Autor: Tobiaaatch

Meine Lena-Prognose / Raab-Kritik


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Lena hier, Lena dort. Und ich weiß, es nervt euch.
Doch bevor am 18.Februar (auf Das Erste) Lenas finaler Song für den „Euro Vision Song Contest“ ausgesucht wird, wollte ich noch meine Prognose abliefern, kurz neue Album rezensieren, Raab kritisieren und die Show kommentieren.

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„Good News“ ist bekanntlicherweise der Titel zum zweiten Lena Meyer-Landrut Album. 12 Tracks, worunter sich 4 Kracher befinden. Außer 1-2 weiteren netten Nummern auf dem Album kann man den Rest getrost in die tiefen Schluchten der grausamen, langweiligen und zuckersüßen Soft-Pop-Musik runter werfen. Dabei rede ich nicht von Lenas engelsgleicher Stimme, sondern nur von den Songs, den Songtexten und den Songmelodien selber. Die guten Tracks stelle ich euch aber gerne vor:

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A Million And One (ab 3:45) fängt mit Kate-Nash-ähnlichen Sprechgesang an, und switcht dann zur einem Kate-Nash-ähnlichen piepsig gesungenen Refrain. Und Kate Nash kann Lena am besten.

Taken By A Stranger (ab 3:25) macht alles anders und präsentiert Lena geheimnisvoll und ein wenig verrucht. Die Melodie ist der düster, doch trotzdem gut anzuhören. Das Publikum ist trotz den die komischen Tänzerinnen ausgeflippt. Ich ahne welcher Track gewinnen wird.

Maybe(ab 3:05) repräsentiert die gute Sorte von Radio-Pop-Musik. Schnell und sehr eingängig. Papa gefällt das.

Push Forward (ab 3:40) ist sicher nicht der beste Song für den Remmie Demmie Euro Vision Song Contest – doch für einsame Stunde im Glücksbärchen-Schlafanzug mit einer Kanne Früchte-Tee und einem voll geheulten Kissen genau das Richtige.

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Zusammengefasst wird meiner Meinung nach „Taken By A Stranger“ das Rennen machen. Der Track grenzt sich so stark von dem Rest ab und zeigt den Leuten eine neue Lena. Es wäre ein mutiger Schritt. Doch wer nichts wagt, der nicht gewinnt, gel.
Interessant finde ich auch die Vorstellung der Produzenten und deren Arbeitsweisen vor jeder Liedvorstellung. Die kommen immer viel zu kurz.

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Und jetzt zu König Lustig, Stefan Raab. Ich habe noch nie etwas am Raab kritisiert und als Halbstarker auch immer die Maxi-CD seiner Fun-Songs (wie „Wir kiffen“) brav gekauft. Doch so länger ich seine ernsten Musikproduktionen verfolge, schlich sich mehr und mehr eine musikalische Eintönigkeit ein. Ich mein, jeder zweite Song von Lena könnte auch glatt von Max Mutzke gesunden werden. Die „musikalische Vielfalt und Bandbreite“, welche Raab in den letzten zwei Wochen immer wieder betonte, war irgendwie nicht vorhanden. Ein Piepser im Song macht es zu Elektro-Musik, ein softes Bouncen ordnet den Track in die HipHop-Sparte ein. Mutige Experimente sucht man vergeblich. Kein Wunder, dass die komplette Menschheit dann ausflippt, wenn mit „Taken by a stranger“ erstmalig eine etwas andere Richtung eingeschlagen wird. Alle haben genug von Big-Bands und Träller-Musik. Spannend dagegen fand ich dann, dass die die helfende Jury auch so richtig ausgeteilt hat. Anke Engelke, Joy Denalane und das Schnitzel von Silbermond haben ihre Meinungen offen kund getan. Dabei wurde nicht Lenas Gesang oder Auftritt kritisiert, sondern einfach nur die langweiligen und nicht passenden Songs mit dem Klischeehaften Lyrics bemängelt. „Sowas könnte ich mir in 10 Jahren bei Lena gut vorstellen, aber nicht jetzt“ meinte Anke Engelke. Danke Anke, Mittelfinger hoch, so seh ich das auch. 2011 muss Lena auf die Kacke hauen – und keine Hintergrund-Musik für die Muttis beim Kochen machen. Was nichts gegen meine Mutter ist. Meine Mutter ist kool. Sie hört Katy Perry, Black Eyed Peas und so.

