Autor: Tobiaaatch

Lena’s Day After Tomorrow


Lena8 in .

Auch nachdem ich eine Woche in Florida war, explodieren die Blog-Besucherzahlen noch immer wegen der lieben Lena – Weshalb es sich auch anbietet einen kleinen Rückblick zusammen zufassen. À la: Was bisher (nach dem Finale) geschah:

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An Lena’s „Satellite“ Musik-Video kam sicher die Woche kaum einer vorbei – sei per TV, StudiVZ oder sonstigen Internetplattformen.  Persönlich hätte mir aber ein wenig mehr Abwechslung im Video gewünscht. Am USFO-Studio hat man ja langsam satt gesehen. Trotzdem feine Sache.
Nebenbei knackt Raabs Schützling sämtliche Rekorde. Sie ist nämlich seit dem USFO-Finale in allen gängigen Musik-Portalen mit ihren 3 Songs „Satellite“, „Bee“ und „Love me“ gleichzeitig auf Platz 1, 2 und 3 der Download-Charts. Das hat noch niemand geschafft. Glückwunsch.

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Auch vor den Medien gibt es im Moment kein entkommen:
Ihren ersten externen Auftritt  mit „Satellite“ hatte sie bei Raabs Wok WM, sie war zu Gast bei ARD, MTV und VIVA und hat einige Radio- und Zeitungs-Interviews gegeben. Vor allem ihr famoses Interview bei TV Total kann ich jedem Lena-Fan wärmstens ans Herz legen ;). Sogar Trash- und Skandal-Sender RTL lässt Lena gar nicht mal schlecht aussehen, da sie in Interviews taktisch klug auch immer kurze und charmante Antworten gibt und nichts privates ausplaudert. Auf die Frage ob die vergeben ist  – „Ich bin zum achten Mal zwangsverheiratet“.

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Autor: Benny

So funktioniert Politik…


Was wurde da heute tatsächlich von der Bundesregierung so gut wie beschlossen? Das direkte Löschen von Kinderpornographischen Inhalten aus dem Internet, statt selbige zu sperren – also quasi das, was die Internetcommunity, diverse Arbeitskreise und Organisationen monatelang den ignoranten Politikern vorpredigten.

Ein kleiner Rückblick in den Wahlkampf 2009: Mutter der Nation aka Zensursula von der Leyen holt rechtzeitig vor den Wahlen die Kinderporno-Keule aus dem Sack und ist maßgebliche Antriebskraft für das Zugangserschwerungsgesetz – ein Gesetz welches eindeutige Inhalte im Internet mit virtuellen Stoppschilern verdecken soll, welche nebenbei gemerkt innerhalb 30 Sekunden umgangen werden können. Kritiker des Gesetzentwurfs werden als “Pädokriminelle” hingestellt und dank Medien á la BILD wie die Sau durchs Dorf getrieben. So schloss sich auch nach kurzer Zeit die SPD dem Entwurf an und so wurde dieser in Rekordzeit im Bundestag verabschiedet. Die Internet Service Provider mussten  auf Basis dieses Gesetzes eine Zensurinfrastruktur auf eigene Kosten aufbauen. Gegenargumente wurden gekonnt ignoriert und das Ergebnis der Wahl kennt jeder.

Stand heute: Mutter der Nation und Motor der Zensurbewegung ist heute nicht mehr Familienministerin, sondern wurde in der CDU Minister-Tausch-Orgie zur Arbeitsministerin “umgeschult” und der liebe Stasi-Rollstuhlrambo Schäuble darf jetzt trotz vergangener Skandale Deutschlands Finanzminister spielen. Nach diesen Amtswechseln verstummte von jetzt auf gleich alles bezüglich des zuvor beschlossenen Gesetzes, selbst Frau von der Leyen ließ ihr Wahlkampfbaby links liegen. Die SPD hat durch ihr blindes “Fähnchen in den Wind hängen” so viele Wähler verloren, sodass die Partei in einen historischen Prozent-Abgrund gefallen ist und so von der CDU als Gegner nicht mehr ernst zu nehmen ist. Geschickt gemacht CDU! Dumm sind sie nicht – im Gegenteil! – Das Volk ist dumm, dass es sich so verarschen lässt. Das allein sollte jedem halbwegs klardenkenden Menschen die Augen öffnen und die Fragen stellen:

  • Warum wurden Unmengen an Steuergeldern für diesen puren Populismus im Wahlkampf verschleudert?
  • Warum müssen große Internetdienstanbieter eine Zensurinfrastruktur auf eigene Kosten aufbauen?
  • Warum wird dieser ganze Schwachsinn und vor allem Frau von der Leyen nicht in den Medien zerrissen?
  • Was erwartet uns in der Zukunft, jetzt wo die Infrastruktur vorhanden ist?

Schlussendlich sollte man sich nicht zu früh freuen – wie die Vergangenheit zeigt.  Pirat Tauss beschreibt dies auch sehr schön in seinem Blog.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen