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Ja okay, Schokolade gab es nicht, dafür aber gratis Coca Cola Zero. Vor zwei Wochen startete in Köln zum zweiten Male die Gamescom – und ich so auch zum zweiten Mal dabei. Mit 254.000 Besuchern dieses Jahr ist die Gamescom die größte und meistbesuchte Spiele- und Unterhaltungs-Messe Europas. Auch wenn insgesamt mehr Besucher wie im Vorjahr zum Nerd-Treff schlechthin gepilgert sind, waren die Messehallen am Sonntag nicht all zu voll, sondern fast schon leer – Sommerferien-sei-dank.
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Insgesamt gab es vier Hallen. Eine war komplett nur für MMO’s, Online-Spiele und E-Sport ausgelegt. Eine anderen nur für interaktive Spiele zum singen, rappen, tanzen, scratchen, Rockband spielen, Tiere virtuell streicheln und Sport treiben. Besonders viele bahnbrechende Neuvorstellungen gab es dieses Jahr nicht – geschweige wirkliche Innovationen. Die Liste der vorstellten Spiele liest sich zwar gut, aber auch irgendwie altbackend und altbekannt:
Diablo 3, Mafia 2, ein neues Medal of Honor von den Battlefield-Entwickler, Gothic 4, Fable 3, Civlization 5, eine Neu-Auflage von Need for Speed Hot Pursuit, ein neues Call of Duty, ein neues Assassin’s Creed, ein neues Red Faction, ein neues Fifa und Pro Evolution Soccer, Crysis 2, Deus Ex 3, Gran Turismo 5, Dungeon Siege 3, ein neues Star Wars Rollenspiel,
ein neues Castlevania, Final Fantasy 14, LittleBigPlanet 2, Fallout New Vegas, ein neues WOW-Add-On, ein Starcraft 2 Add-On, FEAR 3, Portal 2, Super Scribblenauts, Lego Universe, Kill Zone 3, Age of Empires Online, ein neues Halo, ein neues Sonic-Spiel und ein neuer Zelda-Teil.
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.Nintendo ließ einen ausgiebig “Donkey Kong Country Returns” testen, der Blizzard-Stand war wieder völlig überfüllt, die Sims leben jetzt im Mittelalter und die 3 Warhammer 40k Spiele… ja… darüber gibt es noch einen extra Artikel von mir. Mein Haupt-Bewegrund die Gamescom zu besuchen, sind nicht die Spiele-Neuheiten und auch nicht nur die Messebabes (welche nach an den Publikumstagen wirklich rar gesät sind) – Es sind vielmehr die Kleinigkeiten drum herum. Man lacht hier und da die Nerds aus, welche sich 3 Stunden für 10 Minuten
Call of Duty anstellen (und das fertige Spiel wie immer nur eine Spiel-Zeit von 2,5 Stunden haben wird) und staunt über wirklich perfektionierte Kostüme der verkleideten Freaks, welche größtenteils Manga-Mädels sind. Hier wird was Lustiges entdeckt, dort ist ne Wrestling-Show und wo anders demonstrieren dir Profi-Skater was sie können. Und dank Eric mussten wir nicht zu den Messebabes gehen – die Messebabes kamen zu uns und wollten ihn berühren, kennenlernen und uns erzählen wie kool er ist. Danke Eric.
Wir standen in der ersten Reihe beim Donots Interview (welches vom verschollenen
MC Rene/Reen geführt wurde) und waren dabei als Marteria über sein neues Album quatscht während DJ Kitsune live aufgelegt hat. Nach der Kino-3D-Evolution folgt nun die noch was schleppende Umsetzung für die Gamer-Welt. Von der nVidea-Vorführung samt 180€ teuren 3D-Brille war ich ziemlich enttäuscht, da der 3D-Effekt nur bei den wenigsten Szenen gut rüber kommt.
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Extrem wird die ganze Schose wenn es Dinge gratis gibt. Leute jubeln wie im Fußballstadion und kloppen sich fast wie im Game die Schädel für ein Schlüsselanhänger ein. Einfacher geht’s wenn man nur seine komplette Adresse am Stand oder sich vor laufender Kamera die Haare abrasieren lässt. Ruck zuck und das Werbe-Armbändchen gehört dir. Ich hab eine Marteria Beat- und Snippet Kassette zufällig ergattern können. Und ein Foto mit Luigi. Das reicht mir.
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3 Kommentare | In: nerd | tags: Games, Gamescom 2010, Köln, Marteria, Messe, spiele. | #