Autor: Tobiaaatch

Der Tod des Antipiraterieabkommens


Danbull in

 

Mal wieder hat mich Herr vonundzu ‘Dan Bull’ geflasht, britischer Nerd und Internet-Rapper. Im seinem ziemlich neuen Musik-Video geht’s um das ACTA, das Anti-Counterfeiting Trade Agreement. “Das Antipiraterieabkommen ACTA ist als Antwort auf den zunehmenden Handel mit gefälschten Produkten und Waren geplant. Die Verhandlungen zu dem Handelsabkommen werden seit 2007 im Geheimen geführt.” (Quelle und Infos). Was Dan Bull von diesem Abkommen hält und wie dieses unsere vielfältige Musikkultur zerstört, bringt er uns mit “Death of ACTA” näher. Makelloser Royal-Rap mit rebellischer Piraten-Message klatschenden Rock-Beat. Excellent.

 

Einige von euch könnten Dan Bull noch durch seine epische Game-Hymne

Generation Gaming” kennen, welche ich noch immer regelmäßig pumpe ;-)
Auch der ‘The King’s Speech’-Rap, “The King Spits“, ist sehr gut gemacht und für Fans des Films und britischer Historie empfehlenswert.



Autor: Tobiaaatch

Spitze Klammer auf drei. Das ist Liebe.


Rockstah in

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Rockstah – Der Internetrapper

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Foto von facebook.com/RRRockstah


Autor: Tobiaaatch

Musik-Journalismus in Perfektion


Jd in

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Nachdem man die Feiertage halbwegs heil überstanden und sich jetzt ausführlich mit den tollen Geschenken beschäftigt hat, geht jetzt wieder mit dem Ernst des Lebens weiter:

Das Bloggen.
Die aktuellen Musik-Videos, der Jahresrückblick, mein Konzerte-Jahr 2010, die Deichkind-Kostüm-Bastelanleitung, neues von der deutschen Porno-Messe und das mysteriöse King-Kong Video sind die nun folgenden heißen Themen für diesen eisigen Jahreswechsel.

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Vorher gibt’s aber noch Werbung in halb-eigennütziger Sache. JD’s-Rap-Blog.de hat ein neues Blog-Design von mir verpasst bekommen und feiert seit ein paar Stunden den erfreulichen Re-Launch. Im Grunde aber darf man die ganze Sache nicht wirklich Re-Launch nennen. Denn seit 1,5 Jahren führt mein geschätzter Kollege, Partner und Kumpel Fabian

(aka „J.D.“) durchgehend den äußert erfolgreichen HipHop-Blog und erreicht mit seiner Mischung aus SCRUBS-bezogenen Texten und News aus der nationalen und internationalen HipHop-Welt phänomenale Besucher-Zahlen.

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Neben aktuellen Neuigkeiten gibt es regelmäßig hochkarätige und Prominente Interviews, Newcomer-Projekte, Platten-Kritiken und Konzert-Berichte und Videos zum lesen, gucken, downloaden und erleben

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Zum Neustart der Seite hat J.D. es sich nicht nehmen lassen und den Großmeister – den Guru – das Orakel der HipHop-Szene – um ein Interview gebeten: Falk Schacht.

Langjähriger Musikjournalist und Moderator der VIVA Sendung „Supreme“ und „Mixery Raw Deluxe“ und Ehren-Autor beim JUICE-Magazine. Mit dem kompetenten Fachwissen, den interessantesten Fragen und den gewieftesten Gegenfragen belegt (nicht nur bei mir) Falk unangefochten den ersten Platz der Musik-Journalisten.

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Also Sportsfreunde: Unbedingt auschecken – nicht nur für HipHop-Heads!
Mehr Falk findet man auf www.mixeryrawdeluxe.tv.



Autor: Tobiaaatch

Sonic Boom Six


Sonicboomsix1 in

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Musik, Musik, Musik! Nach dem es eine Zeit on mass Musikvorstellungen von mir hier gab und im Anschluss wieder einige Woche nichts in der Richtung passiert ist, möchte ich jetzt einfach mal meine alte Kategorie und Blog-Serie „Musik von der Insel“ wiederbeleben.

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Angefangen wird mit der britischen Gruppe „Sonic Boom Six“, welche ich in erster Linie als Punk-Band einstufen würde. Ihr Musikstil ist jedoch ein gekonnter Mix aus Punk, Ska, Reggae und HipHop.
Was „Sonic Boom Six“ wohl auszeichnet, ist die piepsige und gleichzeitig mutige und polarisierende Stimme der kleinen Front-Frau Laila K. Beim ersten Hören könnte man ihre Musik glatt als J-Pop (Japan-Pop) verwechseln – worüber in nächster Zeit sicher auch ein Blog-Artikel schreiben werden. Es ist also auch nicht verwunderlich, dass Sonic Boom Six auch im Land der aufgehenden Sonne großen Anklang finden. 天皇陛下万歳!!!

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Anspieltipps von Sonic Boom Six sind meinerseits “Addicted to Bass“, “Road to Hell“,
Piggy In the Middle” und “Sound Of A Revolution“. Wer jetzt noch mehr möchte, kann sich auf Simfy.de fast mit der kompletten Diskographie zu dröhnen.

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Foto von Last.fm



Autor: Tobiaaatch

Leider zum Glück


The Return of the Ausländers

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TorpedoBoyz in

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Als ich den Link zum folgenden Video zufällig vor einigen Monaten per Twitter vernahm,

habe ich die in ersten 5 Sekunden gedacht: „Och nööö“. Als dann nach weiteren 10 Sekunden der Beat einsetzte dachte ich: „Och jaaaa“. Und als denn nach insgesamt 45 Sekunden der Refrain einsetzte, hatte ich es schon als Handy-Klingelton.

Ich bin Ausländer – leider zum Glück.

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So heißt das kuriose Lied der kuriosen und trashigen Band „Torpedo Boyz“,

welche mit ihrem Mash-Up aus Dance-Funk-Breakbeat-Pop die ganze Welt zum tanzen bringt.

Und das mein ich Wortwörtlich. Denn nach ihrem Erfolg als Gewinner des amerikanischen Independent Music Award in der Kategorie „Best Dance/Electronica Album“, schoss ihre Kariere mit „100% Torpedo-Style“ nach oben. Sie tourten durch China, Japan, Korea, Russland, Europa, die USA und den Rest der Welt. Auch wenn ab und zu spartanisch ein wenig auf deutsch, englisch und japanisch gerappt und gesungen wird, stehen die funky, groovigen und schön elektronischen Beats im Vordergrund.

Jetzt ist Mitte 2010 das dritte Album der Berliner, „Return of the Ausländers“, erschienen.
Meine Anspiel-Tipps sind: „That Is So Beautiful“ und „The Disco Song“. Mehr gibt’s auf der Torpedo Boyz Myspace-Seite.

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Also Sportsfreunde: Scheisst auf das „voll Laser abgehen“ – jetzt ist der nur noch 100% Torpedo Style angesagt. Leider zum Glück.

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Foto von Lastfm.de



Autor: Tobiaaatch

Der Engel des Ruhrpotts


Jayla-1-520x348 in

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Hachja. Der Engel des Ruhrpotts. Die gerade aus den Fingern gezogene Betitelung klingt meiner Meinung nach irgendwie gut. Sehr gut sogar. Ja fast schon poetisch. Jeder hat beim Lesen des Titels wahrscheinlich andere Gedankengänge und Vorstellungen im Kopf gehabt, wovon jedoch sicher nichts in die nun folgende Thematik passen würde. Denn der Ruhrpott ist dreckig, ruff und raw. Der Engels des Ruhrpotts beschützt – wie man denken könnte – nicht die ehemaligen Untertagearbeiter (vor welchen ich höchsten Respekt habe), sondern teilt ordentlich aus – mit einer Line. Einer lyrischen Line.

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Die Rede ist von Joana, eine junge Rapperin mit dem Künstlernamen Jayla, welche zufällig die kleine Schwester von einer wahren Ruhrpott-HipHop Legende ist: Lakmann aka Laki aka Luke Stylewalker von der HipHop-Formation Creutzfeld Jakob – und gleichzeitig einer der lustigsten Menschen die ich bislang kennen lernen durfte. Creutzfeld Jakob waren im Jahre 2000 mit 45.000 verkauften Debüt-Platten äußerst erfolgreich unterwegs. Vor zwei-drei Jahren startete nun auch Jayla ihre Karriere und rappte damals – im Alter von 14-15 – schon besser als die meisten anderen 100.000 Möchtegern-Rapper in Deutschland.
Hörproben-mäßig habe ich mal den Track „One Line“ hochgeladen, welcher ihren Bruder Laki im Refrain featuret. Der Track stammt vom 2008 erschienen Assazeen Online Sampler, welchen ich mysteriöserweise mit organisiert habe. Das Artwork vom Sampler stammt auch von mir und kann sich denk ich noch immer sehen lassen.

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Jayla feat. Lakman – One Line

Produziert von Christyle, Cuts von DJ Schänz

Mehr Songs von „Gottes schönste Tochter“ gibt’s auf www.myspace.com/jay-la.

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Was ich aber eigentlich zuerst bloggen wollte, waren die Fotos, welche mit guten Willen für den Sampler geschossen  worden sind, doch leider nie veröffentlicht wurden. Diese sind mir glücklicherweise vor kurzem noch mal in den Schoß gefallen und – Zack – Boom – Peng – Ruckzuck – sind die eindrucksvollen, atmosphärische und fast schon gespenstischen Fotos von Jayla  hier und jetzt online, welche im übrigen in ihrer Heimatstadt Witten geknipst worden sind. Man achte besonders auf die vielen Details und Mikro-Komposition bei den Fotos: Montana-Cans, Tags, Sneaker, OCB Blättchen, Spritzen (wtf?) und gleichzeitig konträr die Engelsflügel mit Jesus-Kreuz um den Hals. Rap, Drugs und… Gott? Geht das?

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Fotos von Jayla



Autor: Tobiaaatch

Drei Sängerinnen und ein Emo


Casper in .

Heute ist nicht nur der internationale „Suit Up“-Day, sondern auch wieder der inoffizielle Tag der guten Musik. Für den Blog und meinen Geschmack auf jeden Fall. Mir sind nämlich in der letzten Woche fünf erstklassige Musik-Videos vorgesetzt worden, wovon ich vier heute und eins separat wann anders vorstellen möchte. Bei den heutigen Kandidaten handelt es sich um drei Elektro-Pop-Sängerinnen und einen… Emo. Eine gesunde Mischung wie ich finde. Los geht‘s mit….

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…meiner geliebten Crackhure Uffie. In ihrem neusten (und erst dritten) Musik-Video sieht sie überraschenderweise mal richtig gut aus und nicht so komplett zugedröhnt… wie Köln. Dazu ein andermal mehr vielleicht. Das Video zum Track „Difficult“ strotzt nur so vor Genialität und lässt mich (als Mediendesigner) nach mehrfachen anschauen noch immer im Dunkeln stehen: Was ist davon Computer-Animiert und was nicht? Ein Meisterwerk. Hut ab.

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Die meisten Promis von heute hatten in ihrer Kindheit nie den Wunsch ein Weltstar zu werden. Bei Sky Ferreira ist das etwas anders. Die 18 Jährige mit der kraftvollen Stimme versucht ihren Traum mit allen Mitteln durch zu boxen und hat (wie es aussieht) dabei sehr gute Chancen. Nach Unterstützung von Uffie und den Bloody Beetroots und ihren ersten beiden Videos „17“ und „One“, geht sie jetzt der nächste Single steil. „Obsession“ wurde explizit für den amerikanischen Markt ausgewählt und ist nebenbei auch der Titel-Track zur neuen und schnulzigen Serie „Vampire Diaries“. Ihr erstes Album wird im Januar 2011 veröffentlicht.

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Weiter im Programm geht‘s mit Yelle, welche 2007 von Frankreich aus mit ihrer quietsche bunten Musik die ganze Welt erobert hat. Jetzt ist sie endlich wieder neuer am Start.
La Musique“ nennt sich die frische EP und macht Hoffnung auf ein hoffentlich bald erscheinendes zweites Album.

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Und zum Schluss legt Casper das Maximum an Melancholie, Herzblut und Emotionen mit der Studio-Version von „Kontrolle/Schlaf“ an den Tag, welche von den Fans lang erwartend wurde. Absolut packend, ergreifend, berührend und aufwühlend. Eine Achterbahn der Gefüh…
ach komm Tobi. Jetzt reicht’s.

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Foto von Myspace.com/caspermc



Autor: Tobiaaatch

Von Aachen bis Berlin


Melbeatz-520x390 in .

Total verschwitzte Shirts danach, eine fehlende Stimme am Tag darauf, eine Überdosis Adrenalin am Ort des Geschehens und unvergessliche Erinnerungen für den Rest seines Lebens sind meist die Konsequenzen eines Live-Konzerts. Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, bezahlt oft gerne wieder für eine Live-Show. Man tourt Musikern hinter her und feiert die persönlichen Lieblingslieder meist nur wenige Meter vor der Bühne bis zum Herzversagen ab. Nebenbei lernt man viele neue Menschen kennen und kommt noch dabei ein bisschen in der Welt herum. Aber wirklich nur „ein bisschen“ im direkten Vergleich mit Kool Savas. Im neusten Musik-Video „Rhythmus meines Lebens“ erzählt der geborene Aachener nämlich ganz genau, wo er schon überall live die Hütte abgerissen hat. Von Aachen bis Berlin. Von Kiel bis Wien. Doch allein der Track ist schon wegen dem Cover-Beat und dem Refrain hörenswert, welcher jeder von uns 80er Kindern aus der eigenen Kindheit kennt: Corona’s „The Rhythm Of The Night“ von 1993. Eine Zeit, als Klein-Tobi auf einer wilden Feierlichkeit sein Wasserglas mit einem Wodkaglas verwechselt hat und kurz darauf schlafend unterm Buffet-Tisch gefunden wurde.

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Genau so unvergesslich war für mich die Optik Takeover Tour 2006 in Düsseldorf. Mit Lorre (Foto links) hab en wir uns in der ersten Reihe nicht nur die Seele aus dem Leib geschrien („Nina MC, Reen, Fettes Brot sind alle tot“), sondern sind auch meiner Journalismus-Schiene nachgegangen sind und haben dabei die komplette Optik-Family kennengelernt.
Savas
, Melbeatz (Foto rechts), Ercandize, Kaas, Franky und den Verrücktesten der Verrückten: Lakmann von Creutzfeld Jakob. Hachja. Nostalgie Pur.

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Wer jetzt Lust auf HipHop-Konzerte bekommen hat, ist diesen Herbst gut bedient:
Marteria Tour
Casper und Kraftklub Tour
Olli Banjo Tour
MF Doom Tour

K.I.Z Tour
Dendemann Tour
Prinz Pi Tour

Kollegah und Favorite Tour



Autor: Tobiaaatch

Alles verboten


Diddl in .

Leidenschaftlich Tofu essen, Opel-Treffen, Ed Hardy-Stand auf Modemessen. Diddl-Tassen, Kordhosen, Rollkragen, Böhse Onkelz Aufkleber auf’m Volkswagen. Tupack sagen, Wu-Tang tragen, Handytaschen, zur Hälfte Deutsch, zur Hälfte Englisch quatschen. Fahrradhelm, Sattel Leopardenfell, kleine gelbe Smilies, ILD HDL. Allein in der Kneipe trinken, Laptop im Café, die Simpsons scheiße finden. Eis-baden, bei Bruce Willis einschlafen, so tun als würde man Ahnung von Wein haben. Hawaiihemden, Flip-Flops mit weißen Socken, Karaokebars, im Zoo an die Scheibe klopfen. Gartenzwerge im Teich voller Koikarpfen, Bob Marley Poster, Feuerzeug in Reggae Farben. Schule schwänzen für die Tattooconvention, mit Blumenkränzen bei Grufties dazu zu setzen. Batterien stehlen aus Alarmanlagen, Festivalbändchen von vor Jahren an den Armen tragen. Im Kino laut reden, Zeitungen aufheben, aus vollem Lauf auf Sandburgen drauf treten. Sich vor Mutti Pimmel zu jucken und trotzdem Zeitreisenquatsch “Lost” noch immer zu gucken. Außerdem Kragen hoch, Polo tragen, Ärger für Promo starten, Anglizismen nutzen, “No-Homo” sagen. Gerüchte zu streuen, politisches Gespräch in der WG-Küche zu neunt. Generell WGs, Hippietum, neon-farbene Kappen und Hello Kitty Uhren. Emo-Kids und Indie-Beats, Möchtegern-Rapper-Deppen und Skinny Jeans.
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Alles verboten, trotzdem machen. Das alles ist verboten, man du musst es einfach machen.
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Auch wenn die obigen Zeilen sich fast wie meine erste „In & Out“-Liste lesen, sind sie diesmal nicht von mir. Kurz um gesagt ist es ein kompletter Songtext vom trendsettenden Mr. Marteria, welcher jetzt mit seinem neuen Album auf Platz 7 (!) der Deutschen Album Charts eingestiegen ist. Im besagten Song „Alles verboten“ werden unzählige beispielhafte „No-Go’s“ aufgezählt, wovon einige einem aus der Seele sprechen und einige mit einem Augenzwinkern zu betrachten sind. Im Refrain „Das alles ist verboten, man du musst es einfach machen“ wird dann wiederum lustiger weise aufgefordert, es einfach zu tun wenn du tu willst was du tun willst. Und genau für diesen Track wurde jetzt auf Tape.tv ein kooles halb-Live-Video von „Alles verboten“ veröffentlicht – inklusive dem Feature-Gast auf diesen Track: Mein aller aller aller Lieblings-Emo-Indie-Punk-Rapper Casper. Das geilste an der ganzen Sachen: Kurz vor dem zweiten Part wechselt der Beat und Casper rappt wie Schmitzs-Katz auf dem brutalen Instrumental von Rage Against the Machine’s „Killing in the Name“. Eine hundertprozentige Live-Granate. So voll Rock am Ring äi.



