June 15th, 2010
Autor: Tobiaaatch
Foto of the Day #184

via tumblr
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Nein, nein. Sie ist weder Shakira noch Catherine Zeta-Jones. Her name is – Marina.
Von der unbekannten Myspace-Sängerin, welche vor 3 Jahren noch mit ihren selbstgemachten PAINT-Grafiken Werbung für kleine Bar-Auftritte gemacht hat, ist sie 2009 rasant zur Mode-Ikone und Brit-Indie-Elektro-Pop-Sensation mit eigenem Tourbus und einem jetzt weltweiten veröffentlichenden Album mutiert.
So bin ich Sonntagabend mit meinen geheimen Gefährten nach Köln zur altbekannten Werkstatt gefahren, um (wie schon oft hier berichtet) Marina and the Diamonds live zu feiern. Ein lupenreiner Diamant fürs Auge und Ohr. Der Auftritts-Raum schluckt geschätzt gerade mal um die 400-500 Leute – was um Himmelswillen alles andere als schlecht ist. Es war vielleicht die einzige Chance, die Britin hautnah in intimer Atmosphäre zu erleben.
Wie damals bei K.I.Z., als sie noch nicht jeder Depp kannte.
Vorab gab es aber zwei Kleinigkeiten, welche mich fast um den Verstand gebracht haben:
Die unendliche Hitze (geschätzte 100 Grad) und die unglaublich schreckliche spanische Musik vor dem Auftritt. Kurzzeitig war ich fest davon überzeugt, auf einem Mark Medlock Konzert gelandet zu sein und habe noch fester damit gerechnet, dass der Liebling aller Mütter über 50 gleich mit „Mamacita“ auf die Bühne springt.
Im Vorfeld habe ich mich auch gefragt, wie das Marina-Publikum aussehen wird. Hauptsächlich waren Paare und sehr modische Fashion-Mädels zusehen, welche Outfit-technisch fast schon mit Marina mithalten konnten. Süße Mode-Püppchen eben. Vereinzelnd sind mir dann noch Kinder mit ihren Eltern, männliche Groupies, Presse-Opas und Medien-Freaks aufgefallen. Als die (leider viel zu kurze / einstündige) Show dann los ging, waren denk ich alle sofort in ihrem magischen Bann gefangen. Eine simple Show einer wirklich tollen Frau mit komplexer Stimme. Es war unglaublich wie sie mit dieser gespielt, die hohen und tiefen Töne eindrucksvoll eingesetzt hat und alles perfekt von der Band untermalt war – sodass es um einiges besser als auf dem Album klang. Die Balladen haben gefesselt und die schnellen Songs gerockt und gebangt. Nicht ohne Grund wurde nach jedem Lied euphorisch geklatscht. Die Cover-Version von 3OH!3‘s „Starstrukk“ war die einzige Handy-Aufnahme von mir, welche nicht vom lauten Sound gesprengt wurde. Auf Youtube gibt es dafür einen HD-Live-Mitschnitt von Imogen Heaps „Hide and Seek“-Ablöser „I am not a Robot“ zu sehen. Die meisten Diamonds bekamen sicher nicht viel von Marina zu Gesicht, da die Bühne leider sehr niedrig war. Als sie dann (fast) all ihre Tracks performt hat, jeder im Publikum vom eigenem Schweiß durchtränkt war und das Konzert sein Ende nahm, drehte sich die junge Dame vor mir um und sagte ganz traurig: „Ein Lied hat sich nicht gespielt“ – (Ich:) „Hermit the Frog“
– „Ja, genau. Mein Lieblingslied“. Und sie zog traurig von dannen. Als dann plötzlich statt spanischer Sommer-Musik spanischer Sommer-Rap aus Boxen kam, haben wir dann aber auch – ruck-zuck – das Weite gesucht.
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Marina tourt zurzeit die königliche Insel tot und landete sofort mit ihrem Debüt-Album “The Family Jewls” auf Platz 3 der britischen Charts – während Deutschland jetzt noch bis Anfang Mai warten muss. Jap. Es hat sich nochmal verschoben. Wenigstens spielt Deutschlands beliebtester Radio-Sender 1live die Single “Hollywood” langsam immer öfters.
Wer aber jetzt schon das Album der schwarz haarige Schönheit hören möchte, kann sich entweder auf fragwürdigen und illegalen Seiten herumtreiben – oder – bestellt sich dank schwachen Pfundkurs das Album wirklich preiswert per Amazon.co.uk.
Auf die Frage warum sie sich “Marina and the Diamonds” nennt, meinte Marina nur, dass “Marina” eben für sie selbst steht – und die Diamanten ihre Fans wären. Nett oder? ;)
UPDATE:
Ich bin gerade vom Stuhl gefallen: Marina gibt am 6. Juni 2010 ihr erstes und bisher einzigstes Deutschland Konzert – in der Werkstatt in Köln. Ein Pflichttermin, weshalb ich auch bald schon Karten bestellen werde. So groß ist die Werkstatt ja nicht.
Ich übe am besten jetzt schon mein stotterndes “Hello Ma-ma-ma-marina, c-c-c-c-ca-ca-can i i i take a a a a a pic-ture?”
www.werkstatt-koeln.de/marina-the-diamonds/
Alle weiteren Infos zu Marinchen findet ihr natürlich wie immer in meinem zusammen gefassten Künstler-Portrait.
Foto von Twitter.com/MarinasDiamonds

