okay, weiter zum Kontext. Der neue Track heißt „Shampain“ (uralt für Fans der ersten Stunde, Original-Titel: “The Shampain Sleeper”) und ist wieder mal the Top of Pop-Music der letzten Jahre. Das Lied dreht thematisch einfach gesagt um glitzernde Druckbetankung und edles Glamour-Frustsaufen einer traurigen Frau. Punkt. Das Video ist zeigt Marina mit eleganter Cloth on und Full-HD Close up’s in voller Pracht, welche Fan-Herzen höher schlagen lässt. Alles im abgefuckt geilen Glamour Style.

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Wer noch mehr Marina and the Diamonds möchte, kann sich auf ihrer Webseite die super sauberer 30MB Wave Live-Version vom Non-Album Track „Seventeen“ herunterladen. Man muss nur kurz seine E-Mail Adresse da lassen ;-). Der originale Track findet auf der „The Crown Jewels“ EP von 2009, welche heute nicht mehr zu bekommen ist und als wirkliche Rarität gilt. Einer der Top-Kandidaten für das Super-Geschenk 2011. Und jaaaa: Sie hört sich live wirklich so perfekt an. Wer also sie einmal oder nochmal singen hören möchte, hat am 18. November im Gloria Theater in Köln die großartige Möglichkeit seine sonst so tristen Lebens. Zwar 10 Euro teurer als letztes Mal, aber dafür wahrscheinlich jetzt wirklich die letzte Chance, die bezaubernte Marina hautnah zu erleben. Ich wette, dass es nächstes Jahr in die großen, teuren, Schuppen geht. Nein. Ich verspreche es. Also Diamonds: Letzzzeee gooo!
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Weitere interessante Marina Artikel:

Marina und die schwitzenden Diamanten Live in Köln

Die Gewinner von Marinas Video-Remake-Contest



Autor: Tobiaaatch

MSTRKRFT


Kanadier in einer europäischen Familie

Mstrkrft in .

Europa ist der Elektro-Kontinent. Auf keinem anderen Kontinent dieses Planeten wird inzwischen so viel geschredderte, quickende und fetzende Elektro-Musik gehört wie hier. Nicht verwunderlich, dass also auch die meisten großen Produzenten bei uns direkt um die Ecke wohnen.
So kommen The Bloody Beetroots und The Crookers bekanntlicherweise aus Italien, Mr. Oizo, Daft Punk, Brodinski, Les petits Pilous, Justice und Ed Banger Konsorten aus Frankreich, Laidback Luke und Tiësto aus Holland und Boys Noize und Digitalism aus Deutschland.
Eine große Familie, in der jeden jeden kennt und liebt. Doch es gibt ein kanadisches Duo, welches seit 2007 in der europäischen Szene fußgefasst hat:
MSTRKRFT (gesprochen: Masterkraft).
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Die zwei schnäuzbärtigen Kanadier haben mit ihrem Radio-tauglichen Super-Hit „Hearbreaker“ (feat. John Legend) ruck-zuck das Ohrwurm-Siegertreppchen erklimmt und es sich dort oben ziemlich gemütlich gemacht. Bei mir auf jeden Fall.

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Neben ihren guten Ruf als Remixer hat MSTRKRFT aber noch weitere schöne (und abwechslungsreiche) Tracks zu bieten: „Fist of God“, den dreckigen und ruffen „Bounce“, Funk-Musik mit „Work On You“ oder „Easy Love“ mit einem leicht pornografischen Musik-Video ;-)

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Die Erklärung, für was der Name „MSTRKRFT“ steht, ist schnell erzählt. „Mastercraft“ ist einfach eine kanadische Werkzeug-Marke. Man hat einfach nur die Vokale weggelassen. Fertig. Das ist kreativ. Ein bisschen zumindest.

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Foto von Nickydigital.com