Autor: Benny

SB9: Keg-Stands+JungleJuice+Heimweg = Wasted


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Spring Break Tagebuch Teil 9

Kurze Zeit später kamen zwei weitere Mitglieder des Forums, wobei einer glatt für zwei Personen durchging. Es war der als Jungle King verkleidete Cardyl, ein Gewichtheber-Tier ebenfalls aus Ohio. Er zog mit der einen Hand eine voll beladene Kühlbox hinter sich über den Sand her, trug eine fette Eisenkette um den Hals und hielt ein Totenkopf-Zepter in der anderen Hand :D Alle hatten auf seine Ankunft gewartet, denn nach einer kurzen Begrüßung zeigte er sein wertvolles Gut aus der Kühlbox: JUNGLE JUICE! Das feuerrote Gesöff wurde sofort in roten Plastikbechern an alle verteilt und schmeckte einfach nur geil. Vince war in der Zwischenzeit auch endlich erschienen. Und so beschlossen wir unseren versprochenen eisgekühlten Jägermeister unter tobendem Jubel zu öffnen. Sie waren verrückt danach und einfach nur happy – verzogen aber nach jedem Jäger-Shot wie ein Mädchen das Gesicht. Damit war die noch kleine Truppe erst mal gut beschäftigt und nutzte die Zeit für lustige Gruppenfotos und Small Talk.

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Nach einer knappen Stunde hatten wir eine richtige Party am Zelt gestartet und es waren nun auch um die 25 Tripsmarter Member anwesend, sogar zwei der Betreiber der riesigen Tripsmarter Community, die Fotos von diesem Event machen wollten. Das absolute Highlight ereignete sich aber erst nachdem der Texaner Alex erschien, denn er sponsorte ein ganzes 60l Fass Bier, ein so genanntes Keg! Ruck-Zuck wurde ein tiefes Loch gegraben um die wertvolle Büchse kühl zu halten. Als Aufsatz kam ein Schlauch mit Ventil und Pumpe zum Einsatz und die Funktion ist selbsterklärend: Pumpen für Deutschland, ansetzen, Ventil öffnen und das fließende Bier schlucken! :D
Da das „daneben setzen und auf diese Art trinken“ einfach viel zu lame ist, gibt es Übersee die auf jeder Party bekannte Saufmethode – „Keg-Stand“!

Man hält sich mit beiden Händen am Fassrand fest während die Beine von zwei Personen hochgehalten werden. Der Fassbetreiber pumpt dann fleißig, setzt den Schlauch am Mund an und öffnet das Ventil – man muss selbst nur kopfüber trinken bis man nicht mehr kann. Um dies zu signalisieren wackelt man mit den Beinen – das ist das Kommando zum Runterlassen und Ventil schließen. Danach noch ein stolzes YEEEEEEEEAH brüllen und den Jubel der Masse ernten. Ganz einfache Geschichte oder? ;-)
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Autor: Benny

SB 8: The way Spring Break is meant to be!


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Spring Break Tagebuch Teil 8

Lange musstet ihr auf den nächsten Teil unseres Spring Break Diaries warten, aber heute geht es endlich weiter mit dem eigentlich geilsten Tag in der Woche ;) Wie im vorherigen Post beschrieben, war die letzte Nacht ziemlich lang und spektakulär, ein verwüstetes Hotelzimmer, viel Müll und 3 Personen, die eigentlich nicht in unser Zimmer gehörten, waren das Ergebnis :D Also planten wir schnell die Heimfahrt von den Mädels und Vince – sprich der arme Stan, welcher sich betrunken in der Nacht aus dem Staub in Richtung sein 5km entferntes Hotel gemacht hatte, musste alle mit dem Auto abholen und in die entsprechenden Unterkünfte fahren. Alle waren aufgeregt auf den heutigen Tag, denn heute war die große Tripsmarter Forumsparty am Strandabschnitt von Club LaVela angesagt, mit allen in dieser SB Woche anwesenden Mitgliedern. Wir verabredeten uns für circa 12 Uhr am Strand, also hatten wir noch Zeit satt unser Zimmer etwas aufzuräumen und auf die vergangene Nacht klarzukommen – wie üblich geschah dies auf unserem Balkon mit ein paar Bier in der Hand :D