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Foto von Facebook.com /lenameyerlandrut



Autor: Tobiaaatch

Grand Theft Auto mit Lena Langstrumpf


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Während sich Stefan Raab, die ARD und der NDR noch intern darum kloppen, ob die Show nächstes Jahr wieder “Unser Star für Oslo” mit einem neuen Kandidaten oder wirklich doch “Unser Song für Lena” heißen soll – und gleichzeitig Universal „Major-mäßig“ mal eben ein Jahr vorher die größten Stadien und Konzerthallen Deutschlands gebucht hat, um den kleinen Kiddies im ganzen Lena-Hype jetzt schon die 50 Tacken sicher aus der Tasche zu ziehen – und parallel die BILD-Zeitung mit Schlagzeilen wie “Lena nur mit Hotpants bei ihrer Zeugnisvergabe” zur besten Anlaufstelle für notgeile Stalker wird – ist etwas unfassbares passiert.
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Jemand hat es tatsächlich geschafft, meine innersten Wünsche und Träume in ein 3 minütiges Video zu packen – obwohl diese eigentlich von einem kleinen Pferd mit einem Schwert auf dem Kopf beschützt werden und so normal für niemanden zugänglich sind.
Im Musik-Video zur neuen Single “Touch a new Day” von Fräulein Lena Meyer-Landrut klaut sie spontan bei perfektestem Wetter ein Auto, tut nur das, worauf sie gerade Lust hat, bereist die halbe Welt und schleppt einen Beach-Boy nach dem nächsten ab. Die deutsche Pippi Langstrumpf 2010. Das Video wertet das Lied ziemlich gut auf und lehrt so zu gefallen. Die einzige Frage ist und bleibt: Warum fehle ich im Video?
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Wer lieber andere Made-in-Germany-Musik hören möchte, kann entweder sich entweder mit „Plastikmenschen“ sommerlichen und gleichzeitig gesellschaftskritischen Reggae-Rap von Trailer-Park’s Pimpulsiv beschallen lassen – oder das neue, auch super sommerliche, Musik-Video von den Koletzki’s genießen. Der Sommer ist heiß.
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Cover von Lena-Meyer-Landrut.de



Autor: Tobiaaatch

WM 2010 Musik – Von scheiße bis unglaublich gut


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Bevor am Sonntag der WM-Hype vielleicht schon vorbei ist, möchte ich vorher aber noch ein paar Worte zum Thema „Musik und die Weltmeisterschaft zwanzig zehn“ los werden.
Es gab dieses Jahr natürlich wieder absolute NO-GOs – wie Eltons „Weltmeiser“, Oliver Pochers „Wir Gehen Nur Zurück Um Anlauf Zu Nehm’“  und (wen wunderts) die atzigen Atzen, Frauenarzt und Manny Marc, mit „Das geht ab, wir holen die Meisterschaft“. Doch jetzt kommts knüppeldick. Vom Epic  Xavier Naidoo WM Song 2006 zum EPIC FAIL: Die Deutsche National 11 hat dieses Jahr… Bushido gewünscht. Trauer. „Fackeln im Wind“ (featuring Kai1) habe ich mir nicht mal eine Sekunde angetan – und werde es auch nicht tun.
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Mittelmäßig – aber trotzdem auch nicht mein Fall – geht es mit Shakira und „Waka Waka“ weiter. Wenigstens passt es irgendwie zu Südafrika. K´Naan schwingt dagegen im Radio mit „Wavin’ Flag“ die WM-Fahne. Rockiger wird’s dagegen bei  The Parletons mit „Come back as Heroes“. Und natürlich haben die Sportfreunde Stiller ihren alten Hit – „54,74,90,2010“ – wieder aufgewärmt.
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Auf folgende Kombi hätte eigentlich jeder drauf kommen müssen: Die perfekte Mischung für diesen Sommer besteht aus der Weltmeisterschaft und – Lena. Ein paar Stundeten aka „Uwe Lena“ haben sich mal eben „Satellite“ gecoverd und grölen nun im engen schwarzen Kleid „Schland oh Schland“. Ganz witzig. Das Stefan Raab sie natürlich sofort vermarktet und so noch mehr Geld scheffelt find ich fast noch witziger :P
Auch irgendwie lustig ist „Gimme hope Joachim“ von Basta. Mir gefällts.
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Nicht verkehrt hat es Seeed Sänger Dellé mit seinem schönen sommerlichen Reggae-Track „Cry out“ gemacht. Dabei bekennt er sich selber als Fußball-Muffel – wie ich. One Love und High Five Bro :D
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Der absolute Kracher und mein WM-Hit dieses Jahr kennt (noch?) kaum einer. Ex-Fußball-Spieler, Top-Modell und Rapper „Marteria“ (les mein ausführliches Künstlerprofil) hat anders als die Anderen kein „Mitgröl-Wir-werden-Weltmeister“-Song geschrieben. „Maradona Shirt“ ist ein intelligenter und atmosphärischer Track, welcher meiner Meinung nach das richtige Feeling hat und verbreitet. Er erzählt zwei  verschiedenen Geschichten – vom bejubelten Profi-Spieler im Stadium – und vom armen afrikanischen Jungen im Kriegsgebiet, welcher nichts anders außer Fußball hat. Over the Top. Download bei Laut.de.
Marterias nächstes Album erscheint übrigens im August – mit illustrierten Gästen wie Peter Fox, Jan Delay, Miss Platnum und Casper.
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Foto von Last.fm



Autor: Tobiaaatch

“L” für Lena


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Ich erzähle die Story immer wieder gerne. Ich plus René – surfen im Netz. Im Hintergrund läuft die erste Show von „Unser Star für Oslo“ – als auf einmal ein „Ai, ai… ai ai, ai“ meine Ohren bezaubert. Ich schwenke meinen Blick auf die Röhre und sehe dabei – nicht nur das erste Mal Lena Meyer-Landrut – sondern auch genau die Dame (in der ersten Publikumsreihe), welche vor einigen Stunden noch ihre Abschieds-Feier geschmissen hat. Dazu aber demnächst mehr. Ich habe also seit der ersten Minute fest an sie geglaubt und sie supportet, ihre Live-Auftritte hoch und runter gehört, über den Atlantik mitgenommen, mich stets auf Fanseiten informiert und meine Pinnwand mit Lena-Zeitungsauschnitten bestückt. Ich habe wirbel auf meinem Blog und in meinem Freundeskreis gemacht und wie ein Jünger den Lenaismus verbreitet. Sie hat mich zum Lisa Mitchell und Kate Nash Fan gemacht und mich mit ihrer positiven Lebenseinstellung inspiriert und geprägt. Es war „Lave ooouuuh Laaaavve“ in der Luft und trotz den unzähligen Interviews, welche oft „gekünzelt“ rüber kamen – und trotz des mittelmäßigen Album – habe ich trotz-dem nicht losgelassen. My finger tips are holding onto the cracks in my Lena-Foundation.

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Und so war es gestern soweit. Ein Tag mit den highest of Highs und den tiefsten Tiefpunkten seit langem. Auf der besagten Abschiedsparty bekam ich regelmäßige News-Ticker-Anrufe von Jens und News-Ticker-Kurznachrichten von der guten Annie, welche beiden mich Lena-mäßig stets auf den laufenden hielten. Gleichzeitig habe ich meine Mum stets mit ein paar SMS informiert, da sie selbst auch auf einer Feier war. Im Voraus habe ich „Unsere Lena“ (wie sie beispielsweise von meiner Tante genannt wird) in den Top3 eingeschätzt – doch niemand hat wirklich an den ersten Platz geglaubt. Ur-Plötzlich explodierte mein Handy wie der fucking Vulkan in Irland. Ich bekam etliche Nachrichten und den letzten und finalen Anruf von Jens. Lena hat einen uneinholbaren Punkteabstand ausgebaut. Deutschland hat gewonnen. Lena hat gewonnen. Wir sind Lena.

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Vor Freude bin ich mit einem doppelten Flick-Flack und einer dreifachen Schraube zurück in den Party-Saal gehüpft und konnte nach ein paar nüchternen „Was ist los Tobi?“ stolz „Lena hat gewonnen!“ verkünden. Unsere britische Verwandtschaft haben SMS geschickt und auch für das „Der-Alkohol-ist-hier-so-günistg“-Land gefeiert.  Bekanntlicherweise habe ich ja keine emotionalen Empfindungen beim Fußball-Gucken – aber gestern konnte ich mir schon ausmalen, wie sich Fußball-Fan-Sein anfühlt. Natürlich als friedlicher Fußball-Fan und nicht als hasserfülltes Monster – wie die Meisten der Sorte. Man fiebert, supportet und feiert. Mit viel Alkohol. Es trafen einfach zwei (mir wichtige) Dinge aufeinander:
Musik und nationaler Stolz. Und genau deswegen schau ich mir auch pünktlich um 3 Uhr den Empfang von Lena in Hannover an. Ich will Deutschland gemeinsam für Musik jubeln sehen.

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Nach der Feier konnte ich mir natürlich endlich online ihren Auftritt zum ersten Mal anschauen – Und er war wirklich perfekt. Sie hat ihre Regler für Ausstrahlung auf 110% gedreht, sich wie immer schlicht aber sexy herausgeputzt und mit ihrem Lächeln und Hüftschwung ganz Europa verzaubert. Vielleicht sogar die ganze Welt. Man weiß es nicht – würde Herr Raab jetzt sagen. Für mich auf jeden Fall der Inbegriff von Awesomeness.
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Raab freut sich (zurecht) einen Affen ab und beweist mal wieder, dass (fast) alles was er anpackt – zu Gold wird. Sehr schön. Jetzt muss er nur noch eine gescheite Regierung suchen und Deutschland ist restlos glücklich.
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UPDATE:
Stefan hat nochmal ernsthaft vorgeschlagen, Lena nächstes Jahr wieder antreten zu lassen. Als Titel-Verteidigerin – wenn die ARD mitspielt. Hoch lebe König Lustig!

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Foto von Eurovision.blog.ndr.de



Autor: Tobiaaatch

Meine „My Cassette Player“ Meinung


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Jeder möchte im Moment ein Stück von Lena haben. Ob es Harald Schmidt mit seiner Parodie ist, Oliver Pocher, Detlef D! Soost, Sido mit seinem „Diss“, RTL mit ihren „Lena-oben-ohne-im-Pool“-Archiv-Videos oder der neuste SchülerVZ-Hacker mit dem Crawler-Tool namens „LenaML“. Es gibt aber nur einen Mann, der die dicken Stücke von der Lena-Torte verteilt. Und das ist Stefan Raab. Zu Anfang hieß es von Lena selbst, dass ihr Album erst irgendwann nach dem Abi kommt. Uuups – Irgendwas ist das schief gelaufen, denn  Debüt-Album „My Cassette Player“ ist heute erschienen. Kommerz oder Hörgenuss?