Gestern Abend war es wieder soweit. Das Casting-Show für den deutschen Kandidaten beim diesjährigen Euro-Vision-Song-Contest ging in die nächste Runde. Diesmal war neben dem Raab Nena und König Boris von Fettes Brot zu Gast in der Jury. Was Boris außer dem Gröl-Hit „Schwule Mädchen“ gesanglich vorzuweisen hat, um in der Jury über andere Leute urteilen zu können, bleibt fraglich. Aber wie war es denn gestern überhaupt? Natürlich tausendmal besser als jede andere Casting-Show, aber trotzdem nur durchschnittlich. Die meisten Kandidaten haben mich mit ihren Auftritten und der Songauswahl nicht vom Hocker gehauen. Christian Durstewitz ist lustiger weise neben seinem wiedermal guten Auftritt, ungewollt durch sein rotes Tuch in der linken hinteren Hosentasche aufgefallen. :D
Die meisten Zuschauer werden Opdenhövels Hanky-Code Anspielung nicht verstanden haben. Rot steht by the way für „Fisting“. Moderateren Kollegin Sabine Heinrich hat aus ihrem Mini-Rock-Desaster von letzter Woche gelernt und trat schlauerweise diesmal mit schwarzen Leggings vor die Kamera.

Und dann kam sie. Lena. Wie ein Sahnetörtchen… mit 18 Kirschen und… bunten Streuseln :D
Ihre Interpretation von Jazz-Song „Diamond Dave“ war schön, aber nicht so schön wie ihr erster Auftritt – und dennoch ist Lena Meyer Landrut unser Star für Oslo. Das steht noch immer fest. Ich freue mich einfach auf nächste Woche und ihrer nächsten Performance.
…Und solang… lade ich mir die liebe Lena und die schwedische, Kunst studierende (dingdong!), „Elfe“ mit buntkarierten Leggings in meine Playboy Mainson ein – Mädels, da lässt man sich nicht lumpen… :D
Weiter zum Artikel “Lena verzaubert die Nation”
Bilder von Unser-Star-fuer-Oslo.de

Der Countdown läuft. Kein Monat mehr bis zur ersten glitzernden Sternstunde 2010… denn: das Marina and the Diamonds Album „The Family Jewels“ erscheint am 15.Februar. Wuuuuhuuu :-)
Vorab wollte Marina mit der „Hollywood“ Akustik Version nochmal zeigen, dass sie auch wirklich singen kann. Anders als viele andere Sängerinnen singt sie nicht nur hoch oder nur tief, sondern spielt mit beidem und macht so bisher jeden Song irgendwie einzigartig. Das original „Hollywood“ Video findet ihr wie alle anderen Musik-Videos auf ihrer Youtube-Seite.
Wer lieber Elektro hört, kann sich gratis den sehr geilen Fenech Soler „Hollywood“ Remix runterladen.
Mehr über Marina and the Diamonds
Bild von Myspace.com/marinaandthediamonds
Heute ist hier Diamonds Day :D
Foto via tumblr
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einfach ein verdammt langer und geiler abend :)HEY HEY YEAH YEAH HEY HEY YEAH YEAH
” Betina fahr uns nach Haus . Betina zieh dir bitte etwas an” ” Scheiße ist die Sauce scharf ” – “Ich dachte das kommt von den Oliven”![]()
„Oh my god, you look just like Shakira – No no, you’re Catherine Zeta – Actually, my name’s Marina“
Heute hab ich mir wieder was schönes ausgedacht. Eine mehrteilige Serie mit dem Namen: „Musik von der Insel“. Die Briten waren fleißig in den letzten Jahren und haben viel gute Musik gemacht, sodass die Serie einfach seien musste.
„Marina and the Diamonds“ ist meine erste Kandidatin, der Geheimtipp des Jahres und sehr wahrscheinlich auch der Newcomer 2010 wenn Marina Diamandis im Februar ihr erstes Album „The Family Jewels“ released… und darauf verwette ich meinen Arsch und einen Jumbo in der Pontstrasse.
Ihre Stimme – Unglaublich – Ihr Aussehen – Wunderschön. Mit ihren Auftreten und der ganzen Aufmachung der Videos, Bilder und Auftritten verstreut sie Glitter und Glamour… aber nicht im gewohnten hochnäsigen Paris-Hilton-Style, sondern mit Witz und einem Augenzwinkern. Diamanten für alle :)
Auch wenn sie noch kein Album veröffentlicht hat, sind schon 4 außergewöhnliche Musik-Videos erschienen. Alle 4 Tracks sind top, deshalb hier nur meine Kommentare zu den Videos:
Obsessions – Als alter Super RTL „Art Attack“-Fan liebe ich allein schon das Video. Was kommt am Ende wohl bei heraus? :D
Mowgli’s Road – Wunderschön und gruselig zu gleich… darauf muss man erst mal klar kommen :D
Hollywood – Marina nimmt mal eben den ganzen American Dream auf die Schüppe. Marina go go! :)
I am not a robot – Strange… Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen. Hier ein schöner Elektro-Remix.
Anschauen, anhören und verzaubern lassen… keine 2 Monate mehr bis zum Album :)