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Da wir dann doch ziemlich schnell aufbrechen mussten um rechtzeitig anzukommen, bestand unser Frühstück diesmal leider nicht aus einem tollen All-U-Can-Eat Buffet, sondern aufgewärmte Pizza von letzter Nacht aus unserer im Kleiderschrank untergebrachten Mikrowelle :)
Deutschlandflagge, ganz viel Bier, Sonnencreme und natürlich die importierte 1l Flasche Jägermeister, welche wir den Amis schon bei der SB Planung versprochen hatten, kamen in den Rucksack und ab ging es. Zwischenzeitlich standen wiedermal die Cops in unserem Zimmer – die Deutschlandflagge muss von Balkon abgehängt werden. Okay. Take it easy.
Wir machten uns auf unseren altbekannten 5km-Marsch den Strand herunter zu den Hauptabschnitten der großen Clubs. Auf dem Weg lernten wir an diesem Tag echt viele Mädels kennen, mit denen wir immer wieder ins Gespräch kamen: Die beiden Mädels welche uns von Weitem schon am Akzent erkannt hatten und anschließend im Meer pinkeln waren, das „Mädchen“ welches sich nach einem kurzen Flirt als 15 jährige entpuppte (Mindfuck), und natürlich die beiden Katies, bei denen wir definitiv die längste Zeit verbrachten. Leider haben wir die beiden im Getümmel irgendwann verloren, ohne sie, wie versprochenen, beim Booty-Shake-Contest anzufeuern. Aber es war auch so der heißeste Tag der Woche. Der erste und einzige Tag ohne T-Shirt am Strand.

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Autor: Tobiaaatch

SB 7: Die Revange inkl. After-After-Show Party


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Spring Break Tagebuch Teil 7

Der darauf folgende Tag war ziemlich entspannend. Wir waren ein paar Kleinigkeiten einkaufen und hingen was am Strandabschnitt vor unserem Hotel rum. Benny bekam sein Foto mit Pocahontas, welche er ja bekanntermaßen schon in seiner Kindheit liebte :D Außerdem waren wir Zuschauer und Jurymitglieder eines kleinen aber feinen Booty-Shaking Contests auf der kleinen Bühne unseres Hotels.

Abends kamen dann Vince und Stan zu uns ins Hotel damit wir mal nicht die 5 Kilometer gehen mussten. Der Plan war zunächst Beer-Pong und andere neue Saufspiele zu erlernen – und danach einen der beiden Beach-Clubs direkt neben unserem Hotel auszuprobieren. Unsere beiden Kumpels waren natürlich auf eine Revange aus, da wir sie ja am vorherigen Abend beim Beer-Pong spielen ziemlich abgezogen haben.

Natürlich haben uns auch diesmal ihre mädchenhaften Würfe nicht schlagen können, sodass wir ein neues Spiel beigebracht bekamen. Baseball. Es funktioniert eigentlich wie das richtige Baseball. Und das richtige Baseball funktioniert wie Brennball aus der Schule. Jeder Spieler musste eine Runde übers imaginäre Spielfeld laufen, um einen Punkt fürs Team zu ergattern. Je nachdem welchen der vier hintereinander aufgestellten Becher man traf, durfte man eine bestimmte Anzahl an Feldern vorgehen.

Gleichzeitig kann man noch plötzlich anfangen einen vollen roten Cup zu exen. Der Gegenspieler muss dabei sofort mitziehen und wenn man seinen Becher zuerst leer bekommt, darf man wieder ein Feld nach vorne gehen.

Alles verstanden? Ich weiß, ziemlich kompliziert, weshalb wir es auch nur einmal gespielt haben und direkt zum nächsten Spiel übergegangen sind: Kings Cup.

Es wird diesmal statt mit Ping-Pong-Bällen mit Karten gespielt und funktioniert so ähnlich wie unser regionales Sauf-Spiel. Es gibt trotzdem ein paar feine Unterschiede. Die Karten-Bedeutungen sind viel besser und lustiger und bringen so richtig Bewegung ins Game, sodass man es am besten an einem Stehtisch zockt.

In der Mitte steht ein Becher umzingelt von Karten und jeder Spieler bekommt eine eigene Dose Bier. Dieser Becher darf nach eigenem Ermessen gefüllt werden, sobald man die König-Karte gezogen hat. Das Spiel endet, nachdem der letzte König aufgedeckt wurde – und genau dieser Glückspilz muss den bis dahin meist randvollen Kings-Cup exen. Eine genauere Spielbeschreibung, insbesondere der Bedeutungen der Karten 2-Ass, folgt demnächst.