Wer es erfahren möchte liest weiter.
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Autor: Tobiaaatch

Zwischen Tagträumen und der Realität


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Ein alter Kumpel ist vor kurzem durch zuuuuuuufall auf ein „interessantes“ Video gestoßen und hat mir ein paar seiner Gedanken genauer dazu erklärt. Er fing mit Ke$ha an.
Ke$ha beim Raab auf der Couch. Sie sitzt aber da nicht irgendwie auf der Couch. Sie liegt auf der Couch. Sie liegt da mit ihrem selbst designten Badeanzug und zieht dich mit ihrer Haltung und vor allem mit ihrem Blick in zwei Sekunden aus. Und dann steht mann da und hat keine Chance. Eine bizarre und nie eintreffenden Situation, so alleine mit Ke$ha. Wie in Scrubs erwacht man aber genau dann an der interessanten Stelle aus dem Tagtraum – und realisiert mal wieder, dass man sich wieder nur selber abgelenkt hat. Abgelenkt vor dem riesigen Haufen Arbeit und der meterlangen To-Do-Liste welche vor einem liegt. Man ist zu Tode von seinen Haaren genervt und spürt non-stop dieses bösartige Bereitschaftshandy in der Hosentasche, welches einem noch fast zwei Wochen jederzeit von jetzt auf gleich mit einer zwei bis drei Stunden-Autofahrt beschenken könnte. Es zerreißt einen irgendwie. Man ist innerlich hin und her gerissen, will gar nichts irgendwie anfangen und anpacken. Alles ist träge, ermüdend und grau. Vielleicht es der Bierentzug. Vielleicht aber auch alles zusammen.
Ich hörte ihm erst mal nur zu, was und wie er es mir erzählte, denn genau das ist die halbe Miete. Die wenigstens Menschen schenken andere noch richtige Aufmerksamkeit. Wenn man weiß, dass dir jemand richtig zuhört, ist das doch meiner Meinung eine Art Home-made-Therapie. Da aber jeder nur darauf wartet, selbst irgendwas zu erzählen, ist ein guter Zuhörer schon irgendwie eine Seltenheit. Der Grund warum vielleicht Menschen sogar Therapeuten bezahlen, nur um sich mal richtig frei zu quatschen. Ich weiß es nicht, aber das ist auch ein anderes Thema. Zurück zu meinem alten Freund: Ich überlegte dann, wie ich ihm vielleicht helfen könnte. Nach nicht all zu langer Überlegung  sagte ich dann: Beweg deinen faulen Arsch und tu mal was. Es regelt sich nicht alles von allein du faules Stück.


Er tat etwas. Ein bisschen. Immerhin. Und ich glaub, es tat ihm gut.



Foto von Ethan Pines



Autor: Tobiaaatch

Lena’s Day After Tomorrow


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Auch nachdem ich eine Woche in Florida war, explodieren die Blog-Besucherzahlen noch immer wegen der lieben Lena – Weshalb es sich auch anbietet einen kleinen Rückblick zusammen zufassen. À la: Was bisher (nach dem Finale) geschah:

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An Lena’s „Satellite“ Musik-Video kam sicher die Woche kaum einer vorbei – sei per TV, StudiVZ oder sonstigen Internetplattformen.  Persönlich hätte mir aber ein wenig mehr Abwechslung im Video gewünscht. Am USFO-Studio hat man ja langsam satt gesehen. Trotzdem feine Sache.
Nebenbei knackt Raabs Schützling sämtliche Rekorde. Sie ist nämlich seit dem USFO-Finale in allen gängigen Musik-Portalen mit ihren 3 Songs „Satellite“, „Bee“ und „Love me“ gleichzeitig auf Platz 1, 2 und 3 der Download-Charts. Das hat noch niemand geschafft. Glückwunsch.

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Auch vor den Medien gibt es im Moment kein entkommen:
Ihren ersten externen Auftritt  mit „Satellite“ hatte sie bei Raabs Wok WM, sie war zu Gast bei ARD, MTV und VIVA und hat einige Radio- und Zeitungs-Interviews gegeben. Vor allem ihr famoses Interview bei TV Total kann ich jedem Lena-Fan wärmstens ans Herz legen ;). Sogar Trash- und Skandal-Sender RTL lässt Lena gar nicht mal schlecht aussehen, da sie in Interviews taktisch klug auch immer kurze und charmante Antworten gibt und nichts privates ausplaudert. Auf die Frage ob die vergeben ist  – „Ich bin zum achten Mal zwangsverheiratet“.