Autor: Tobiaaatch

Die Fettes Brot Ablösung: Kraftklub


Kraftklub-520x346 in

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„Unsere Eltern kiffen mehr als wir, wie soll man rebellieren? (…) Wir wollen Rockstars sein, aber irgendwie klappt es nicht. Mein Opa hat wahrscheinlich mehr Frauen gehabt als ich.“

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Sie sind ohne Zweifel das nächste große Ding und haben das Potenzial „Spaß-Rap-Band“ wie Fettes Brot und die Fantas abzulösen und frischen Wind nicht nur in die Radio-Landschaft zu bringen. Kraftklub machen nämlich alles richtig: Witzige Anti-Alles Rap-Texte für die Jungs und der tanzbare Rock-Sound für die Mädels prophezeien eine steile Kariere. Auch ohne Musik-Video hat die Band in Kürze die gesamte Auflage ihrer 7-Track starken EP namens „Adonis Maximus“ verkauft.

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„Soso, wir sehen aus wie die Hives? Ach ich scheiss auf die Hives. Ich nehm dem DJ die Platte weg und ich scheiss auf die Hives“
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Der Erfolg bei Auftritten wie beim Rock am Ring und Splash! geben den Jungs in den College-Jacken recht und machen mehr als nur Lust auf mehr. Mehr mehr Lust auf Tanz-Orgien und IndieNachtreinfeiern Partys. Die komplette Scheibe könnt ihr euch auf ihrer Facebook-Seite anhören. Ein Indie-Rap-Pop-Irgendwas Meisterwerk.

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Anspiel-Tipps:
Scheissindiedisko
Zu jung
Liebe
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Foto von Pockrock



Autor: Tobiaaatch

So schön verstrahlt


Marteria Verstrahlt in .
Vergöttern, anhimmeln, anbeten, huldigen, verehren. Es gibt einige Wörter, die vorbildlich definieren, wie eine umwerfende Frau zu handhaben ist. Es gibt aber auch Wörter, die genauestens den Zustand bei einer umwerfenden Frau beschreiben. Verschossen, hingerissen, betört, vernarrt, besessen, verliebt, gefangen, gebannt, hin und weg. Doch ein Wort trifft den Zustand seit neusten am besten. Verstrahlt.
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„Ich bin so schön verstrahlt… neben ihr wird die Sonne schwarz“
besingt Marteria in seiner neusten Single und hat mit „Verstrahlt“ nicht nur einen Mega-Hit erschaffen, sondern auch gleichzeitig eine bisher unvergleichbare atmosphärische Hommage geschrieben – welche sich nicht nur oberflächlich an die weibliche Schönheit richtet.

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„Sie ist am strahlen, sie hält mich tagelang wach. Steig in mein‘ Solarwagen und fahr durch die Nacht“

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Wer mehr von Marteria hören möchte und mehr über sein neues Album wissen will, sollte etwas in den tiefen Blog-Archiven stöbern.
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Foto von Four Music



Autor: Tobiaaatch

Komm her, wenn du Action liebst


Eko in .
Es gab mal eine Zeit, da war Ekrem noch Fresh, nicht so bekannt wie heute und nicht von allen gehasst wie heute. Und hieß E-K-O – nicht Eko Fresh… wie heute.
2001 brachte der damals 17-Jährige aus Mönchengladbach eine Royal Bunker EP heraus und galt zu dieser Zeit als der heißester  Newcomer der Szene. Er geriet kurz danach auf die falsche Bahn und wurde dann kurzer Hand von Savas offiziell für Tod erklärt. Manchmal geistert er noch als ober-peinlicher Vampir durch Party-Schlösser… oder so.
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Doch 2001 war Eko aber wie gesagt noch… fresh. Wirklich.
Wie ich auf das Thema komme? Vor  gut einer Woche gab es eine überraschende öffentliche Veröffentlichung von einem unveröffentlichten Eko-Musik-Video – welches sage und schreibe 10 Jahre alt ist! Jemand hat wohl die verschollene VHS-Kassette wieder gefunden.
Die Video-Qualität ist dementsprechend richtig „Oldskool“ und das Video das lowste von den Low-Budget-Produktionen mit Retro-Grafikeffekten.

Ladies and Gentlemen: Eko – Komm her
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Damals war alles besser.
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Bild von HHV.de