Vince und Stan waren nach den drei Saufspielen schon ziemlich knocked out, vielen ziemlich oft zu Boden, warfen ihre Dosen um und taumelten ziemlich heftig durchs Zimmer. Vince knallte einmal sogar mit seinem Kopf auf mein Laptop, welcher zur musikalischen Untermalung auf dem Bett lag. Zwischenzeitlich kam uns Tex-Mex Jorge besuchen, da es die letzte Nacht für ihn und seine Mexican-Gang in Panama City Beach war. Wir spielten mit ihm noch eine Runde Beer-Pong, wobei sich Jorge als erfahrener Spring Breaker natürlich als Beer-Pong Profi entpuppte. Doch selbst er hatte am Ende keine Chance gegen die Super-Germans – jedoch muss man ihm großen Respekt zollen, da er uns im Alleingang zunächst ziemlich zu schaffen machte. Beim Abschied wollte Jorge dann seine “University of Texas”-Flagge gegen unsere Deutschland-Fahne tauschen – ein großer Moment für die Deutsch-Texanische und Mexikanische Freundschaft. Benny war glaub ich den Tränen nahe. Unsere beiden schwarzen Brüder hatten natürlich wiedermal einen deftigen Pegel erreicht, wohingegen wir eigentlich noch nüchtern aussahen.

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Autor: Tobiaaatch

SB 6: Beer-Pong für Anfänger


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Spring Break Tagebuch Teil 6

Benny:
Später ging es dann 4-5 km zu Fuß zu Stan’s und Vince’s neuem Hotelzimmer, da sie für ihre zweite Spring Break Woche ein günstigeres gemietet hatten. Und Heute war es soweit: Uns sollte endlich Beer-Pong beigebracht werden, das amerikanische College-Sauf-Spiel schlechthin. Die Grundregeln sind schnell erklärt: Zwei Teams, egal ob 1on1, 2on2 oder 3on3, stehen an einem Tisch jeweils 1 Meter von der Tischkante entfernt gegenüber. Jedes Team hat 10 Party-Becher vor sich stehen, welche in einer Pyramiden-Form angeordnet werden. Danach wird in jeden Becher etwas Bier gefüllt, bei den Amis bevorzugt 2 Dosen auf die 10 Becher verteilt, was also nicht viel ist – so halten sie jedoch länger das Spiel durch, dachten wir. Jeder Spieler hat einen Tischtennis Ball, welcher direkt in die Becher des gegnerischen Teams geworfen werden muss. Immer abwechselnd. Schafft es jemand, einen Ball in einem gegnerischen Becher zu versenken, muss das gegnerische Team diesen Becher leer trinken. Das Team das zuerst alle Becher leer trinken musste, hat verloren und muss zusätzlich noch die übrigen Becher des Gewinner-Teams exen. Neben der Cup-Pyramide steht noch immer ein einzelner Becher mit Wasser, um auf den Boden gefallene Bälle kurz sauber zu machen. Es hört sich einfacher an, als es ist, vor allem für Anfänger, da man sich erst an Flugbahnen und diverse andere Dinge gewöhnen muss ;-)

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Zusätzliche Regeln sind von Haus zu Haus unterschiedlich, wir spielten noch mit folgenden:

  1. Man kann “Bouncer” machen, d.h. der Ball darf einmal vorher auf dem Tisch aufkommen und dann in den Cup hüpfen. Bei dieser Art darf jedoch das gegnerische Duo den Ball mit irgendeinem Körperteil abwehren. Trifft ein sogenannter “Bouncer” muss das gegnerische Team direkt zwei Cups austrinken. Hüpft der Ball zwei mal auf dem Tisch herum, bevor er in den Cup springt, müssen drei Becher leer getrunken werden. Bei drei Bouncern vier Becher und so weiter. Wird bei diesem Abwehrversuch jedoch ein Becher umgeworfen muss dieser neu aufgefüllt und getrunken werden.
  2. Schafft es ein Team in einen bereits versenkten Becher den zweiten Ball zu werfen, bevor das andere Team diesen Becher getrunken hat – müssen alle angrenzenden Becher getrunken werden
  3. Bälle die im Becher kreisen und noch nicht das Bier berührt haben, können rausgepflückt werden – jedoch gilt hierbei das gleiche wie bei Regel 1 was Umwerfen angeht!
  4. Sogenannte Trickshots können angekündigt werden und müssen auf irgendeine Art verrückt sein, wie der Name schon sagt – Geht der Ball rein gewinnt das Team sofort!
  5. Celebrity Shots nennt man das Hinzunehmen von nicht teilnehmenden Leuten, so kann ein nettes Mädel als Celebrity einen Wurf abgeben ;-)
  6. Wird in der Zeit während des “Ansetzens” eines Bechers erneut der Becher geworfen, sprich man führt den Becher zum Mund und der Gegner wirft nochmal hinein was also nur Profis schaffen, so endet das Spiel ebenfalls sofort. Bei Leuten die viel quatschen oder ihr Bier nicht mehr runter bekommen ist die Chance etwas größer :D
  7. Da im Laufe des Spieles immer mehr Becher weggenommen werden und die anfängliche Pyramiden-Formation der Cups kaputt geht, darf jedes Team ihre Cups zwei Mal pro Spiel neu anordnen lassen.

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Autor: Tobiaaatch

SB 5: Der grüne irische Feiertag


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Spring Break Tagebuch Teil 5:

Am Mittwoch war der irische Feiertag St. Patricks Day. Und in den USA ist St. Patricks Day richtig groß. Alle tragen grüne Kleidung, Kleeblätter wo man hin schaut. Von unserem Standabschnitt schallte die irische Dudelsackmusik. Zuerst trafen wir uns mit unseren Hood-Freunden Stanley und Vince, gingen dann in Jorges Zimmer, welcher schon in einem großen Behälter ein grünes Gesöff (er nannte es Trashcan-Juice) gemixt hat. Es war glaub ich eine Mischung aus Tequila, Wodka, Everclear (95%), Waldbeer-Juice und Geschmacksneutralisierer, wodurch man nur Waldbeere schmeckte – kein bisschen Alkohol. “Sneaky Snake” nannten die Amis das, wenn man den Alkohol nicht rausschmeckte, doch der Alkohol-Effekt sich von hinten wie eine Schlange anschlich. Die böse sneaky sneaky Snake. Gemeinsam sind wir dann zum Strand runter gegangen, mit dem Punsch, einem Texas-Tisch und vielen roten Partybechern. Jorges mexikanische Gang tauchte dann auch auf, eine Mädelsgruppe brachte ihre Strandspiele mit und zwei Deutsche haben unsere Deutschlandflagge erkannt, welche sich dann direkt der Feier angeschlossen haben. Am Strand wurde dann auch mit alle Mann und Frau American Football und Fußball gespielt. Eine weitere Jesus-Gang ließ auch nicht lange auf sich warten, die sich zuerst als interessierte Footballspieler getarnt hatten, um mit uns ins Gespräch zu kommen. Vince labberte ganze zwei Stunden mit den netten Christen über Gott und die Welt. Er kam zur Erkenntnis, dass Jesus sich auf dem Grunde des grünen Punschs befand und wir alle austrinken müssten um ihn zu finden :D

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Autor: Tobiaaatch

SB 4: A normal Day at Panama City Beach


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Spring Break Tagebuch Teil 4:

Am nächsten Morgen sind wir dann zum 9 Dollar All-you-can-eat-Breakfast gegangen, gegenüber unserem Party-Hotel. Pancakes, Speckstreifen, Obst, Salat, Kuchen, Chicken-Nuggets, verschiedenste Würstchen und und und… also genau das Gegenteil eines deutschen Frühstücks… doch eine gute Grundlage für den kommenden Tag. Am La Vela Beachside, wieder 1,5 Stunden Fußmarsch, haben wir dann mittags Stan getroffen und sind zum Gaffen etwas durch die wilde Menge spaziert. Stände mit 5-6 aufgereihten Bierbongs, 3 Meter lange Bierbongs, aus Sand gebaute Beer-Pong Tische, Werbestände mit gratis Crushed-Ice-Drinks, Kondome und Energy-Drings. Anschließend haben wir uns vors Meer gelegt und wollten eigentlich entspannen, bis uns zwei auf den ersten Blick koole Typen anquatschten, woher wir kommen, was so abgeht und wir abends machen. Ob wir in Deutschland noch zur Schule gehen und so weiter. Stan wusste schon was auf ihn zu kommt und hat direkt abgeschaltet. “Wenn du wiedergeboren werden möchtest, wo am liebsten?” “Hier natürlich” antwortete Benny. “Und als was?” – worauf ich meinte “As a monkey, monkeys are really cool, they eat bananas the whole time and hang around. Yeah, monkeys are the best.” Doch dann hörte der Spaß langsam auf – “Glaubt ihr an Gott? – Wie stark ist euer Glaube auf einer Skala von 1 bis 10? Wie oft geht ihr zur Kirche? Beschützt Gott jeden einzelenen von uns und so weiter und so weiter… Fuck, fanatische Christen haben es auf uns abgesehen.
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Autor: Tobiaaatch

SB 3: Der Beginn einer Freundschaft


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Spring Break Tagebuch Teil 3:

Tobi:
Wir sind also da. Am Ort des Geschehens.Jede Studenten-Verbindung hat am beachside vom Club La Vela ihren eigenen Flaggenmast. Ein einziges Flaggenmeer in mitten von abertausenden College und High-School Leuten.Falls jemand fragt, warum wir überhaupt hier sind, warum ich hier bin, wie wir auf so eine abgefuckte Idee kommen – fragt er zurecht. Es ist eigentlich ziemlich kurz erklärt:
Es war ein Traum unseres Leblings-Möchtegern-Ami Benny, mit 21 zum Spring Break zu fliegen und alles zu erleben, was man hier erleben kann. Ich bin also der Typ, der Benny entweder irgendwann ausm Knast holen – oder ihn in noch mehr Scheisse reiten soll. Und es läuft bisher :D
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Aber zurück zum Strand. Im Open-Air Bereich vom Club La Vela war am diesen Tag freies Dorrough Konzert. La Vela ist angeblich die größte Disco in den ganzen USA – und Dorrough  ein amerikanischer Rap-Newcomer, welcher mit seinem Track “Ice Cream Paint Job” jeden hier zum bouncen bringt. Es läuft einfach überall. Im Club haben wir leider nur einen “NO”-Stempel auf die Hand bekommen, weil die Clubs sowie der Wal-Mart keine deutschen Personalausweise akzeptieren.  Nur Reisepässe. Thats fucked up. So haben wir eigentlich immer unsere Reisepässe dabei gehabt.
Wenn wir sie verlieren – haben wir Pech gehabt und kommen nicht mehr nach Hause – No Risk No Fun … Das ist mein Motto :D
Benny hat über ein Spring Break Forum schon viele Spring Breaker im vorrus kennen gelernt, sodass wir uns im La Vela mit (wie sich nach kurzer Zeit rausstellte) unseren zwei besten schwarzen Homeboys Stan the Man aus Oklahoma und seinem Ladylover Cousin Vince aus L.A. getroffen haben. Zusammen haben wir uns dann die Shows, die Spiele und das Konzert angeguckt. Das Spektakel hat sich auf einer Insel im Pool abgespielt.

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Autor: Tobiaaatch

SB 2: Die Anreise


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Spring Break Tagebuch Teil 2:

10 Stunden später sind wir in Atlanta gelandet. Der Flughafen war so gigantisch, dass wir vom Flieger mit einer Airport-U-Bahn zum Haupt-Terminal gefahren sind – und von da aus gab es eine extra eine Art Schwebebahn zum Rent a Car Center. Der Autoverleih hatte ungelogen Flughafengröße. Abertausende Autos standen in unmengen in riesigen Parkhäusern zum Verleih parat. Und in jedem Auto steckte der Schlüssel. So durften wir uns einen Wagen der Comfort-Klasse aussuchen. “Leider” war keine Comfort-Klasse mehr da, sodass wir uns eine Karre der nächst höheren Klasse ausssuchen mussten – die Intermediate-Klasse. So haben wir uns einen   roten Chevy Cobalt gepickt, Automatik, mit einer ordentlichen Pferdestärke.
Von da aus sind wir 6 Stunden über Highways und Freeways durch Georgia, Alabama und Florida gecruised. Wir haben allerlei Shit gesehen, Redkneck-Trailer-Parks und nur dicke gepimpte Sprittschlucker. Abends endete dann unser geiler Roadtrip. Wir sind angekommen. The Place where shit happens. Panama City Beach. Das größte Spring Break Ziel der Amerikaner im Inland. 150.000 Spring Breaker auf einem Fleck. Es war ein richtiger Mindfuck. Was da abging. Die jungen College und Highschool People waren zu dieser Zeit gerade aufm Weg zu den Clubs. Nach deutscher Zeit war es ca. 5-6 Uhr morgens – und wir ziemlich vom Flug und der Fahrt gerädert. So sind wir nur noch in den riesigen Wal-Mart gefahren und haben Bier und Stuff eingekauft. Zisch, Klack, runter mit dem wasserartigen Dosenbier. Am ersten Morgen waren wir dann noch mal Zeugs, viele viele Bananen und so im Wal-Mart holen. Allein schon wegen den lustigen People of Wal-Mart lohnt sich die Shopping-Tour. Danach haben wir unsere 7 Sachen gepackt – Dosenbier, Cam, Lomo-Fisheye, Handy, Snacks, Money und Sonnenbrille – und sind 1 1/2 Stunden straight up zu Fuß den Strand entlang gelaufen.
Unser Ziel war das kostenlose Dorrough Konzert im Open-Air Pool Bereich vom Club La Vela. Am Strand gingen um 12 Uhr Mittags schon die ersten Partys und Party-Spiele ab. Am Army-Stand konnte man sich betrunken einschreiben und verplichten, oder bei Hindernisläufen Army-Strandtücher gewinnen.

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Wir haben es geschafft. Wir sind beim Spring Break.

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Autor: Tobiaaatch

SB 1: Wie im schlechten Film


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Spring Break Tagebuch Teil 1:

Der Tag war gekommen. Der Tag der Abreise. Die streng geheime von Benny perfekt durchgeplante Mission konnte endlich starten. Natürlich habe ich zeitlich nicht alles auf die Reihe bekommen und hab noch ne halbe Stunde vor der Abfahrt die letzten Sachen zusammen gekramt. In Düsseldorf angekommen war dann aber alles geklärt, weshalb ich mir nach dem Check-In noch gemütlich einen Kakao gegönnt habe. Vielleicht zuuu gemütlich. Die Schlange vorm Nacktscanner war sehr zäh und ging irgendwann auch nicht mehr vorwärts dank halbtoter Senioren die die Schlange zusätlich aufhielten. Als wir dann endlich dran kamen, fragte mich die Sicherheitskontrolle “Haben Sie ein Messer dabei?” und zeigte dabei auf den Scan meines Backpacker-Rucksacks. “Ääääähhhhh”. Der Mann wurde deutlicher: “HABEN SIE EIN MESSER IM HANDGEPÄCK?!”. “Äääähh… es könnte mein Schul-Cuttermesser in meiner Stiftemappe sein.” Lustigerweise habe ich vor der Reise noch erzählt, dass ich bei meinem letzten Flug fast mein Cutter für die Schule im Handgepäck vergessen habe – was mir peinlicherweise diesmal wirklich passiert ist. Nichts desto trotz haben wir es durch die Kontrolle geschafft – als plötzlich ein Flughafen-Mitarbeiter auf uns zu kam und meinte: “Seid ihr die zwei für den Flug nach Atlanta? Die Richtung, lauft – lauft so schnel ihr könnt!”. Wir wussten nicht wirklich warum jetzt auf einmal so ein Stress gemacht wird. Ich selber wolte vorher noch unbedingt aufs Klo, als auf dem Weg
weitere Flugbegleiter zuriefen: “Atlanta? Rennt schneller, der Flieger startet in einer Minute”. Wie bei Kevin allein zuhause liefen wir durch denn halben Terminal, als ein paar Meter weiter wieder Zurufe kamen. “200 Passagiere und der Capitain warten nur auf euch, lauft!”. An der letzten Kontrolle hieß es: “Wo waren Sie? Boarding-Zeit war um 8:30, wir wollten euer Gepäck schon aus dem Laderaum holen lassen”. Upps – Wir haben irgendwas von kurz nach 9 verstanden. Aber geschafft! Endlich im Flieger. Puhhhh. Adrenalien pur. Genau solche Aktionen hab ich mir von dem Trip erhofft. Action Jackson. Ein paar Minuten später haben wir erst realisiert wie knapp die ganze Geschichte war. Fast 1200 Euro in den Sand gesetzt. Tja, Shit happens… und das war erst der Anfang.
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Fortsetzung folgt…

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