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Autor: Tobiaaatch

Erstklassiges Finale der “Casting-Scheisse”


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Alter Finne. Boar war das gut. Das war super gut. Ich hab jetzt überall so lustige Dinge in meinem Körper. Lang hat mich keine TV-Show so gut unterhalten wie das Finale bei „Unser Star für Oslo“. Und nicht weil Lena gewonnen hat und der Lena-Faktor bei 60% lag – welcher mich zur ganzen USFO-Bloggerei und zum SMS-Voting getrieben hat. Ne. Die ganze Show war von vorne bis hinten straff, zügig und perfekt durchgeplant.

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Autor: Tobiaaatch

Meine Lena-Facharbeit


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Wie der Raab immer meint: Man braucht nur den Lenas Vorfilm zu gucken und will sie automatisch sofort nach Oslo schicken. So war‘s Dienstag wieder und so wird es Freitag auch wieder sein. In einem  „Run“, im Alleingang ist Lena Meyer-Landrut durch die komplette „Unser Star für Oslo“ Show geschossen und kann in wenigen Tagen verpackt und verschnürt – inklusive Pfadfinderkreuzritter-Rüstung – ohne Umwege direkt nach Oslo verschickt werden. Vielleicht vorher noch kurz ein schickes Musik-Video abdrehen und Unmengen an Maxi-Singles verkaufen und dann aber bitte direkt nach Schweden ääähh Norwegen äähh egal. Hauptsache nach Oslo. Und davon bin ich so fest überzeugt, wie getoastete Ego-Machos von sich selber. Lena macht datt. Mit dem Raab im Rücken und halb Deutschland in ihrem Bann kann ja nichts mehr schief gehen.
Warum mich das so interessiert?

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Autor: Tobiaaatch

Lena verzaubert die Nation


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Gestern war ich mal wieder bei René (nur weils bei mir keinen Fernsehen gibt, aber pssssst, nicht René sagen ;-)). Wir haben wie üblich was vorm PC gegammelt, über den Blog, Youtube-Videos, Neuigkeiten, Black-Jack und Nutten gequasselt. Was echte Männer halt so tuen. Bei der Frage was ich im TV gucken möchte, meinte ich nur: “Mach mal auf Pro7, hab viel im Vorfeld von “Unser Star für Oslo” durch 1Live gehört. Auch wenn mich die ganzen Casting-Shows schon immer genervt haben, könnte das ja vielleicht was werden. Mit König Lustig aka Stefan Raab und so. Gut – ich wollte zuerst nur mal reinschauen, um die Frau Heinrich mal zu sehen, da man sie ja jeden Tag im Radio hört. Also lief die Sendung die ganze Zeit im Hintergrund. Raab war ziemlich zurück haltend und man merkte, dass das alles schon eine gewisse Ernsthaftigkeit haben sollte. Kein Klamauk, aber auch kein Stock im Arsch. Die Meisten der 10 Kandidaten waren ziemlich uninteressant, langweilig bis mittelmäßig. Mir wars egal. Doch plötzlich sagte ich zu René: „Guck mal, die da in der ersten Reihe sieht aus wie deine kleine Schwester.“ – Und sie wars auch. Ich hab mich tierisch beömmelt, weil ich davon echt nichts wusste und es purer Zufall war. Wir haben sie ein paar mal per Handy versucht während der Show zu erreichen, was aber nicht geklappt hat. Später haben wir erfahren, dass jeder seine Handys, Waffen und Taschentücher abgeben musste. Danach habe ich halt wegen Nidin die Sendung immer mit einem Auge verfolgt und beobachtet. Und urplötzlich – kam sie. Mich blendete ein starkes grelles Licht, als das Vorstellungsvideo dieses engelsgleichen Mädchens im TV anlief. Lena Meyer-Landrut. Aus Hannover. Verrückt, aufgedreht, lustig und wunderhübsch. Auch wenn das Lied welches die 18 Jährige anschließend performt hat, „Adele – My Same“, keiner kennt, boxte sie ihren Songwunsch trotzdem durch. Sie fing an zu singen und schaffte es, binnen weniger Minuten – da wett ich drauf – ganz Deutschland in ihren Bann zu ziehen. Alle liebten ihr – leicht mit deutschem Akzent bzw nordischen Dialekt angehauchtes – Englisch, Jury-Mitglied Yvonne Catterfeld war völlig aus dem Häuschen und das Publikum tobte und bildete Moschpits.
Nach ihrem Auftritt quiekte und hüpfte Lena wie ein kleines Schweinchen und stöhnte Orgasmus ähnliche Laute aus sich. Vielleicht hatte sie auch einen. Man weiß es nicht. Es war aufjedenfall mega süß. :D
Der Gewinner steht für jetzt schon fest. Ganz Deutschland ist verliebt – und ich ganz besonders.  :D


Lena Meyer-Landrut Vorstellungs-Video + live mit “My Same” angucken
Lena Meyer-Landrut Steckbrief
(Lieblingsfilm: Tim Burton Filme – Wer war nochmal gleich Tim Burton?)


Bild von Unser-star-fuer-oslo.de



Autor: Tobiaaatch

Musik-Video 2009: Zum König geboren


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Erst Fußballspieler, dann Top-Model und jetzt Rapper – Marteria – zum König geboren. Der Rostocker (bürgelich Marten Laciny) spielte bereits in jungen Jahren als Fußball-Amateurspieler für den F.C: Hansa Rostock und später sogar unter Horst Hrubesch in den U17 Kader der deutschen Nationalmannschaft. 1999 wurde er bei einer New York City Reise mit 17 von einem Modelscout entdeckt, hing die Fußballkarriere an den Nagel um in New York für Top-Marken wie Diesel oder Hugo Boss zu modeln. Ein Jahr später stieg er wieder aus, weil wie er selbst sagt, die Modelszene zu heftig für einen 17 Jährigen sei. Hinter der Bühne werden wohl heftigst allerlei Drogen konsumiert und Minderjährige Models von alten Säcken auf der Couch verführt.
Er machte danach eine Schauspieler-Ausbildung, spielt aber statt in Filmen oder Theatern in der deutschen HipHop-Szene eine nicht zu verachtende Rolle. Er tourte als Vorprogramm mit den unterschiedlichsten Acts wie Jan Delay, Peter Fox, Samy Deluxe und Orgi69 durch Deutschland. Und wer sich das Bild oben mal angeguckt hat, wird sicher direkt bemerkt haben, dass Marteria nicht so ins Klischeehafte HipHop-Raster reinpasst.


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Kommen wir jetzt aber zu meinem eigentlichen Thema – sein Musik-Video „Zum König geboren“. Vorweg trat er 2009 mit diesem Lied bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest an und gewann mit dem Musik-Video bei den 55. Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen den „MuVi Online Publikumspreis“.


Das Lied allein ist schon unglaublich gut. Inhaltlich geht es (wie oben schon erzählt) um seinen ganzen verrückten Lebenslauf, die Tiefen und Höhen und dass er eigentlich ja zum König geboren ist. Mundharmonika-mäßig wird der Track vom britischen Blues-Musiker
Son of Dave“ unterstützt.


Aber jetzt zum Video:
Es ist ein „One-Take“ Video – was auf Deutsch heißt, dass das ganze Video (fast) an einem Stück gedreht wurden ist. Um alle Themen im Lied lustig und mit viel Bewegung darzustellen, wurden 3 bewegliche Räume (3 kleine Raume :D) auf Rädern gebastelt, diese während des ganzen Video-Drehs verschoben, transformiert und gewechselt werden. Alles mit sehr schönen Tanzeinlagen zwischen durch. Ein Meisterwerk und für mich das Musik-Video 2009.


Also: Erst das Musik-Video gucken – „Zum König geboren“ – dann das „Making of“ – und dann am besten nochmal das Musik-Video ;)


Bilder von Webbeatz.de und der Maxi-CD-Hülle